Flagge der EU in blau mit gelben Sternen in einem Kreis.

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert die Umsetzung der Europa-2020-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.

Regionale Entwicklung Europäische Strukturpolitik

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert die Umsetzung der Europa-2020-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. EFRE soll durch Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union stärken. Der EFRE konzentriert seine Investitionen auf mehrere Schwerpunktbereiche („thematische Konzentration“): 

  • Forschung und Innovation 
  • Digitale Agenda 
  • Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) 
  • CO2-arme Wirtschaft 

Das für NRW verfügbare Volumen von gut 2,42 Milliarden Euro, zur Hälfte aus EU-Fördergeldern, wird zu 40 Prozent in der sogenannten Prioritätsachse 1 verausgabt, die auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation abzielt. Die Mittelvergabe erfolgt in der Regel in einem wettbewerblichen Verfahren für acht Themenbereiche, den sogenannten Leitmärkten. 

EFRE-Wettbewerb Neue Leitmärkte

Bis 2020 schreibt das Land Nordrhein-Westfalen Wettbewerbe in den acht Leitmärkten aus, die sowohl technologische als auch wirtschaftliche und soziale Innovationen fördern. Sie haben ein Volumen von 2,4 Millionen Euro, das zur Hälfte aus dem EU-Strukturfonds für regionale Entwicklung (EFRE) kommt.

Um die Mittel bewerben können sich Forschende aus Wissenschaft und Unternehmen, die auf folgenden Leitmärkten arbeiten: Maschinen und Anlagenbau/Produktionstechnik, neue Werkstoffe, Mobilität und Logistik, Informations- und Kommunikationswirtschaft, Energie- und Umweltwirtschaft, Medien und Kreativwirtschaft, Gesundheit sowie Life Sciences. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft koordiniert den Wettbewerb „LifeSciences.NRW“. 

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