15.02.2019

Zehnte erfolgreiche Netzwerkveranstaltung zum EU-Forschungsprogramm Horizon 2020

Zum zehnten Mal hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft zur europäischen Netzwerkveranstaltung „Successful Research & Innovation in Europe“ nach Düsseldorf eingeladen. Vom 14. bis zum 15. Februar nutzen rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft aus über 20 Ländern in Düsseldorf die Gelegenheit, Projektideen und Ergebnisse vorzustellen und sich zu vernetzen.

Zum zehnten Mal hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft zur europäischen Netzwerkveranstaltung „Successful Research & Innovation in Europe“ nach Düsseldorf eingeladen. Vom 14. bis zum 15. Februar nutzen rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft aus über 20 Ländern in Düsseldorf die Gelegenheit, Projektideen und Ergebnisse vorzustellen und europaweit potenzielle Partner für gemeinsame Projektanträge für "Horizon 2020" in Brüssel zu finden und sich zu vernetzen.

Weitere 20 Milliarden Euro an Fördermitteln verfügbar

An dieser internationalen Plattform nehmen für das Land Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Kaiser sowie Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und als Vertreter der Europäischen Kommission der stellvertretende Generaldirektor der Generaldirektion Forschung und Innovation (RTD), Dr. Wolfgang Burtscher, teil.

Thema der erfolgreichen Veranstaltung ist das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. Darin stehen von 2014 bis 2020 rund 80 Milliarden Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung. Für die letzten beiden Jahre des Förderzeitraums sind noch über 20 Milliarden Euro verfügbar. Themen, die präsentiert werden, stammen unter anderem aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT), Nanotechnologie, Energie und Transport.

Über 2600 Teilnehmer der Veranstaltungsreihe

„Der Austausch mit den Antragstellerinnen und Antragstellern ist entscheidend, um deren Bedarfe an Beratung und Unterstützung zu ermitteln. Nur so kann der Übergang von Horizon 2020 zu Horizon Europe im Jahr 2021 reibungslos gelingen und die Beteiligung von Nordrhein-Westfalen am kommenden Rahmenprogramm für Forschung und Innovation auf hohem Niveau weiter ausgebaut werden“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen in ihrem Vortrag „Horizon Europe: First Impressions from NRW“.

„Um auch in Zukunft zu den forschungsintensivsten Regionen Europas zu gehören, unterstützen wir die Hochschulen und Unternehmen dabei, mit möglichst vielen Projekten diese Mittel ins Land zu holen“, sagte Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Kultur- und Wissenschaftsministerium bei der Begrüßung der Gäste. Die Plattform sei für Akteure aus Nordrhein-Westfalen eine hervorragende Gelegenheit, interessante Kontakte für die Umsetzung innovativer Ideen zu knüpfen.

Die englischsprachige Veranstaltungsreihe ist mit insgesamt über 2600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit 2009 ein großer Erfolg. Die bisher gebildeten Netzwerke haben zu über 100 Antragsvorhaben für Projekte in der EU, im Bund und im Land Nordrhein-Westfalen geführt. Partnerländer sind in diesem Jahr Belgien, Finnland, Frankreich, Israel, die Niederlande und Polen.

Weitere Veranstaltungen zu Horizon 2020 in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.