Internationale Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen

Landesregierung fördert den kulturellen Austausch Kulturschaffender

Die Internationale Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen trägt dazu bei, Künstlerinnen und Künstler zwischen Rhein und Ruhr im Ausland bekannter zu machen. Sie sollen uns mit ihren gewonnenen Einsichten bereichern. Die Kulturpolitik wirbt damit gleichzeitig für das kreative und innovative Kulturland Nordrhein-Westfalen.

Künstlerinnen und Künstler überwinden Grenzen

Grenzen zu überwinden ist eine beständige Herausforderung für Künstlerinnen und Künstler. Zumindest geographische Grenzen sollen sie bei ihrer kreativen Suche nicht beschränken. Denn so bauen sie dabei immer auch Brücken zwischen Menschen. Für ein lebendiges Europa der Regionen ist dies unerlässlich. Die internationale Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Künstlerinnen und Künstler, aber auch Kompanien und Institutionen bei ihren Aktivitäten im Ausland, in Europa und weltweit.

Ziele der internationalen Kulturpolitik

Die Internationale Kulturpolitik verfolgt verschiedene Ziele. Kulturschaffende brauchen für ihre Arbeit Inspiration und die Auseinandersetzung mit dem Neuen, dem Fremden. Der internationale Austausch kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Dies gilt insbesondere für Künstlerinnen und Künstler am Beginn ihrer Karriere. Zur internationalen Kulturpolitik des Landes gehört deshalb auch die Vergabe von individuellen Auslandsstipendien sowie die Nominierung von nordrhein-westfälischen Bewerberinnen und Bewerbern für die Deutsche Akademie Villa Massimo in Rom, die Casa Baldi und die Cité des Arts in Paris.

Förderprogramme der Landesregierung

Das Ministerium entwickelt die Leitlinien insbesondere entsprechender Förderprogramme und die Fördergrundsätze des Landes für die Internationale Kulturarbeit: Export- und Kooperationsförderung.

Zuständigkeiten für die internationale Kulturpolitik

Die individuelle Künstlerförderung und Kooperationsprojekte mit internationalen Partnern werden ab 2013 wieder von den Bezirksregierungen verwaltet. Beim NRW Kultursekretariat ist das internationale Besuchsprogramm angesiedelt. Es vernetzt Kulturschaffende und Künstler, Journalisten und Kulturverantwortliche aus dem Ausland mit Partnern in Nordrhein-Westfalen. Die Besuche in NRW dauern meist zwei bis fünf Tage und sind ganz auf den direkten persönlichen Kontakt ausgerichtet. Unterstützt wird das Besuchsprogramm unter anderem durch Goethe-Institute und Botschaften.

Auch die Kunststiftung NRW ist im internationalen Künstleraustausch aktiv. Wir verweisen hier beispielhaft auf die Atelierprogramme in Mumbai (Bombay) und Istanbul (Bezirk Galata).


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