Kunstwerke in der Kunstsammlung NRW.

Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF)

Mit dem Pilotprogramm "Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF)" unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Arbeit und individuelle Entwicklung von Künstlerinnen und Künstlern im Ruhrgebiet.

Bedingungen verbessern Das Pilotprogramm „Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung“

Mit dem Pilotprogramm „Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung“ (IKF) will das Land Nordrhein-Westfalen die Arbeits- und Lebensbedingungen für Künstlerinnen und Künstler im Ruhrgebiet verbessern. Die IKF wird von der ecce GmbH (european centre for creative economy) betreut und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert.

Grundlage für die Entwicklung des Pilotprogramms war eine im Jahr 2015 durchgeführte Befragung von rund 1.200 Künstlerinnen und Künstlern in Nordrhein-Westfalen.

Das Pilotprogramm ist auf das Ruhrgebiet beschränkt und besteht zurzeit aus den folgenden Aktionsräumen:

Aktionsraum „KünstlerInnen und Kreative“

Hier können sich Künstlerinnen und Künstler direkt um eine Förderung bewerben. Der Aktionsraum ist in mehrere Förderbereiche aufgeteilt:

  • „Individuelle künstlerische Entwicklung“
    In diesem Förderbereich können sich Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium in Höhe von 1.500 Euro pro Monat (zzgl. Materialkosten) bewerben. Der mögliche Stipendiumszeitraum ist den entsprechenden Förderinformationen auf der Internetseite von ecce zu entnehmen.
  • „Künstlerische Aktionen“
    Hierbei handelt es sich um eine Art „Feuerwehrtopf“ für Kleinstbeträge zwischen 500 Euro und 2.500 Euro, mit dem flexible, kurzfristige und unbürokratische Hilfestellungen erfolgen.
  • „Thematische Bewerbung“
    Hier können sich Künstlerinnen und Künstler mit selbst gewählten Themen um eine Förderung zwischen 2.500 Euro und 25.000 Euro bewerben.

Aktionsräume „Partner“ und „Quartier“

In diesen Aktionsräumen können kulturelle Institutionen aus dem Ruhrgebiet („Partner“) und Ruhrgebietsstädten sowie Träger von Projekten in den Kreativ.Quartieren („Quartier“) Projekte zur IKF beantragen (z.B. Residenzen, Auslandsstipendien, Weiterbildungsprogramme). Die maximale Förderung in beiden Aktionsräumen beträgt 30.000 Euro.

Die Förderinformationen zu allen Aktionsräumen, eine Übersicht über bereits geförderte Projekte sowie weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite von ecce.

Antragstellung

Die ecce GmbH bietet eine Antragsberatung an. Die Antragstellung erfolgt bei der ecce GmbH über ein Online-Bewerbungsportal. Nach den jeweiligen Einreichungsfristen tagen Fachjurys, die Empfehlungen für förderwürdige Projekte aussprechen. Ausgewählte Antragstellerinnen und Antragsteller reichen daraufhin ihren Antrag bei ihrer jeweiligen Bezirksregierung ein. Die Förderentscheidung wird vom Ministerium getroffen. Schließlich erfolgt die Bewilligung durch die jeweilige Bezirksregierung.

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