Ein Mann sitzt in einem Museum vor drei Kunstwerken.

Unterstützung für Kunst und Kultur während der Corona-Pandemie

Hier finden Sie alle Informationen zur Unterstützung des Landes für die Kultur

Die vielfältige Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen erhalten NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur"

Um die lebendige und vielfältige Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens zu sichern und kreative Potenziale freizusetzen, stellt das Land angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 185 Millionen Euro bereit. Das Kulturstärkungspaket besteht aus zwei Bausteinen: Einem großangelegten Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 105 Millionen Euro sowie einem Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen in Höhe von 80 Millionen. Die Mittel sind Teil des umfassenden Konjunkturpakets des Landes. Zusätzlich zum regulären Kulturetat 2020 stehen mit dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ in diesem Jahr rund 460 Millionen Euro für die Kultur zur Verfügung.

1.    „Auf geht’s!" Das Stipendienpogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Den Online-Antrag finden Sie hier

Bitte beachten Sie: Am 16. September finden umfangreiche Wartungsarbeiten auf unserer Webseite statt. Aus diesem Grund kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen bei der Antragstellung kommen. Wir bitten um Verständnis.

Mit einem umfangreichen Stipendienprogramm in Höhe von 105 Millionen Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen und ihr künstlerisches Potential wieder zu entfalten. Die Stipendien sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen oder auch neue Vermittlungsformate zu entwickeln und auszuprobieren.

Ausgeschrieben sind bis zu 15.000 Stipendien, die mit je 7.000 Euro dotiert sind. Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt und die ihre künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betreiben. Voraussetzung für die Antragsstellung ist eine aussagefähige künstlerische Biographie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. einem einschlägigen Künstlerverband sowie die Angabe von zwei Referenzen.

Förderfähig sind

  • künstlerische Projekte aller Sparten, die mit Unterstützung des Stipendiums realisiert werden sollen,
  • die Entwicklung und Umsetzung neuer kreativer Ansätze der Kunstproduktion und -vermittlung z.B. Online-Formate, interaktive Projekte, Online-Kooperationen bei interdisziplinären Arbeiten etc.,
  • Recherchearbeiten für künftige Projekte.

Eine kurze Beschreibung des geplanten Projekts (max. 1.500 Zeichen) erfolgt im Online-Antrag, der oben zur Verfügung steht.

Für Fragen zum Stipendienprogramm werfen Sie einen Blick in unsere FAQ, die wir weiter unten auf dieser Seite für Sie vorbereitet haben. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unser Service-Telefon unter der Nummer 0211 / 4684 4999 (Mo. - Fr. / 9 bis 18 Uhr) bzw. per Mail an nrw-kuenstlerstipendium [at] mkw.nrw.de.

Wir bitten um Verständnis, dass Aufgrund des hohen Antragsaufkommens, keine Rückfragen zum Bearbeitungsstand beantwortet werden können.  

2.    Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen

Ziel des Kulturstärkungsfonds ist es, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte. Insgesamt stehen dafür über drei verschiedene Förderbausteine Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung, die gezielt das Bundesprogramm „Neustart Kultur“ ergänzen: 60 Millionen Euro gehen an die vom Land oder den Kommunen getragenen Einrichtungen, die im Wesentlichen öffentlich und institutionell gefördert werden, etwa Stadttheater oder kommunale Museen. 15 Millionen Euro stehen für öffentlich geförderte freie bzw. private Kultureinrichtungen u.a. die soziokulturellen Zentren und ähnliche frei-gemeinnützige Einrichtungen sowie Festivals bereit. Weitere fünf Millionen Euro kommen dem gemeinnützigen Bereich zu Gute, also ehrenamtlich getragenen Vereinen wie Amateurtheatern, Freilichtbühnen und Kunstvereinen.

Informationen zu den Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger bei den zuständigen Bezirksregierungen. Hier finden Sie den jeweiligen Kontakt. 

Die soziokulturellen Zentren wenden sich an die Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartner für die Freie Szene sind das Landesbüro Freie Darstellende Künste sowie das Landesbüro Tanz.

Fragen zum Kulturstärkungsfonds richten Sie bitte per Mail an
nrw-kulturstaerkungsfonds [at] mkw.nrw.de

Sie haben Fragen zum Stipendienprogramm? FAQ zum Programm "Auf geht‘s!"

Ziel des Programms

Ziel ist der Erhalt einer lebendigen und vielfältigen nordrhein-westfälischen Kulturszene. Mit dem Stipendium sollen Künstlerinnen und Künstlern eine materielle Unterstützung für ihre künstlerische Tätigkeit erhalten.

Wie kann ich das Stipendium beantragen?

Eine Antragstellung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich, das auf der Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft zu finden ist. Eine anderweitige Antragstellung (bspw. per Mail, postalisch oder telefonisch) ist nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Antragsbearbeitung bei Inaktivität nach 30 Minuten gestoppt wird. Dies hat technische Gründe und kann nicht verändert werden. Wenn Sie innerhalb der 30 Minuten Einträge vornehmen, verlängert sich die Bearbeitungszeit jeweils. Außerdem lässt sich die Session mit einem Click auf den Neuladen-Knopf in der rechten oberen Ecke des Bildschirms verlängern.

Kann ich fehlerhafte Eintragungen im Antragsformular im Nachhinein korrigieren?

Fehlerhafte Eintragungen können grundsätzlich nicht korrigiert werden. Wenn Sie nach Absenden des Formulars eine Fehlermeldung erhalten oder die Antragsbearbeitung wegen des Time Out gestoppt wurde, können Sie die Antragstellung wiederholen. In allen anderen Fällen sehen Sie bitte von einer erneuten Antragstellung ab, um Missverständnisse und Verzögerungen in der Antragbearbeitung zu vermeiden! Es ist empfehlenswert, sich mit dem Formular zunächst vertraut zu machen und die notwendigen Unterlagen bereitzuhalten, damit die Eintragungen möglichst fehlerfrei vorgenommen werden können.

Bekomme ich eine Antragsbestätigung?

Ja, Sie bekommen eine Antragsbestätigung per Mail und das ausgefüllte Antragsformular als PDF. Es kann vorkommen, dass im PDF Ihre Projektskizze oder Ihre Vita nicht vollständig zu sehen ist. Das ist kein Problem und kein Anlass für eine erneute Antragstellung: Die Bewilligungsbehörde sieht in jedem Fall den ganzen eingegebenen Text.

Bis wann ist eine Antragstellung möglich?

Eine Antragstellung ist bis zum 30.9.2020 möglich. Die Bewilligungen erfolgen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, die ggf. auch vor Ende dieser Frist ausgeschöpft sein können. Die Anträge werden nach Eingang beschieden.

Wie viele Stipendien werden in welcher Höhe vergeben?

Es können bis zu 15.000 Stipendien vergeben werden, die mit je 7.000 Euro ausgestattet sind.

Wer kann einen Antrag stellen?

Für die Stipendien können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten als Einzelperson bewerben. Ihr Hauptwohnsitz muss in Nordrhein-Westfalen liegen (der Antrag an das Einwohnermeldeamt muss vor dem 11.3.2020 gestellt und positiv beschieden worden sein) und die künstlerische Tätigkeit muss im Haupterwerb (s. dort) betrieben werden.

Wie weise ich die professionelle künstlerische Tätigkeit nach?

Als Nachweis gilt die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (der Antrag auf Mitgliedschaft muss vor dem 01.04.2020 gestellt worden sein) oder in einem einschlägigen Künstlerverband (muss vor dem 01.04.2020 bestanden haben). Auch die künstlerische Biographie kann als Nachweis dienen.

Was bedeutet „künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb“?

Das bedeutet, dass Sie als selbständiger Künstler überwiegend von ihren Einnahmen als Künstler leben. Das Stipendienprogramm richtet sich ausdrücklich an diese Künstlerinnen und Künstler, soweit sie durch die Corona-Krise in ihrer Berufsausübung erheblich eingeschränkt und dadurch in eine existentielle Notlage geraten sind. Wenn zum Beispiel eine Lehrerin oder ein Lehrer auch als Künstler tätig ist, dann ist seine Existenz durch das Gehalt oder die Besoldung abgesichert, die er oder sie als Lehrkraft erhält. Das gilt z.B. für Musikerinnen und Musiker, die einem Hauptberuf nachgehen und gelegentlich mit einer Band abends auftreten. Natürlich sind diese künstlerisch tätig, aber in der Regel sind sie durch ihren Hauptberuf finanziell abgesichert und sozialversichert. Teilzeitanstellungen oder (auch mehrere) kleine Nebenbeschäftigungen sind nicht förderschädlich, wenn durch sie nicht mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Jahreseinkommens erzielt wird.

Kann ich meine professionelle Künstlerschaft auch durch einen Steuerbescheid nachweisen?

Nein, das ist nicht möglich.

Welche Fach-/Berufsverbände sind gemeint?

Einschlägige Künstlerverbände sind bspw.

  • Berufsverband Kinematografie
  • Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK),
  • Bundesverband Schauspiel
  • Deutsche Jazzunion
  • Deutsche Orchestervereinigung
  • Deutscher Künstlerbund e.V.
  • Deutscher Rock- und Popmusikerverband
  • Deutscher Tonkünstlerverband (DTKV)
  • Deutscher Verband für Fotografie
  • GEDOK
  • Künstlerkarte Düsseldorf
  • PEN
  • Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS),
  • Vereinigung Alte Musik

Die Liste ist nicht abschließend. Eine Prüfung erfolgt im Rahmen der Antragstellung.

Nicht ausreichend für eine Antragstellung ist die Mitgliedschaft in einer Rechteverwertungsgesellschaft wie z. B. der GEMA, der VG-Bild oder der VG-Wort, da eine solche Mitgliedschaft nicht nur professionellen Kulturschaffenden offensteht.

Ich bin freier Journalist/freie Journalistin und in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert. Kann ich auch ein Stipendium beantragen?

Das Stipendienprogramm richtet sich entsprechend dem Ressortzuschnitt des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft ausschließlich an Künstlerinnen und Künstler. "Klassische" Journalistinnen und Journalisten als eigenes Berufsbild unterscheiden sich deutlich von den frei schöpferischen Künstlerinnen und Künstlern, für die unser Ministerium zuständig ist. Journalistinnen und Journalisten sind zwar gemäß § 1 KSVG in der KSK versichert, aber ausdrücklich keine Künstlerinnen und Künstler. Die KSK ist doppelspurig für Künstlerinnen und Künstler auf der einen Seite und Publizistinnen und Publizisten im Sinne des § 2 KSVG angelegt.

Im Rahmen des Stipendienprogramms sind Journalistinnen und Journalisten jedoch antragsberechtigt, sofern sie im Haupterwerb künstlerisch tätig sind und sich mit einem künstlerischen Projekt bewerben.

Ich bin freier Kurator/ freie Kuratorin. Kann ich auch ein Stipendium beantragen?

Ja, freie Kuratoren sind antragsberechtigt, sofern sie im Haupterwerb künstlerisch tätig sind und sich mit einem künstlerischen Projekt bewerben.

Was wird im Rahmen des Stipendiums gefördert?

Gefördert werden künstlerische Vorhaben bzw. Projekte. Dazu gehört auch die Entwicklung oder die Umsetzung neuer kreativer Ansätze der Kunstvermittlung.

Beispiele für förderfähige Vorhaben: Online-Konzerte, Formatentwicklung für die zukünftige Arbeit, Online-Ausstellung, Online-Mitmachprojekte, Recherchearbeiten für künftige Projekte, Schreiben von Manuskripten und Konzepten, Komponieren, Online-Kurse, interaktive Projekte, Online-Kooperationen bei interdisziplinären Arbeiten etc.

Welche Angaben sind im Rahmen der Antragstellung erforderlich?

Der Antrag muss folgende Informationen enthalten:

  • Persönliche Angaben (Name, Vorname, Steuernummer oder Steuer-ID, etc.)
  • Bankverbindung
  • Ggf. KSK-Versicherungsnummer
  • Ggf. Mitgliedschaft in einem Künstlerverband
  • Künstlerische Vita (max. 800 Zeichen)
  • Zwei Referenzen
  • Sparte
  • Beschreibung des Vorhabens; Projektskizze (max. 1.500 Zeichen)

Nachweise und andere Unterlagen müssen auf Anforderung vorgelegt werden. Dem Antrag selbst können keine Anlagen beigefügt werden.

Was bedeutet zwei Referenzen?

Bitte geben Sie hier zwei Kontakte von Einrichtungen oder Personen an, die eine qualifizierte Auskunft über Ihre künstlerische Tätigkeit geben können. Ansprechpersonen können auch englischsprachig sein. Im Antrag sind lediglich die Kontaktdaten einzutragen. Schriftliche Referenzen können nicht beigefügt werden.

Muss ich geplante Projektkosten für mein Vorhaben angeben?

Nein. Sie müssen lediglich ein Projekt inhaltlich skizzieren. Wie Sie dies realisieren, bleibt Ihnen überlassen.

Können auch Arbeitsproben und weitere Materialien eingereicht werden?

Die Zusendung von Arbeitsproben, Katalogen, Büchern, Datenträgern o.ä. ist nicht möglich. Ungebeten zugesandte Materialien werden bei der Vergabe der Stipendien nicht berücksichtigt und nicht zurückgeschickt.

Muss ich meine Einnahmeausfälle oder meine finanzielle Situation darstellen?

Nein, dem Antrag müssen keine Belege über Honorarausfälle, Kontoauszüge oder Kostenkalkulationen oder sonstiges beigelegt werden. Allerdings müssen Sie bestätigen und auf Anforderung nachweisen können, dass Ihre künstlerische Tätigkeit bedingt durch die Corona-Pandemie wesentlich beeinträchtigt ist, dass Sie Ihre künstlerische Arbeit als Haupterwerb betreiben (siehe oben) und dass Sie durch die Corona-Krise erhebliche Einnahmeausfälle haben. Für den Nachweis sollten Sie neben Kontoauszügen und schriftlichen Absagen auch E-Mails und eigene Notizen über ausgefallene Einnahmen (Bezeichnung der mit Ihnen vorgesehenen Aufführung/Maßnahme etc. unter Angabe von Datum, Titel/Arbeitstitel, Veranstalter und Veranstaltungsstätte sowie Honorarvereinbarung netto/brutto/Spesen, Ansprechpartner) vorhalten.

Was muss ich bei der Eingabe meiner Steuernummer beachten?

Die Finanzverwaltung hat ein neues bundeseinheitliches Schema für die Steuernummer mit einer fixen Länderkennung am Beginn eingeführt. Steuernummern für Menschen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen beginnen daher immer mit einer 5, auch wenn noch nicht alle Finanzämter dieses neue Schema in ihren Schreiben verwenden.

Im Antragsformular muss die Steuernummer nach dem neuen bundeseinheitlichen Schema eingegeben werden. Die führende 5 ist voreingestellt und darf nicht überschrieben werden. Nach folgendem Muster können Sie Ihre bisherige („alte“) Steuernummer selbst in das neue Format überführen:

FFF/BBBB/UUUP  => 5FFF0BBBBUUUP

Alternativ können Sie Ihre Steuer-ID verwenden. Das ist in jedem Fall sinnvoll, wenn Sie erst vor kurzem nach Nordrhein-Westfalen gezogen sind und noch keine neue Steuernummer erhalten haben.

Kann ich das Stipendium für mehrere Arbeitsprojekte beantragen?

Nein. Jede Person kann das Stipendium nur einmal und nur für ein Projekt beantragen.

Was muss ich bei der Projektskizze beachten?

Für die Projektskizze ist im Antrag ein Textfeld mit max.1.500 Zeichen (incl. Leerzeichen) vorgesehen. Gefördert werden künstlerische Vorhaben bzw. Projekte. Dazu gehört auch die Entwicklung oder die Umsetzung neuer kreativer Ansätze der Kunstvermittlung.

Beispiele für förderfähige Vorhaben: online Konzerte, Formatentwicklung für die zukünftige Arbeit, online Ausstellung, online Mitmachprojekte, Recherchearbeiten für künftige Projekte, Schreiben von Manuskripten und Konzepten, Komponieren, online Kurse, interaktive Projekte, online Kooperationen bei interdisziplinären Arbeiten etc. Diese Liste ist nicht abschließend. Wir sind uns dessen bewusst, dass jede Kunstsparte ihre eigenen Formate hat.

In der Beschreibung Ihres Vorhabens sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Idee und Zielsetzung Ihres Vorhabens: Worum geht es?
  • Was haben Sie konkret vor?
  • Auf welche Vorerfahrungen können Sie zurückgreifen?
  • Gibt es Einrichtungen oder Personen, mit denen Sie zusammenarbeiten? Wenn ja, welche sind das?
  • Gibt es eine abschließende Präsentation Ihres Vorhabens?

Sie können diese Projektskizze in einem anderen Programm vorbereiten und per copy & paste in das Antragsformular einfügen. Bitte beachten Sie, dass es sich um ein reines Textfeld handelt, in das keine Grafiken u.ä. eingefügt werden können.

Was muss ich bei der künstlerischen Vita beachten?

Die künstlerische Vita soll der bewilligenden Stelle einen Eindruck Ihres bisherigen Schaffens vermitteln. Hilfreich sind (stichwortartige) Informationen zu

  • Ausbildungs-/Studienzeit(en) mit der entsprechenden Fachrichtung,
  • Veröffentlichungen / Ausstellungen / Konzerten / Engagements,
  • Aktivitäten im Bereich der kulturellen Bildung,
  • Beteiligungen an öffentlich geförderten Projekten im Bereich von Kunst und Kultur,
  • Stipendien, Preisen oder anderen Auszeichnungen,
  • Auslandsaufenthalten.

Für die künstlerische Vita ist im Antrag ein Textfeld mit max. 800 Zeichen (incl. Leerzeichen) vorgesehen.

Können das Stipendium nur Einzelpersonen oder auch freie Gruppen beantragen?

Das Stipendienprogramm richtet sich ausschließlich an Einzelkünstlerinnen und -künstler; Gruppen oder juristische Personen sind nicht antragsberechtigt. Der Projektantrag muss individuell verfasst sein, die eigene Arbeit soll deutlich ausgearbeitet sein. Dennoch können Sie natürlich im Zuge Ihres Projekts mit anderen zusammenarbeiten.

Wer entscheidet über die Vergabe der Stipendien?

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet die jeweils zuständige Bezirksregierung.

Wie wird die Entscheidung bekanntgegeben?

Die Bezirksregierung als bewilligende Stelle wird einen Bescheid zusenden.

Wie erfährt man, dass der Antrag abgelehnt wurde?

Eine evtl. Ablehnung erfolgt ebenfalls durch die jeweilige Bewilligungsbehörde.

Wann werden die Stipendienbeträge ausgezahlt?

Die Stipendien werden zeitnah nach der Antragsprüfung ausgezahlt. Abhängig von der Zahl der eingehenden Anträge können zwischen der Zusendung des Bewilligungsbescheides und der Auszahlung mehrere Tage liegen.

Muss das Geld in diesem Jahr ausgegeben werden?

Da es sich um ein Stipendium handelt, verzichten wir auf einen zahlenmäßigen Nachweis und bitten lediglich um die Vorlage eines Sachberichts, aus dem die ordnungsgemäße Verwendung hervorgeht.

Wie weise ich die Arbeit an meinem Projekt nach?

Antragstellerinnen und Antragsteller verpflichten sich mit der Antragstellung, ihre durch das Stipendium ermöglichte künstlerische Arbeit in Form eines Sachberichts zu dokumentieren und diesen der bewilligenden Stelle unaufgefordert bis zum 30.06.2021 zuzuleiten.

Müssen die Mittel ggf. zurückgezahlt werden?

Bei zweckmäßiger Verwendung müssen die Mittel nicht zurückgezahlt werden.

Das Stipendium wird allerdings zurückgenommen, wenn Angaben nicht wahrheitsgemäß gemacht wurden und die Vergabe des Stipendiums somit zu Unrecht erfolgte. Auch kann eine Rückforderung erfolgen, wenn der Hauptwohnsitz vor dem 31.12.2020 in einen Ort außerhalb NRWs verlegt wird oder wenn kein Sachbericht bis zum 30.6.2021 eingereicht wurde. Die Mittel sind dann unverzüglich in voller Höhe, einschließlich Zinsen, zurückzuzahlen.

Müssen die im Rahmen des Stipendiums erarbeiteten Konzepte umgesetzt werden?

Eine Umsetzung ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Das Stipendium kann also auch für vorbereitende Arbeiten genutzt werden.

Kann ich bei Veröffentlichungen und Auftritten auf die Förderung durch ein Stipendium hinweisen?

Ja, das ist möglich. Bitte verwenden Sie dazu die Formulierung „Gefördert durch ein Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen“. Das dazugehörige Logo der Landesregierung erhalten Sie bei Ihrer Bezirksregierung.

Kann ich das Stipendium auch dann beantragen, wenn ich bereits Leistungen nach SGB II beziehe, also etwa die vereinfachte Grundsicherung?

Ja. Das Stipendium steht allen oben genannten Personen offen.

Kann ich mich für das Stipendium bewerben, wenn ich Arbeitslosengeld I beziehe?

Grundsätzlich ist es möglich, das Stipendium zu beantragen und gleichzeitig Arbeitslosengeld I zu beziehen. Wichtig ist hier, dass Ihre Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt durch die Arbeit an Ihrem Projekt nicht beeinträchtigt wird. Auch dürfen Sie keine Einnahmen aus dem Projekt generieren bzw. müssen diese Ihrer zuständigen Arbeitsagentur mitteilen.

Falls weitere Fragen zu der Kombinierbarkeit bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur. Dieser wird Ihnen im Einzelfall weiterhelfen können.

Wird das Stipendium auf die Grundsicherung angerechnet?

Nein, die Stipendien werden nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Können die Stipendiengelder auch für die Lebenshaltung eingesetzt werden?

Die Stipendien dienen nicht der Absicherung des Lebensunterhalts. Sie verfolgen einen darüberhinausgehenden Zweck.

Schließen sich die MKW-Soforthilfe und das Stipendienprogramm aus?

Nein. Auch wer die MKW-Soforthilfe oder die NRW-Soforthilfe erhalten hat, kann ein Stipendium beantragen.

Wird das Stipendium auch gewährt, wenn die Künstlerin/der Künstler bereits von anderen öffentlichen Förderern ein Stipendium oder eine andere Förderung erhält?

Das Stipendium wird nicht gewährt, wenn für das beantragte Projekt bereits eine andere Förderung zugesagt oder in Aussicht gestellt ist. Andere öffentliche Förderungen wie z.B. die Überbrückungshilfe sind nicht förderschädlich.

Worauf muss ich achten, um mich nicht dem Vorwurf des Subventionsbetrugs auszusetzen?

Subventionsbetrug begeht, wer vorsätzlich oder leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben macht, um eine zweckgebundene Förderung der öffentlichen Hand (Subvention) zu erhalten, oder wer es vorsätzlich oder leichtfertig unterlässt, Änderungen zu diesen Angaben zu machen.

Haben Sie noch offene Fragen?

In den meisten Fällen finden Sie bereits in den hier aufgeführten FAQ die Antwort auf Ihre Frage.

Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne mit einer E-Mail an corona [at] mkw.nrw.de oder per Telefon unter der Nummer: 0211 / 4684 4999.

Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr

Struktur der Laienmusik sichern Förderprogramm für Laienmusikvereine in der Corona-Krise

Die Landesregierung hat ein Sonderhilfsprogramm in Höhe von 500.000 Euro aufgelegt, um die Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen während der Corona-Krise zu unterstützen. Die Mittel kommen den zahlreichen gemeinnützig organisierten Chören und Musikvereinen zu Gute, die aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen – etwa durch Ausfälle von Proben und Auftritten – in finanzielle Engpässe geraten sind.

Wer wird gefördert?

Vereine, die im Bereich der Laienmusik aktiv sind und durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sind. „Finanzielle Not“ ist der corona-bedingte Wegfall von Einnahmen bei gleichzeitig weiterlaufenden Ausgaben, für die keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen.

Umfang der Förderung?

Je nach Art des Ensembles kann eine Pauschale von 400€, 800€ oder 2.500€ gewährt werden.

Für welchen Zeitraum kann die Förderung beantragt werden?

Anträge können momentan gestellt werden für Ausfälle im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. Juni 2020.

Können Pauschalen mehrfach gewährt werden?

Wenn besondere Notlagen eingetreten und ausreichend Mittel vorhanden sind, können die Dachverbände entscheiden, ob sie die Pauschale für einen Chor oder ein Orchester mehrfach gewähren.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind die Mitgliedsvereine der elf weltlichen nordrhein-westfälischen Laienmusikverbände, die Mitglied im Landesmusikrat NRW e.V. sind. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, unbürokratisch Mitglied in einem Verband zu werden.

Haben Sie noch offene Fragen?

Bitte haben Sie Verständnis, dass unter diesem Kontakt ausschließlich Fragen zum Förderprogramm für Laienmusikvereine in der Corona-Krise beantwortet werden.

Eva Luise Roth, Landesmusikrat NRW e.V.
Klever Str. 23, 40477 Düsseldorf
E-Mail: e.l.roth [at] lmr-nrw.de

Internet: www.lmr-nrw.de

Von Grundsicherung bis Kurzarbeitergeld Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Kulturschaffende, denen durch die aktuelle Krise das Einkommen wegbricht, können zur Sicherung ihres Lebensunterhalts von den Jobcentern Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) erhalten.

Wer zwischen 1. März und 31. Dezember 2020 Corona-bedingt einen Antrag auf Grundsicherung stellt, für den gelten erleichterte Zugangsvoraussetzungen. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte den nachfolgenden FAQ-Fragen.

Muss ich mich für die Antragstellung auf Grundsicherung arbeitslos melden oder meine Selbstständigkeit aufgeben?

Nein, Ihre Selbstständigkeit kann weiterlaufen. Es muss nur ein Antrag auf Grundsicherung gestellt werden.

Wo muss der Antrag auf Grundsicherung gestellt werden?

Zuständig ist das Jobcenter in der kreisfreien Stadt oder dem Kreis, in dem die Antragsteller ihren gewöhnlichen Wohnsitz haben. Die Kontaktdaten der einzelnen Jobcenter finden sich im Internet (z. B. unter der Dienststellensuche der Bundesagentur für Arbeit).

Wie erfolgt die Antragstellung?

Für die Beantragung der Leistungen stehen auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit vereinfachte Antragsformulare zur Verfügung, die Sie unter dem folgenden Link finden: Corona-Grundsicherung. Bei Jobcentern in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesagentur für Arbeit und Kommune sowie bei einigen kommunalen Jobcentern kann der Antrag elektronisch hochgeladen, ausgefüllt und direkt ans Jobcenter übersandt werden.

Es besteht in jedem Fall die Möglichkeit, Anträge auch postalisch, per E-Mail oder zunächst nur telefonisch zu stellen; die Antragsunterlagen werden dann ggf. vom Jobcenter zugeschickt.

Gibt es die Antragsunterlagen auch in anderen Sprachen?

Die Antragsvordrucke selbst stehen nur in deutscher Sprache zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es im Intranet der Bundesagentur für Arbeit (s. Download-Center) aber die Kurzinformation „Arbeitslosengeld II/Sozialgeld“ in den weiteren Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch und Persisch sowie die Broschüre „Einfach erklärt“ neben Deutsch in den Sprachen Arabisch und Englisch.

Gibt es eine zeitliche Frist, innerhalb derer der Antrag gestellt werden muss?

Die Antragstellung wirkt auf den Ersten eines Monats zurück. Der Antrag muss deshalb immer vor Ablauf des Monats gestellt werden, für den Leistungen der Grundsicherung begehrt werden. Eine rückwirkende Antragstellung für Zeiten vor dem laufenden Monat ist rechtlich nicht möglich.

Welche Leistungen werden vom Jobcenter erbracht?

Die Grundsicherung nach dem SGB II umfasst

  • monatliche Pauschalen für den Lebensunterhalt für jedes Familienmitglied (abhängig vom Alter zwischen 250 Euro und 432 Euro, s. Regelsätze),
  • ggf. Mehrbedarfe für besondere Personengruppen (z. B. für Alleinerziehende oder werdende Mütter),
  • die Übernahme der Unterkunfts- und Heizkosten,
  • Kosten für die Absicherung des Kranken- und Pflegeversicherungsschutzes,
  • Leistungen für Kinder und Jugendliche für Bildung und Teilhabe, z. B. Schulbedarfspaket zum Schulstart, evtl. Mittagsverpflegung oder Ausgaben für den Musikschulunterricht (sog. Teilhabeleistung, max. 15 Euro im Monat),
  • ggf. Einmalleistungen (z. B. für Erstausstattungen) sowie
  • Leistungen zur Arbeitsförderung (sofern erforderlich).

Weitere Auskünfte erteilt das örtlich zuständige Jobcenter gerne auch telefonisch.

Muss ich, wenn die Kosten für meine Unterkunft (Miete oder Wohneigentum) zu hoch sind, meine Wohnung aufgeben?

Grundsätzlich werden die Kosten für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II in tatsächlicher Höhe übernommen. Dies gilt nach allgemeinen Regeln aber dann nicht, wenn diese Kosten unangemessen hoch sind. Der Höchstsatz variiert von Stadt zu Stadt, das jeweilige Jobcenter gibt gerne Auskunft über die festgesetzte Höhe.

Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September 2020 beginnen, sieht das Sozialschutz-Paket insoweit eine Ausnahmeregelung vor: Danach gelten sämtliche Unterkunftskosten für die Dauer von sechs Monaten als angemessen, d. h. die Jobcenter erkennen diese Kosten für sechs Monate ungekürzt an. Damit ist gesichert, dass Betroffene, die infolge der COVID-19-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, grundsätzlich in ihrer Unterkunft verbleiben können und die dafür anfallenden Kosten gedeckt sind.

Wird die MKW-Soforthilfe, welche für die Monate März und April im Mai/Juni ausgezahlt wird, bei der Berechnung der Grundsicherung berücksichtigt?

Die Soforthilfe des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft NRW in Höhe von 2.000 EUR wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet, auch wenn eine Auszahlung erst im Mai oder später erfolgt ist.

Werden sonstige Einnahmen, z. B. aus selbstständiger Tätigkeit, angerechnet?

Bezüglich der Berücksichtigung von Einkommen sieht das Sozialschutz-Paket keine Privilegierung vor. Insoweit kommen die allgemeinen Grundsätze des SGB II zur Anwendung, wonach alle Einnahmen, die während des Leistungsbezuges zufließen, grundsätzlich auf die Grundsicherung anzurechnen sind.

Verfügen Sie also noch oder schon wieder über Einnahmen aus Ihrer Tätigkeit als Kulturschaffende, sind diese als Einkommen zu berücksichtigen. Die ersten 100 Euro Monatseinkommen werden aber wegen des Grundabsetzungsbetrags nicht berücksichtigt. Übersteigt das Einkommen 100 Euro, wird der Teil zwischen 100 Euro und 1.000 Euro in Höhe von 20 Prozent nicht angerechnet. Von dem Teil zwischen 1.000 und 1.200 Euro bleiben noch einmal 10 Prozent anrechnungsfrei. Bei Familien mit minderjährigen Kindern erhöht sich die Obergrenze auf 1.500 Euro.

Ich beziehe ein Einkommen in wechselnder Höhe. In welcher Höhe wird mein Einkommen dann berücksichtigt?

Ist die Höhe des monatlich zur Verfügung stehenden Einkommens zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht bekannt, wird die Grundsicherung für Arbeitsuchende zunächst nur vorläufig bewilligt. Die Höhe des dabei angerechneten Einkommens wird das Jobcenter aufgrund der vorhandenen Nachweise schätzen.

Eine abschließende Entscheidung erfolgt aufgrund der Vorgaben des Sozialschutz-Paketes ausnahmsweise nur auf Antrag. Sofern also das prognostizierte Einkommen vom Jobcenter zu hoch eingeschätzt wurde, sollten Sie im Jobcenter einen Antrag auf Korrektur stellen. Wurde das Einkommen zu gering eingeschätzt, erfolgt grundsätzlich keine Korrektur für die Vergangenheit. Leistungsberechtigte sind aber dennoch verpflichtet, alle wesentlichen Änderungen ihrer Verhältnisse, wie höhere Einnahmen, im Jobcenter mitzuteilen.

Kontaktdaten für Kulturschaffende in den Jobcentern

Aachen

Mail: Jobcenter-Aachen.6162 [at] jobcenter-ge.de

Tel: 0241/88681- Durchwahlen 3451 oder 3462 oder 3459

Bielefeld

Mail: jobcenter-bielefeld.Herforder-Strasse-EKS626 [at] jobcenter-ge.de
Tel: 0521/556173626

Bochum

Mail: jobcenter-bochum.team361-selbstaendige [at] jobcenter-ge.de
Tel: 0234/93635009

Bonn

http://www.job-center-bonn.de/site/kontakt/

Dortmund

Mail: Jobcenter-Dortmund.Team230 [at] jobcenter-ge.de 

Tel: 0231/842-1110

Düsseldorf

Mail: jobcenter-duesseldorf.mitte-leistung-5508 [at] jobcenter-ge.de

Tel: 0211/91747758

Essen

Mail: Bereich-NKB [at] jobcenter.essen.de

Tel: 0201/8857985

Köln

https://www.jobcenterkoeln.de/site/de/corona_erreichbarkeit
https://www.jobcenterkoeln.de/corona_neuantrag

Kreis Lippe

www.jobcenter-lippe.de

Münster

https://www.stadt-muenster.de/jobcenter/index.html

Weiterführende Informationen zum Thema Grundsicherung finden Sie auf der Website des Kulturrats NRW und auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Kurzarbeitergeld

Der Bund hat kurzfristig Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld beschlossen. Insoweit verweisen wir auf folgenden Link: www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus. Auch Kultureinrichtungen wird empfohlen, sich dazu an die für sie zuständige Agentur für Arbeit zu wenden.

Arbeitslosengeld für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler

Freiberufliche Künstler/innen haben als Selbständige grundsätzlich die Möglichkeit, sich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichern. Sofern sie dies getan haben und die Voraussetzungen (Anwartschaftszeit von 6 Monaten) erfüllen, haben erhalten sie Leistungen als „Arbeitslosengeld I“. Der Antrag kann online gestellt werden. www.arbeitsagentur.de/antrag-arbeitslosengeld/.

Künstlersozialkasse

Einnahmeneinbußen sollten sofort bei der Künstlersozialkasse gemeldet werden. Damit sinken auch monatliche Beitragszahlungen. Die Künstlersozialkasse ist unbürokratisch bereit, fällige Beiträge zu stunden oder Voraussetzungen für Beitragsabsenkungen abzusenken: www.kuenstlersozialkasse.de

Verlässlichkeit schafft Sicherheit Verfahrenserleichterungen bei Förderungen

Neben der Soforthilfe schaffen Anpassungen in den regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und –akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Die bereits bewilligten bzw. derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen (Stichtag: 15. März 2020) im Gesamtvolumen von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

Kultur wieder erlebbar machen Wiederaufnahme des Kulturbetriebs

In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und des Infektionsgeschehens in Nordrhein-Westfalen ist angestrebt, die Maßnahmen im Kulturbereich in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise zu reduzieren.

Die aktuellen Regelungen zu den gegebenen Infektionsschutzmaßnahmen finden Sie in der jeweils gültigen Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO).