Eine junge Frau vor einem Kunstwerk aus bunten Farben

Kulturelle Bildung

Zahlreiche Programme und Projekte in Nordrhein-Westfalen unterstützen die kulturelle Bildung, um diese für alle Menschen erfahrbar zu machen. Vor allem für Kinder und Jugendliche gibt es viele verschiedene Angebote.

Kulturelle Bildung im Zentrum der Kulturpolitik Kultur für jede Zielgruppe öffnen

Die Landesregierung stellt kulturelle Bildung in das Zentrum ihrer Kulturpolitik. Es geht darum, neben Wissen auch Kreativität und Aufnahme von Ästhetik zu fördern. Kulturelle Bildung soll zu kritischem Denken anregen, das Grundlage für selbstbestimmtes Leben und eine demokratisch-pluralistische Gesellschaft ist.

Um möglichst frühzeitig anzusetzen, stellt die Landesregierung Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt ihrer kulturellen Bildungspolitik. Aber auch Erwachsene aus bildungsfernen Schichten oder mit Migrationshintergrund und die Bedürfnisse von älteren Menschen erfordern neue Wege, um Menschen mit Kultur vertraut zu machen. Umgekehrt profitieren Künstlerinnen und Künstler von Fortbildungen, die ihnen die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen erleichtern.

Kulturangebote für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sollen mithilfe besonderer Projekte einen leichteren Zugang zur Kunst und Kultur finden:

  • Beim Landesprogramm „Kultur und Schule“ treffen sich Künstlerinnen und Künstler über ein gesamtes Schuljahr regelmäßig mit Schülerinnen und Schülern und erarbeiten gemeinsam mit ihnen künstlerische Werke.
  • Das Programm „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ gibt jedem Grundschulkind die Chance, ein Instrument seiner Wahl, singen oder tanzen zu erlernen. Die Erfahrungen aus dem bisherigen Verlauf von JeKits werden analysiert und zur Weiterentwicklung des Programms genutzt. JeKits war Teil des Projekts „RUHR.2010“ und wird landesweit weitergeführt.
  • Mit dem Programm „Kulturrucksack NRW“ erhalten Kinder und Jugendliche ein attraktives und altersgemäßes Bildungs- und Kulturangebot. Gemeinsam mit Kommunen und anderen Kulturträgern trägt es dazu bei, die Chancen zur Teilhabe am kulturellen Leben zu verbessern und die aktive Begegnung mit Kunst und Kultur zu fördern.

Auch bei den anderen Förderungen des Landes spielt der Aspekt kulturelle Bildung eine wichtige Rolle. Ein Beispiel ist der Sonderpreis Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, der im Rahmen des renommierten Grimme-Preises verliehen wird.

Die Landesregierung ist bei ihren Bemühungen auf viele ideenreiche Partnerinnen und Partner angewiesen. Die Kulturinstitute in Nordrhein-Westfalen sind neugierig auf aktive junge Menschen und bieten eine breite Palette an Künsten zum Kennenlernen und Ausprobieren.

Sie haben Fragen? Ihr Kontakt im Ministerium

  • Claudia Liethen
    Tel.: 0211 896-4805
    E-Mail: claudia.liethen[at]mkw.nrw.de