Förderung von Einrichtungen und Regionalkonferenz

Lebensbegleitendes Lernen - Weiterbildung wird für alle Menschen wichtiger

Förderung von Einrichtungen der Weiterbildung nach dem Weiterbildungsgesetz

Die Förderung der Weiterbildung ist gemäß § 7 WbG gesetzliche Aufgabe des Landes Nordrhein-Westfalens. Das Land beteiligt sich dabei an den Kosten für das hauptamtliche bzw. hauptberufliche pädagogische Personal und für die Maßnahmen, die nach Unterrichtsstunden und Teilnehmertagen berechnet werden.

Die Förderhöhe ergibt sich aus dem WbG i.V.m. dem jährlich erlassenen Haushaltsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und wird im Rahmen von Höchstfördersätzen für die im WbG genannten Bildungsbereiche gewährt.

Einen Anspruch auf Förderung haben kommunale Weiterbildungseinrichtungen (Volkshochschulen) und anerkannte Einrichtungen in anderer Trägerschaft.

Um sich anerkennen zu lassen, müssen die Weiterbildungseinrichtungen einen Antrag auf Anerkennung bei ihrer zuständigen Bezirksregierung stellen. Bedingung für die Genehmigung des Antrages ist, dass die Weiterbildungseinrichtungen die Voraussetzungen des § 15 Abs. 2 WbG erfüllen. Neu anerkannte Einrichtungen erhalten mit Beginn des fünften Haushaltsjahres nach ihrer Anerkennung eine Förderung.

Förderung von Lehrgängen zum Nachholen von Schulabschlüssen

Anerkannte Weiterbildungseinrichtungen können entsprechend § 6 WbG Lehrgänge zum Nachholen von Schulabschlüssen anbieten. Die Genehmigung zur Durchführung solcher Lehrgänge erfolgt durch die Bezirksregierung. Die Grundlage für die Genehmigung bildet die Verordnung über die Prüfungen zum nachträglichen Erwerb schulischer Abschlüsse der Sekundarstufe I an Einrichtungen der Weiterbildung (PO-S I-WbG).

Jährliche Regionalkonferenz

Gemäß § 21 Weiterbildungsgesetz findet mindestens einmal jährlich in jedem Regierungsbezirk eine Regionalkonferenz statt. Sie dient der Überprüfung des Gesetzes und soll die Weiterbildungsangebote und deren Förderung sichern. Die Regionalkonferenz findet jährlich im Herbst statt.  Nähere Informationen hierzu finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Bezirksregierungen.