Sprachförderung für neu Zugewanderte ab 16 Jahren

Die Landesregierung hat im Haushalt 2018 erneut für Volkshochschulen und andere nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Einrichtungen rund 3,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Diese zusätzlichen Mittel sind als Projektförderung vorgesehen für zusätzliche Kurse zur Sprachförderung – und falls erforderlich für Alphabetisierungskurse - für neu zugewanderte Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.

Die Beratung und Abwicklung des zusätzlichen Programms erfolgt über die Bezirksregierung Düsseldorf.

Hier finden Sie eine Übersicht der Volkshochschulen und der nach dem Weiterbildungsgesetz NRW anerkannten Einrichtungen in anderer Trägerschaft, die zusätzliche Kurse zur Sprachförderung ab  dem 1. April 2018 anbieten. Die Kurse sollen mindestens 100 Unterrichtsstunden, maximal bis 250 Unterrichtsstunden umfassen.

Die Inhalte der Angebote zielen darauf, ein lebensnahes und alltagsorientiertes erstes Sprachhandeln in Deutsch zu ermöglichen. Diese Angebote sollen dazu beitragen, die Teilnehmenden bei ihrer sozialen Eingliederung zu unterstützen und helfen, alltägliches Handeln wie beispielsweise den Einkauf, Arztbesuche oder Behördengänge, KiTA oder Schule zu bewältigen. Das Angebot soll vor allem die mündliche Ausdrucksfähigkeit und insbesondere das Leseverstehen anhand authentischer Materialien für den alltäglichen Gebrauch verbessern helfen. Gefördert werden Angebote zur Sprachförderung bis zur Niveaustufe einschließlich B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens mit dem Ziel einer erfolgreichen Integration. Die Vermittlung demokratischer Werte soll in das Kursangebot miteinbezogen werden.

Die Angebote sind für die Teilnehmenden kostenfrei.