Inter- und transdisziplinäres Forschungsumfeld schaffen

Fortschritt NRW legt besonderes Gewicht auf die wissenschaftliche Nachwuchsförderung im Bereich nachhaltige Entwicklung. Besonderes Instrument dazu ist die Einrichtung von sogenannten Fortschrittskollegs. Zwischen 10 und 15 Doktorandinnen und Doktoranden – so das Ziel – arbeiten dort jeweils in inter- und transdisziplinären  Forschungsumfeldern wie den Regionalen Innovationsnetzwerken zu komplementären Fragestellungen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Leitthemen, die zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen gehören: etwa der Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels, die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln aus nachhaltiger Produktion, eine sichere, saubere und effiziente Energieversorgung sowie eine intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wertvolle Erfahrungen

Die Promovierenden lernen so bereits früh die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen und die Einbeziehung disziplinfremder Überlegungen in die eigene wissenschaftliche Arbeit. Sie werden so in besonderem Maße darauf vorbereitet, lösungsorientiert Fragen einer wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu beantworten.

Bewerbungsfristen beachten

Träger eines Fortschrittskollegs und somit antragsberechtigt können eine Universität in Nordrhein-Westfalen allein oder eine Konsortium aus mehreren Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus NRW sein. Die Frist für die Einreichung der Förderanträge endet am  15. Dezember 2013. Der Förderbeginn ist für den 1. Juni 2014 vorgesehen. 


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