Gründungen - Wissen nutzen

START-UP Initiative NRW

Technologie- und wissensbasierte Start-Ups haben eine große Bedeutung für Innovation und Wachstum. Um Firmengründungen zu unterstützen, werden im Rahmen einer Start-up-Initiative verschiedene Angebote gebündelt. Ziel ist es, das Gründungsgeschehen in diesem Bereich zu beleben und für ein gründungsfreundliches Klima zu sorgen. Folgende Programme sind vorgesehen:

1) START-UP Hochschul-Ausgründungen

Das Programm START-UP Hochschul-Ausgründungen motiviert Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen. Gründungswillige sollen unterstützt werden, um Forschungsergebnisse oder Know-how mit großem Marktpotenzial weiterzuentwickeln und wirtschaftlich umzusetzen. Insgesamt vergibt das Ministerium 21 Millionen Euro bis 2020 aus Landes- und EU-Fördermitteln.

2) START-UP Innovationslabore

Das Programm "Start-UP-Innovationslabore NRW" fördert regionale Gründungsnetzwerke, die wissens- und technologieorientierte Gründungsvorhaben aus der Wirtschaft und den Hochschulen des Landes sowie bis zu fünf Jahre junge Unternehmen unterstützen. Die regionalen Innovationslabore sollen hochschulübergreifend agieren.

In der aktuellen Förderrunde hat eine unabhängige Jury fünf Projekte zur Förderung empfohlen. Für die ausgewählten Vorhaben aus den Regionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen, Rhein-Ruhr und westfälisches Ruhrgebiet werden insgesamt bis zu 4,3 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

Diese Vorhaben hat die Jury empfohlen:

  • Future Champions Accelerator Rhein-Ruhr: Die Universität Duisburg-Essen und die Universität zu Köln wollen aufgrund ihrer langjährigen Start-up-Erfahrungen ein nachhaltiges und regionsübergreifendes Accelerator-Programm für technologie- und wissensbasierte Start-ups aufsetzen. Industrienahe Partner aus der Region und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden sich als assoziierte Partner an dem Projekt beteiligen.
  • Innovationslabor Münsterland: Das geplante Innovationslabor ist ein virtueller Inkubator für technologie- und wissensbasierte Geschäftsideen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie für innovative Jungunternehmen mit starkem Wachstumspotenzial in Münster und der Region. Dafür haben sich die Fachhochschule Münster, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Technologieförderung Münster GmbH und die Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH zu einem Verbund zusammengeschlossen.
  • Innovationslabor Ostwestfalen-Lippe: Innerhalb eines Verbundes werden die Universität Paderborn, die Universität Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Fachhochschule Bielefeld zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft das lnnovationslaborOWL betreiben und eine über die Region verteilte Zielgruppe von ca. 65.000 Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ansprechen.
  • StartUP.InnoLab – Westfälisches Ruhrgebiet: Über 36 Monate lang werden innovative Teams von einem Verbund aus der Technischen Universität Dortmund, der Fachhochschule Dortmund, der Hochschule Hamm-Lippstadt, der Wirtschaftsförderung Dortmund, dem Technologiezentrum Dortmund und weiteren, insgesamt 14 assoziierten Partnern intensiv begleitet.
  • Start-up-Innovationslabor Südwestfalen: Das geplante START-UP-Lab SWF wird durch die Universität Siegen und die Fachhochschule Südwestfalen getragen. Es baut die Unterstützungsstrukturen für Gründungen im Allgemeinen und für technologie- und wissensbasierte Gründungen im Speziellen an den Hochschulen aus und verknüpft diese mit den Kompetenzen der regionalen Akteure aus den fünf Kreisen als assoziierte Partner.

3) Venture Center NRW

Näheres dazu erfahren Sie auf den Seiten der NRW.Bank.