Mensch hält einen Pflanzensproß

Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia

Veranstaltung | 12.09.2019 | Brüssel: Nachhaltige Entwicklung 2.0: „Von Zielen zu Wegen“ – Wie können Industrie und Wissenschaft zur Umsetzung beitragen? // Event | 12.09.2019 | Brussels: Sustainable Development 2.0: "From Goals to Paths” – How can Industry and Science contribute to its Implementation?

Deutsch Veranstaltungsreihe „Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia"

Grand Challenges – vom Klimawandel über die alternde Gesellschaft bis hin zu Energieeffizienz. Diese komplexen Themen lassen sich nur lösen, wenn Forschung und Innovationen in Europa auf die Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit ausgerichtet werden. Nordrhein-Westfalen beteiligt sich intensiv und zielt auf eine internationale Vernetzung seiner Akteure und Beteiligung an den Instrumenten des europäischen Forschungs- und Innovationsraums.

Die Veranstaltungsreihe Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westfalia richtet sich an europäische Entscheidungsträger. Nordrhein-Westfalen präsentiert zu den wichtigen Themen seine beispielhaften Lösungsansätze. Viel Raum gibt es für den Dialog zwischen politischen Akteuren, innovativen Unternehmern und Forschenden auf europäischer Ebene.

Wann: Donnerstag, 12. September 2019, 12:00 Uhr bis 13:15 Uhr

Wo: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union
Montoyerstraat 47 Rue Montoyer
B-1000 Brüssel

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Ihre Anmeldung bis zum 10.09.2019: Zur Online-Anmeldung

Die Konferenz wird in deutscher Sprache stattfinden. Verdolmetschung von Deutsch ins Englische wird angeboten.

Hintergrund

Nachhaltige Entwicklung 2.0: „Von Zielen zu Wegen“ ― Wie können Industrie und Wissenschaft zur Umsetzung beitragen?

Die „Agenda 2030" der Vereinten Nationen bietet den umfassendsten Rahmen für das heutige Verständnis von nachhaltiger Entwicklung ― und doch müssen wir, während wir für ihre Umsetzung kämpfen, sie kritisch überprüfen und ihre Perspektiven über 2030 hinaus untersuchen.
 
Der Begriff „Nachhaltigkeit" hat eine lange Geschichte, die 1713 begann. Seitdem ist der Begriff der Nachhaltigkeit immer mehr erweitert worden und umfasst das Dreieck von sozialem Wohlergehen, ökologischer Verträglichkeit und ökonomischer Machbarkeit. Seinen aktuellen Höhepunkt erreichte er in der "Agenda 2030" der Vereinten Nationen mit den siebzehn Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG) und dem Anspruch auf eine globale gerechte Entwicklung: „Niemanden zurücklassen".
 
Diese Entwicklung unseres Verständnisses von Nachhaltigkeit wird aber hier nicht enden. Die Gesellschaft, insbesondere die Wissenschaft, hat die wichtige Aufgabe, zukünftige Entwicklungen zu antizipieren und zu gestalten. Dazu gehört es, Nachhaltigkeit in ihren verschiedenen Facetten zu verstehen, Chancen und Risiken sowie Synergien und Zielkonflikte zu analysieren, Standards vorzuschlagen, aber vor allem Wege zur Umsetzung zu identifizieren. Neue Technologien können dazu beitragen, dringende Nachhaltigkeitsprobleme zu lösen und die effektive Umsetzung der SDG-Agenda zu fördern.
 
In Nordrhein-Westfalen wird der neue Innovation Campus Bonn (ICB) mit seinen internationalen Partnern diesen ganzheitlichen Ansatz der nachhaltigen Entwicklung verfolgen. Um der europäischen Herausforderung zu begegnen, wird dies im Rahmen der Veranstaltung anhand von Projekten aus verschiedenen Bereichen veranschaulicht, darunter Risikomanagement für kritische Infrastrukturen, Gesundheit im urbanen Raum sowie nachhaltiges Wirtschaften.

English Event series "Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia"

The Grand Challenges range from climate change to the ageing society to the efficient use of energy resources – issues of great complexity that require the full commitment of research and innovation across Europe. North Rhine-Westphalia is putting in considerable effort, aiming in particular at strengthening international links and utilising the instruments provided by the European Research and Innovation Area.

The conference series Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia is directed to European decision-makers, with North Rhine-Westphalia presenting its proposals for addressing the key issues. There will be ample opportunity for dialogue amongst Europe’s political leaders, innovative business operators and researchers.

When: Thursday, 12 September 2019, 12:00 p.m. to 1:15 p.m.

Where:  Representation of the German State of North Rhine-Westphalia to the European Union
Montoyerstraat 47 Rue Montoyer, B-1000 Brussels

We are looking forward  to your registration until 10.09.2019: Online Registration

The conference will be held in German. Interpretation from German to English will be provided.

Background

Sustainable Development 2.0 "From Goals to Paths” - How can Industry and Science contribute to its Implementation?

The UN “Agenda 2030” provides the most comprehensive framework for today’s understanding of sustainable development – and yet, while struggling for its implementation, it needs to be critically assessed and its perspectives beyond 2030 need to be explored.
 
The term ”sustainability” has a considerable history, starting in 1713. Since then the concept of sustainability has become ever more comprehensive, covering the triangle of social wellbeing, ecological compatibility and economic feasibility. So far, it has culminated in the UN “Agenda 2030”, with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs) and the aspiration of a global equitable development: “Leaving no one behind”.
 
This evolution of our understanding of sustainability will not come to a halt. Society (itself), especially the sciences, have an important task in anticipating and shaping future developments. This includes an understanding of sustainability in its various facets, analyzing opportunities and risks, synergies and trade-offs between different goals, proposing standards, but particularly identifying paths for implementation. New technologies can help address pressing sustainability concerns and promote the effective implementation of the SDG Agenda.
 
In North Rhine-Westphalia the new Innovation Campus Bonn (ICB), with its international partners, will pursue this comprehensive approach to sustainable development. To face the European challenge this will be illustrated with projects from different domains, including risk management for critical infrastructures, health in urban environment, as well as sustainable business.