Inter- und transdisziplinäre Forschung

Die Forschungsstrategie "Fortschritt NRW" geht von der Überzeugung aus, dass sich für die Lösung der komplexen Fragestellungen unserer Zeit inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze besonders anbieten. Für diese Forschungsmethodik brauchen wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die entsprechend ausgebildet sind. Deshalb hat das Ministerium das Förderprogramm "Fortschrittskollegs NRW" gestartet.

Die Fortschrittskollegs verknüpfen Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf neue Art. Die Promovierenden lernen von Beginn an, mit Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen sowie mit nicht-wissenschaftlichen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten und deren Erkenntnisse für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu berücksichtigen.

Förderung von insgesamt zwölf Fortschrittskollegs

Das Ministerium fördert insgesamt zwölf Fortschrittskollegs. Sie werden über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren mit bis zu 2,72 Millionen Euro je Kolleg unterstützt.

Fortschrittskolleg

Träger

"Online-Partizipation"

- Ein Forschungsbeispiel -

Universität Düsseldorf zusammen mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW mit Hauptsitz in Gelsenkirchen

"FUTURE WATER – Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr"

- Ein Forschungsbeispiel -

Konsortium unter der Konsortialführung der Universität Duisburg-Essen (Konsortialpartner: Universität Bochum, Hochschule Ruhr-West in Mülheim a.d. Ruhr, EBZ Business School in Bochum, Institut für Energie und Umwelttechnik e.V. in Duisburg und Kulturwissenschaftliches Institut Essen)

"GROW - Wohlbefinden bis ins hohe Alter / Gerontological Research On Well-Being"

- Ein Forschungsbeispiel -

Universität Köln

"Energieeffizienz im Quartier – Clever versorgen.umbauen.aktivieren"

- Ein Forschungsbeispiel -

Konsortium unter der Konsortialführung der TU Dortmund (Konsortialpartner: Universität Duisburg-Essen, Universität Bochum, Hochschule Bochum, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH)

"Leicht-Effizient-Mobil: Energie und kosteneffizienter Extremleichtbau mit Hybridwerkstoffen"

- Ein Forschungsbeispiel -

Universität Paderborn

"Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten – Menschen-zentrierte Nutzung von Cyber-Physical Systems in Industrie 4.0"

- Ein Forschungsbeispiel -

Universität Paderborn zusammen mit Universität Bielefeld

"ACCESS! Welche Mobilität können/wollen/müssen/dürfen/werden wir uns zukünftig leisten?"

RWTH Aachen

"VERBUND.NRW – Ressourceneffizienzsteigerung beim Einsatz von Verbundwerkstoffen und –konstruktionen im Bauwesen"

RWTH Aachen und Fachhochschule Münster

"FlüGe – Herausforderungen und Chancen globaler Flüchtlingsmigration für die Gesundheitsversorgung in Deutschland"

Universität Bielefeld

"RePliR – Religiöse Pluralität und ihre Regulierung in der Region"

Universität Bochum und Universität Münster

"SecHuman – Schöne neue Welt: Sicherheit für Menschen im Cyberspace"

Universität Bochum, Technische Universität Dortmund und Fachhochschule Dortmund

"One Health und urbane Transformation"

Universität Bonn, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und United Nations University – Institute for Environment and Human Security Bonn


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