Sonderforschungsbereiche

NRW liegt im Wettbewerb um die renommierten SFB auf Spitzenplatz

Die RWTH Aachen gehört zu den NRW-Hochschulen mit den meisten Sonderforschungsbereichen. Das Bild zeigt junge Forschende an der RWTH.
In keinem anderen Bundesland gibt es mehr Sonderforschungsbereiche als in NRW. Besonders erfolgreich im Wettbewerb um die begehrten Mittel sind die Universitäten in Köln, Bonn, Münster und Aachen. (Foto: Peter Winandy/RWTH Aachen)

Nordrhein-Westfalen belegt bei den renommierten Sonderforschungsbereichen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden, im aktuellen Ländervergleich erneut den ersten Platz: Seit Juli 2017 sind die Universitäten in NRW mit 53 von bundesweit 267 Sonderforschungsbereichen führend. Baden-Württemberg liegt mit 48 Sonderforschungsbereichen auf Platz zwei und Bayern mit 39 Projekten an dritter Stelle.

Bei den nordrhein-westfälischen Universitäten sind die Universitäten Köln mit elf, Bonn mit acht sowie Aachen und Münster mit jeweils sechs Sonderforschungsbereichen besonders erfolgreich.

Die Sonderforschungsbereiche in NRW im Einzelnen:

Universität

Zahl der Sonderforschungsbereiche

Köln

11

Bonn

8

Münster

6

Aachen

6

Bochum

5

Dortmund

4

Düsseldorf

4

Duisburg/Essen

4

Bielefeld

2

Paderborn

2

Siegen

1

gesamt

53

Innovativ, interdisziplinär und langfristig

Innovativ, interdisziplinär und langfristig konzipiert: Sonderforschungsbereiche (SFB) ermöglichen Forscherinnen und Forschern unterschiedlicher Hochschuleinrichtungen über ihre jeweiligen Fächer- und Institutsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert zwei Varianten der Sonderforschungsbereiche: Der klassische Sonderforschungsbereich wird von einer Hochschule beantragt und von deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen getragen. Der Sonderforschungsbereich/ Transregio (SFB/ TRR) wird von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam beantragt. Die Förderung ermöglicht eine enge überregionale Kooperation zwischen den Hochschulen und den dort Forschenden sowie eine gemeinsame Nutzung der Ressourcen.

Die Forschungsvorhaben werden von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert.