Hilfe bei der Wohnungssuche

Aktuell wohnen ein Drittel der Studierenden bei ihren Eltern und rund zehn Prozent in einem Studierendenwohnheim. Die übrigen suchen auf dem privaten Wohnungsmarkt nach einem bezahlbaren Zimmer in Campusnähe. Um den benötigten Wohnraum zu schaffen, haben Hochschulen und Kommunen verschiedene Projekte ins Leben gerufen, die Studierende und Studienanfängerinnen und -anfänger bei der Wohnungssuche unterstützen.

Initiativen für mehr studentischen Wohnraum

In nahezu allen Hochschulstädten in NRW haben sich die Mieten in den vergangenen Jahren erhöht, der Bestand an bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist allerdings nicht entsprechend gewachsen. Aus diesem Grund sind die Initiativen für mehr studentischen Wohnraum von besonderer Bedeutung. In Düsseldorf helfen zum Beispiel das Amt für Wohnungswesen und das Düsseldorfer Studierendenwerk im Rahmen des Kooperationsmodells "Studentisches Wohnen" gemeinsam bei der Wohnungssuche. In Aachen macht die Kampagne "Extraraum" auf die Wohnsituation von Studierenden aufmerksam und bittet Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung.

Preiswert wohnen

Eine preiswerte Alternative zum freien Wohnungsmarkt ist sicherlich ein Zimmer in einem der zahlreichen Studierendenwohnheime. Die Warmmiete für ein Zimmer liegt dort pro Monat im Durchschnitt bei 239 Euro und damit vielerorts unter dem Mietzinsniveau auf dem privaten Wohnungsmarkt. Zuständig für die Wohnheime sind jeweils die Studierendenwerke vor Ort. Dort erhalten Studienanfängerinnen und -anfänger Informationen über die Unterkünfte selbst, über die Zimmer und über freie Plätze.