NRWege ins Studium – Integration von Flüchtlingen an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen

Land NRW stellt jährlich bis zu 30 Millionen Euro bereit

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Das Land Nordrhein-Westfalen stellt seit Januar 2017 bis zu 30 Millionen Euro jährlich für die Integration von Flüchtlingen an Hochschulen zur Verfügung. Durch die Mittel aus dem Hochschulpakt können die NRW-Hochschulen studienvorbereitende Angebote für Geflüchtete zur sprachlichen und fachlichen Studierfähigkeit auf- oder ausbauen. Zudem können Beratungsstrukturen gestärkt werden.

Angebot von Sprach- und Fachkursen zur Studienvorbereitung

Der überwiegende Teil studieninteressierter Flüchtlinge bringt oft zwar die formale Voraussetzung für ein Studium mit. Praktisch fehlen aber sowohl ausreichende Sprach- als auch Fachkenntnisse, die für ein erfolgreiches Studium notwendig sind. Das Ministerium unterstützt die Hochschulen deshalb beim Auf- und Ausbau von Strukturen zur Studienvorbereitung. Ziel ist es, über ein Angebot von Sprach- und Fachkursen die studieninteressierten Flüchtlinge studierfähig zu machen. Die Hochschulen erhalten für diese zusätzlichen Angebote 5.000 Euro pro Flüchtling. Gleichzeitig wird die Beratungsinfrastruktur der Hochschulen mit einer Stelle pro Hochschule bzw. einem Gesamtvolumen von ca. 2,1 Millionen Euro pro Jahr gestärkt.

Das Integrationsmodell ist ein vom Land und den NRW-Hochschulen gemeinsam entwickelter Rahmen, der nach den jeweiligen Bedürfnissen vor Ort von jeder Hochschule individuell angepasst werden kann. Mit dem Modell werden die bereits bestehenden Angebote von Land und Hochschulen gestärkt. Es sollen keine neuen Strukturen geschaffen, sondern bestehende so ausgeweitet werden, dass sie die verschiedenen Bedarfe der geflüchteten Studieninteressierten abdecken.