Wörter an einer Wand, im Zentrum steht "Forschungsförderung"

Forschungsförderung an Fachhochschulen

Die Forschung an Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen wird durch das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt und gefördert durch die Programme „FH BASIS“, „FH STRUKTUR“, „FH ZEIT für FORSCHUNG“, „FH KOMPETENZ“ und „NRW.Forschungskooperationen U & FH“.

Fachhochschulen stärken Förderprogramme im Überblick

Nordrhein-Westfalen setzt die langjährige Tradition der Förderung angewandter Forschung an den Fachhochschulen des Landes mit verschiedenen Programmen fort. 

FH BASIS

„FH BASIS“ ist ein wichtiger Baustein der Forschungsförderung für die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Es ermöglicht Fachhochschulen, Geräte bis zu 75.000 Euro für die Forschung zu beschaffen. Neuberufene Professorinnen und Professoren erhalten mit dem Programm die Möglichkeit einer Anschubfinanzierung, um künftig weitere Drittmittel einwerben zu können. Voraussetzung ist, dass die Geräte in Forschungsvorhaben eingesetzt werden, die Beiträge zu wichtigen Fragestellungen wie der Energiewende, dem demografischen Wandel, der Mobilität der Zukunft und der Digitalisierung ermöglichen.

FH STRUKTUR

Im Rahmen der vierten Ausschreibungsrunde von „FH STRUKTUR“ begann im Juni 2017 die Förderung von neun Projekten. Das Förderprogramm zielt darauf ab, den nordrhein-westfälischen Fachhochschulen Impulse zur Identifizierung neuer Forschungsansätze zu geben. Gefördert werden interdisziplinär ausgerichtete Forschungsschwerpunkte.

FH ZEIT für FORSCHUNG

Durch das Förderprogramm FH ZEIT für FORSCHUNG kommt ein weiterer Baustein in der Förderung von Forschung an Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen hinzu. 

Das neue Förderprogramm FH ZEIT für FORSCHUNG ist darauf ausgerichtet, die umsetzungsorientierte Fachhochschulforschung zu stärken, Schwerpunkte in der Forschung auf- und auszubauen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit bei der Einwerbung von Drittmitteln zu steigern. 

Im Fokus stehen forschungsstarke Professorinnen und Professoren, die zeitlich befristet von ihren Lehrverpflichtungen entlastet werden, um besonders zukunftsrelevante Fragestellungen aktiv angehen zu können. Gefördert werden forschungsstarke Professorinnen und Professoren, die drängende und innovative Forschungsfragen aufgreifen, den Nachweis über eine erfolgreiche Forschungstätigkeit erbringen können und deren Forschung erkennbar von der Hochschule mitgetragen wird. Das Land investiert hierfür bis 2020 insgesamt bis zu 6 Millionen Euro.

Bei der Auswahl der Gewinner des Förderprogramms spielte neben den Forschungsinhalten auch die geplante Verwendung der „gewonnenen Zeit“, beispielsweise zur Nachwuchsförderung im Rahmen der kooperativen Promotionen einer Zusammenarbeit mit dem Graduierteninstitut NRW, eine Rolle.

Die inhaltliche Ausrichtung der Projekte reicht von Mobilität und Arbeitswelt im demografischen Wandel über Ressourceneffizienz bei Mobilität und Bauen bis hin zu Internetsicherheit und Teilhabeforschung.

FH KOMPETENZ

Das erstmals ausgeschriebene Programm „FH KOMPETENZ 2016“ fördert Zusammenschlüsse von Forscherinnen und Forschern, die disziplinen- und fachbereichsübergreifend nach Lösungen suchen. Durch ihren wissenschaftlichen Hintergrund und ihre anwendungsorientierte Ausrichtung übernehmen die Fachhochschulen eine wichtige Vermittlungsfunktion zwischen Theorie und Praxis. Das Förderprogramm will diese Rolle der Fachhochschulen sowohl in nationalen als auch in internationalen Innovationsprozessen stärken. Das Land stellt dazu fast 7 Millionen Euro zur Verfügung.