Wahl der Prüfungsfächer

Die Prüfungsfächer werden drei Aufgabenfeldern zugeordnet:

  1. Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld:
  2. Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Kunst, Latein, Musik, Niederländisch, Russisch, Spanisch,
  3. Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld:
  4. Erdkunde, Erziehungswissenschaft, Geschichte, Philosophie, Psychologie, Recht, Sozialwissenschaften,
  5. Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld:
  6. Biologie, Chemie, Ernährungslehre, Informatik, Mathematik, Physik, Technik 

Religionslehre und Sport sind keinem Aufgabenfeld zugeordnet.

Bedingungen für die Wahl der Prüfungsfächer

Aus den oben genannten Fächern wählt der Prüfling für die Abiturprüfung acht Fächer aus. Unter diesen Fächern müssen sich die Fächer Deutsch, Geschichte, Mathematik, ein naturwissenschaftliches Fach (Physik, Biologie oder Chemie) und zwei Fremdsprachen befinden.

Darüber hinaus gelten folgende Bedingungen:

  • Die schriftlichen Fächer des ersten Prüfungsteils müssen die Aufgabenfelder I, II und III erfassen.
  • Unter den Fächern der schriftlichen Prüfung müssen sich das Fach Mathematik und eines der Fächer Deutsch oder eine Fremdsprache befinden.
  • Eines der Leistungsfächer muss entweder Deutsch oder eine Fremdsprache oder Mathematik sein.
  • Für die Fremdsprache als Fach im ersten Prüfungsteil gelten die Richtlinien und Lehrpläne der gymnasialen Oberstufe für weitergeführte Fremdsprachen; im Übrigen gelten für die Fremdsprache die Richtlinien und Lehrpläne der gymnasialen Oberstufe für neu einsetzende Fremdsprachen.
  • Sport kann nur Leistungsfach sein.
  • Im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld muss auf jeden Fall eine Prüfung in Geschichte abgelegt werden.
  • Religionslehre kann als schriftliches Prüfungsfach das Aufgabenfeld II vertreten. Die Pflichtbindung im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, eine Prüfung im Fach Geschichte abzulegen, bleibt unberührt.