Regionales Innovationsnetzwerk Mobilität und Alter

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Projektteam des Regionalen Innovationsnetzwerks Mobilität und Alter (v.l.n.r.): Prof. Dr.-Ing. Anton Kummert, Dr. Michael Krause, Dr.-Ing. Jörg Velten und Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel. (Foto: Bergische Universität Wuppertal 2016)

Der demografische Wandel in der Gesellschaft erfordert neue und nachhaltige Konzepte. Mit der Frage, wie Technologien für alle Altersgruppen nutzbar gemacht werden können, beschäftigt sich das neue Regionale Innovationsnetzwerk (RIN) Mobilität und Alter in Wuppertal. Das Ministerium fördert das RIN Mobilität und Alter in seiner einjährigen Konzeptionsphase mit knapp 150.000 Euro.

Das Bergische Städtedreieck ist für dieses Vorhaben die ideale Modellregion. Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid bilden einen dichtbesiedelten, urbanen Lebensraum. Gleichzeitig ist die Region aber auch in besonderer Weise von den demografischen Veränderungen betroffen, denn der Anteil der über 60-jährigen hat sich in den letzten 15 Jahren nahezu verdoppelt. Zudem ist im Bergischen Städtedreieck als einer der führenden Standorte der Automotive-Industrie mit einer langen Tradition im Bereich innovativer Verkehrskonzepte die notwendige Kompetenz vorhanden.

Über das RIN "Mobilität und Alter"

  • Träger des Regionalen Innovationsnetzwerkes ist die Bergische Universität Wuppertal, die das Projekt in Kooperation mit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH durchführt. Das Projekt ist der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik zugeordnet. Netzwerkleiter ist Prof. Dr. Anton Kummert.

Über das RIN "Mobilität und Alter"

  • Projektbeteiligte sind die neue effizienz (Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz mbH), das Fachzentrum Verkehr der Bergischen Universität Wuppertal, die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, die Sonnenschein Personenbeförderung GmbH und die econex verkehrsconsult GmbH. 

Über das RIN "Mobilität und Alter"

  • Das RIN hat im Januar 2017 seine Arbeit aufgenommen.

Über das RIN "Mobilität und Alter"

  • Das RIN Mobilität und Alter widmet sich insbesondere der Suche nach Lösungen für ganz alltägliche Problemstellungen, zum Beispiel der Frage, wie Rollator-Nutzern an Haltestellen eine sichere Einstiegsmöglichkeit in den Bus garantiert werden kann.

Regionale Innovationsnetzwerke sollen aufzeigen, wie es gelingen kann, die Grundlagen des gesellschaftlichen Wohlstands und Wohlergehens für die Menschen zu bewahren, um  nachfolgenden Generationen ein intaktes soziales, ökonomisches und ökologisches Gefüge zu hinterlassen. Lösungsansätze nehmen neben technologischen und ökonomischen Aspekten auch die Folgen und Chancen für Mensch, Gesellschaft, Kultur und Umwelt in den Blick.

Unter dem Motto "Globale Herausforderungen lokal meistern" fördert das Ministerium im Rahmen der Forschungsstrategie "Fortschritt NRW" neun Regionale Innovationsnetzwerke. Für diese Förderlinie stehen in der Zeit von 2012 bis 2022 Fördermittel in Höhe von rund 7 Millionen Euro bereit.