Regionales Innovationsnetzwerk Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland

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Das Team des Regionalen Innovationsnetzwerks Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland (v.l.): Dr. Anne Exner, Lisa Stahl, Britta Magers und Prof. Dr. Anke Menzel-Begemann. (Bild: RIN Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland)

Niedrige Geburtenraten und eine steigende Lebenserwartung stellen die Gesellschaft und somit auch die Arbeitswelt vor neue Herausforderungen: Die Lebensarbeitszeit wird länger und die Belegschaften immer älter. Parallel steigt die Zahl der längerfristigen Erkrankungen – besonders bei älteren Beschäftigten. Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben gewinnen dadurch aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und individueller Sicht an Bedeutung. Arbeitsbedingungen und Organisationsprozesse müssen diesen Umständen angepasst und weiterentwickelt werden. Um die Teilhabe aller am Arbeitsleben zu ermöglichen, müssen die Beteiligten eng zusammenarbeiten.

Das Regionale Innovationsnetzwerk "Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland" hat sich zur Aufgabe gemacht, Akteurinnen und Akteure aus Praxis und Forschung zu vernetzen, um Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels im Arbeitsleben zu erarbeiten.

Über das RIN "Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland"

  • Das RIN zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben hat am 1. März 2017 seine Arbeit aufgenommen.

Über das RIN "Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland"

  • Projektbeteiligte sind der Betriebsservice  "Gesunde  Arbeit"  der  Deutschen Rentenversicherung Westfalen, das Institut  für  Psychosomatik  und  Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster, das Zentrum für ambulante Rehabilitation Münster (ZaR), das Institut für Rehabilitationsforschung Norderney (Abt. Münster) sowie die  Dr. Becker Klinikgesellschaft Möhnesee GmbH.

Regionale Innovationsnetzwerke sollen aufzeigen, wie es gelingen kann, die Grundlagen des gesellschaftlichen Wohlstands und Wohlergehens für die Menschen zu bewahren, um  nachfolgenden Generationen ein intaktes soziales, ökonomisches und ökologisches Gefüge zu hinterlassen. Lösungsansätze nehmen neben technologischen und ökonomischen Aspekten auch die Folgen und Chancen für Mensch, Gesellschaft, Kultur und Umwelt in den Blick.

Unter dem Motto "Globale Herausforderungen lokal meistern" fördert das Ministerium im Rahmen der Forschungsstrategie "Fortschritt NRW" neun Regionale Innovationsnetzwerke. Für diese Förderlinie stehen in der Zeit von 2012 bis 2022 Fördermittel in Höhe von rund 7 Millionen Euro bereit.