65 Jahre Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“: Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser vergibt Landessiegerpreise

Seit 1953 haben mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler am Kreativwettbewerb in Nordrhein-Westfalen teilgenommen

28.06.18

Zum 65. Mal findet der Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen „Begegnung mit Osteuropa“ statt. Das diesjährige Motto lautet „Wertvoll seit 65 Jahren“. Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Klaus Kaiser, hat die diesjährigen 50 Preisträgerinnen und Preisträger im Theater der Träume in Düsseldorf ausgezeichnet. Zur Verleihung sind Schülergruppen aus Kroatien, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei sowie aus Ungarn angereist.

„Der Wettbewerb ermöglicht es, durch Austausch voneinander zu lernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Freundschaften zu schließen. Denn nur unter Freunden kann man gemeinsam Zukunft gestalten – eine Zukunft, die friedlich, weltoffen, tolerant, solidarisch und demokratisch ist“, sagte Klaus Kaiser. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat den Wettbewerb 2018 mit 130.000 Euro gefördert, das sind 20.000 Euro mehr als in den letzten Jahren. Mit der Erhöhung wird ein Zusatzpreis für eine Auslandsreise nach Osteuropa ausgelost.

Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen dafür zu gewinnen, sich künstlerisch oder in Texten mit den Themen Flucht, Vertreibung und Aussiedlung, insbesondere im europäischen Kontext, auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb folgt dabei dem Grundsatz, dass Zukunft nur möglich ist, wenn die Herkunft nicht vergessen wird. In diesem Jahr haben sich 4.320 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen sowie aus den Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas mit 1.425 Beiträgen beteiligt.

Die nordrhein-westfälischen Preisträgerinnen und Preisträger kommen in diesem Jahr aus Aachen, Ahlen, Bedburg-Hau, Beverungen, Bocholt, Bochum, Bottrop, Coesfeld, Detmold, Dorsten, Duisburg, Dülmen, Düren, Düsseldorf, Ennigerloh, Hagen, Hamm, Krefeld, Kreuzau, Lemgo, Leverkusen, Lippstadt, Marl, Münster, Neuss, Nottuln, Recklinghausen, Verl, Vreden, Wadersloh und Wipperfürth.

Seit 1953 haben mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrerinnen und Lehrern aus Ost und West haben einander darüber kennengelernt und den europäischen Gedanken mit Leben erfüllt. Diese Begegnungen mit Osteuropa sind heute so aktuell wie vor 65 Jahren beim Start des Wettbewerbs.

Im Jahr 2019 wird der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ unter dem Jahresmotto „Europa – Zukunft braucht Geschichte“ stehen. Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen sowie in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ab der Grundschule. Die Projekte basieren auf den aktuellen Richtlinien für die verschiedenen Unterrichtsfächer und Schulformen und können im Fachunterricht erarbeitet werden. Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen erhalten die neuen Wettbewerbsunterlagen.

Weitere Informationen unter www.schuelerwettbewerb.eu

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