Rückkehrprogramm

Gesucht: hochqualifizierte Nachwuchsforschende aus dem Ausland

Das Bild zeigt eine junge Frau mit Reisepass in der Hand.
Mit dem Rückkehrprogramm will das Ministerium junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Ausland forschen, zur Rückkehr nach NRW bewegen. (Foto: lightpoet / Fotolia.com)

Spannende Projekte, Aufstiegschancen, der Blick über den Tellerrand: Es gibt viele Gründe, warum sich Forschende für eine Karrierestation im Ausland entscheiden. Das Land NRW macht ihnen die Rückkehr anschließend besonders leicht. Schon zwei Jahre nach Abschluss ihrer Promotion können sie an einer NRW-Universität ihrer Wahl ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen – und sich auf diesem Weg für eine unbefristete Professur qualifizieren.

29 vielversprechende junge Forscherinnen und Forscher hat das Ministerium bislang über das Rückkehrprogramm nach NRW geholt. Für jede Nachwuchsgruppe stellt das Land über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld ist für Personal- und Sachkosten sowie für die Anschaffung größerer Geräte gedacht.

Bedingungen für eine erfolgreiche Bewerbung: Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können mindestens zwei Jahre exzellente wissenschaftliche Arbeit nach ihrer Promotion nachweisen, arbeiten zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens einem Jahr im Ausland und hatten zuvor ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht notwendig.

Die aktuelle Ausschreibung "Veränderungsprozesse der modernen Gesellschaft" richtet sich insbesondere an Forscherinnen und Forscher im Ausland, die sich mit der Geschichte, der Kultur, der Politik, der Wirtschaft und dem Recht moderner Gesellschaften beschäftigen.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 14. Dezember 2017.

Die Nominierten erhalten eine personengebundene Finanzierungszusage. Sie haben die Chance, ihre Nachwuchsgruppe an der Hochschule in Nordrhein-Westfalen zu etablieren, die ihnen die beste Zukunftsperspektive und möglicherweise auch Tenure-Track bietet.

Folgende Universitäten beteiligen sich in der Förderrunde 2017 am NRW-Rückkehrprogramm: