Kulturförderplan

Das Gesetz zur Förderung und Entwicklung der Kultur, der Kunst und der kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen (Kulturfördergesetz NRW – KFG) sieht neue Strukturen und Instrumente vor. Eines der zentralen Instrumente ist der Kulturförderplan (§§ 22, 23 KFG).

Die Aufstellung ist Aufgabe  des Kulturministeriums  im Einvernehmen mit dem Landtag. Begleitet wird die Erstellung des Kulturförderplans von einem breit angelegten Beteiligungsprozess, der die kommunalen Spitzenverbände und Organisationen beziehungsweise Verbände aus Kultur, Kunst und kultureller Bildung sowie Künstlerinnen und Künstler einbezieht.

Der erste Kulturförderplan für die Periode 2016–2018 wurde am 15. Dezember 2016 vom Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen beschlossen.

Der zeitliche Bezugsrahmen ist die jeweilige Legislaturperiode, wobei der erste Kulturförderplan einen verkürzten Zeitraum bis 2018 umfasst, da er in der laufenden Legislaturperiode erstellt wurde. Er stellt die Ziele der Kulturförderung des Landes dar, zeigt deren Entwicklungsperspektiven auf und legt besondere Schwerpunkte fest – mit dem Ziel, ein hohes Maß an Transparenz und Planungssicherheit für die Akteure zu schaffen.

Verfahren für den zweiten Kulturförderplan

Aktuell läuft das Aufstellungsverfahren mit Partizipationsphase für den zweiten Kulturförderplan, der die Gestaltungsfelder der Landeskulturpolitik bis 2023 aufzeigen wird.

Im Rahmen der Partizipationsphase haben am 9. Oktober 2018 in Dortmund und am 10. Oktober 2018 in Köln Dialogveranstaltungen mit Künstlerinnen und Künstlern stattgefunden. Die Ergebnisse sind in den untenstehenden Dokumentationen zusammengefasst.