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Ruhr-Konferenz

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft ist mit zwei Themenforen an der Ruhr-Konferenz der Landesregierung beteiligt. Mit der Konferenz wird ein partizipativer Prozess zur Entwicklung der Metropolregion Ruhr angestoßen, der von der Ideenfindung bis zu konkreten Projektmaßnahmen reicht.

Metropolregion Ruhrgebiet Was ist die Ruhr-Konferenz des Ministerpräsidenten?

Als Metropolregion ist das Ruhrgebiet in Deutschland einzigartig. Keine einzelne Stadt kommt dem Ruhrgebiet bei Bevölkerung, BIP, Studierendenzahl oder Kulturangebot nahe. Wenn sie die Herausforderungen des Wandels erfolgreich besteht, kann sie erneut zum Motor für Wohlstand und Innovation werden. Der neue unerschöpfliche Rohstoff nach dem Ende der Kohle sind dabei die besondere Kreativität und der große Ideenreichtum der Region.

Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat die Landesregierung die Ruhr-Konferenz gestartet. Sie ist als Prozess angelegt und setzt auf Engagement und Teilhabe von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Kommunen.

Zuhören, Entschieden, Handeln

Die Ruhr-Konferenz hat drei Phasen – Zuhören, Entscheiden, Handeln. Die erste Phase hat im Frühjahr 2018 mit der Vorstellung des Projekts durch den Ministerpräsidenten begonnen und setzt sich bis Mitte des Jahres in den Themenforen fort.

Die 20 Themenforen der Ruhr-Konferenz decken alle Politikfelder von Wirtschaft und Umwelt über Wissenschaft und Kultur bis zu Sicherheit und Sport ab und dienen dazu, diese drei Aufgaben zu erfüllen. Sie machen die Vielfalt der Ideen sichtbar, sie bringen die Verantwortlichen zusammen und sie erarbeiten Projektvorschläge für die Landesregierung.

In der zweiten Phase ab Mitte 2019 bündelt die Landesregierung diese Vorschläge zu einem Maßnahmenpaket mit Leit- und Einzelprojekten. Für deren Finanzierung wirbt die Landesregierung auch um Mittel von Bund und EU. Die dritte Phase bildet die Umsetzung der Projekte von 2020 an.

Beteiligung des Ministeriums Was ist das Themenforum Kultur der Ruhr-Konferenz?

Das Themenforum Kultur ist eins von insgesamt 20 Themenforen der Ruhr-Konferenz und wird von Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele, als Ko-Moderatoren geleitet.

Es trägt den Titel "Künstler-Metropole Ruhr" und wirft die Frage auf, wie sich das Ruhrgebiet zu einem internationalen Hotspot der Kreativität und der Künste entwickeln kann. Ziele des Themenforums sind es, Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen, die in NRW ausgebildet werden, attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen zu bieten und (inter-)nationalen Kulturschaffenden den Anreiz zu geben, sich neu oder wieder in der Künstlermetropole anzusiedeln. Dazu zählt, Künstlerinnen und Künstlern Produktionsstätten und Labore zur Verfügung zu stellen, die mit modernsten digitalen Technologien ausgestattet sind. Daneben haben die Ko-Moderatoren das Thema "Neuer Zirkus/Urban Art/Street Art" vorgeschlagen, das ebenfalls im Rahmen des Forums diskutiert werden soll.

Das Themenforum Kultur im Rahmen der Ruhr-Konferenz besteht aus einem Workshop am  14. März 2019 und einer größeren Konferenz am 16. Mai 2019.

Erster Experten -Workshop am 14. März 2019

Sollen Produktionszentren und Labore eingerichtet werden und wo könnten sie im Ruhrgebiet entstehen? Welche Technologien sollten zum Einsatz kommen? Welche Akteure gibt es bereits? Wie kann das Ruhrgebiet zu einem internationalen Hotspot für Ausbildung, Produktion und Präsentation in den Sparten Street Art, Urban Dance und Neuer Zirkus entwickelt werden? Diese und viele weitere Fragen und Ziele sollen beim ersten Workshop am 14. März 2019 zusammen mit Expertinnen und Expertin diskutiert und geprüft werden.

Die Ergebnisse des Workshops fließen anschließend in die Konferenz am 16. Mai 2019 ein.