Fortschrittskolleg "Online-Partizipation"

Fundament, Praxis, Vernetzung

Online-Partizipation ist eine Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger an politischen und administrativen Entscheidungen zu beteiligen. Doch obwohl das Internet diese Form der Teilhabe bereits zulässt, wird sie bislang nur vereinzelt in der Praxis eingesetzt. Wo es Online-Partizipation gibt, führt sie zudem nur teilweise zu den erhofften Ergebnissen.

Warum ist das so - und wie lässt sich das ändern? Mit dieser Frage befasst sich das Fortschrittskolleg "Online-Partizipation". Ein inter- und transdisziplinäres Team von Nachwuchsforschenden aus den Bereichen BWL, Informatik, Jura, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie nimmt dabei insbesondere den kommunalen Bereich in den Blick. Auch Praxisakteure sowie Anbieter von Online-Partizipationslösungen sind beteiligt. Die gemeinsame Leitfrage lautet: „Wie und unter welchen Bedingungen kann das Potential von Online-Partizipation auf kommunaler Ebene systematisch entwickelt, praktisch genutzt und wissenschaftlich evaluiert werden?“

Die drei Ziele:

Das Fortschrittskolleg verfolgt drei Ziele: Es wird erstens ein interdisziplinäres wissenschaftliches Fundament für Online-Partizipation entwickeln, zweitens Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler so ausbilden, dass sie Online-Partizipation in allen relevanten Aspekten wissenschaftlich analysieren und in der Praxis umsetzen können, und drittens eine schrittweise Vernetzung zwischen der Wissenschaft, Praxisakteuren sowie Anbietern für Online-Partizipationslösungen herstellen.