Förderprogramm für anwendungsorientierte Stammzellforschung

7 Projekte gewinnen den Wettbewerb

Das Bild zeigt eine Hand, die eine Flüssigkeit mit einer Pipette in ein Reagenzglas träufelt.
Das Land NRW unterstützt sieben anwendungsorientierte Forschungsprogramme der Stammzellforschung mit insgesamt vier Millionen Euro. (Copyright: Sven Hoppe/Fotolia.com)

Stammzellen sind ein Forschungsbereich, auf dem große Hoffnungen ruhen. Die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könnte es in Zukunft möglich machen, schwere Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson zu heilen. Das Wissenschaftsministerium  unterstützt diese Arbeit mit dem Förderwettbewerb "Anwendungsorientierte Stammzellforschung" – und fördert sieben Projekte mit insgesamt vier Millionen Euro.

Unter den 24 Anträgen mit insgesamt 66 Projektpartnern wählte eine Gutachterjury unter Leitung von Frank Emmrich, Professor für Klinische Immunologie an der Universität Leipzig, folgende Gewinner aus:

Fertilität bei präpubertären Jungen mit Stammzelldefekten im Hoden Universitätsklinikum Münster
StemCellFactory II Universitätsklinikum Aachen, Life & Brain GmbH (Bonn), Universitätsklinikum Bonn, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin (Münster), Fraunhofer IPT (Aachen), HiTec Zang GmbH (Herzogenrath)
Plattformtechnologie Zellsortierung – Upgrade BD FACSAria Universitätsklinikum Essen
Stammzell-abgeleitete extrazelluläre Vesikel zwei Kliniken des Universitätsklinikums Essen, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V. (Dortmund), Particle Metrix GmbH (Meerbusch)
iPS-basiertes in vivo-Modell humaner metabolischer Lebererkrankungen Universitätsklinikum Münster, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin (Münster)
StemGraft Miltenyi Biotech GmbH (Bergisch Gladbach), vier Kliniken des Universitätsklinikums Aachen, Universität Düsseldorf
CardiacDrums Axiogenesis AG (Köln), Fachhochschule Aachen