Ein Flugzeug im Landeanflug
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Rückkehrprogramm

Mit dem Rückkehrprogramm will das Ministerium für Kultur und Wissenschaft junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Rückkehr nach Nordrhein-Westfalen bewegen.

Zurück nach Nordrhein-Westfalen Das Rückkehrprogramm

Ob spannende Projekte oder der Blick über den Tellerrand: Es gibt viele Gründe, warum sich junge Forschende für eine Karrierestation im Ausland entscheiden. Doch es gibt auch mindestens genauso viele Gründe dafür, nach Nordrhein-Westfalen zurückzukehren: Nordrhein-Westfalen ist mit 69 Hochschulen und mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen der größte Wissenschaftsstandort im Herzen Europas.

Seit 2007 hat das Land Nordrhein-Westfalen 37 vielversprechenden jungen Forscherinnen und Forschern die Rückkehr besonders leicht gemacht: Mit jeweils bis zu 1,25 Millionen Euro über fünf Jahre konnten sie im Rahmen des Rückkehrprogramms an einer Universität in Nordrhein-Westfalen eine Nachwuchsgruppe aufbauen.

Das Verfahren gestaltet sich dabei so, dass die Förderzusage personengebunden erfolgt und die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler dies in die Verhandlungen mit den teilnehmenden Hochschulen in Nordrhein-Westfalen einbringen können. Grundsätzlich besteht dabei die Möglichkeit, auch Zukunftsperspektiven über den Förderzeitraum hinaus zu vereinbaren. Von dieser Möglichkeit wurde in der Vergangenheit intensiv Gebrauch gemacht: Der überwiegende Teil der bisher Geförderten verfügt mittlerweile über eine Professur. Auch wenn dies jeweils eine Einzelfallentscheidung der aufnehmenden Universität ist, unterstreichen diese Zahlen zumindest die durch den intensiven Auswahlprozess garantierte hohe Qualität der Nominierten. Das Verfahren erfüllt im Übrigen auch die Anforderungen des § 38 Abs. 1 S. 3 Ziffer 5 HG NRW, sodass für den Fall, dass ein Nominierter oder eine Nominierte eine Professur angeboten bekommt, kein gesondertes Berufungsverfahren mehr durchlaufen werden muss.

Die Voraussetzungen für eine Bewerbung finden sich im Detail in der untenstehenden Ausschreibung sowie den FAQs und gestalten sich im Wesentlichen wie folgt: Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können mindestens zwei und höchstens sechs Jahre exzellente wissenschaftliche Arbeit nach ihrer Promotion nachweisen, arbeiten zum Zeitpunkt der Förderzusage seit mindestens einem Jahr im Ausland, hatten zuvor ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland und setzen sich im Wettbewerb um die jährlich maximal sechs Förderungen durch. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht notwendig.

Forschungsfeld Batterieforschung Ausschreibung 2020

Die Ausschreibung 2020 richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Themenfeld Batterieforschung. Das Land Nordrhein-Westfalen verfügt hier bereits über führende Einrichtungen und hat es sich zum Ziel gesetzt, diese hervorragende Position weiter zu stärken und zu einem international herausragenden Standort zu werden. Tragen Sie als Nachwuchswissenschaftlerin oder Nachwuchswissenschaftler dazu bei, Nordrhein-Westfalen in diesem Feld an die Spitze zu führen! Eine weitere inhaltliche Eingrenzung gibt es nicht. Solange Sie überzeugend darlegen können, dass Sie die Batterieforschung in Nordrhein-Westfalen voranbringen können, ist Ihre Bewerbung unabhängig von Ihrem Fachgebiet herzlich willkommen.

In diesem Jahr nehmen die Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Münster, Paderborn sowie die RWTH Aachen teil und haben sich bereit erklärt, die notwendige Infrastruktur bereit zu stellen. Sollten Sie bereits eine oder mehrere dieser Hochschulen in die engere Auswahl gefasst haben, spricht natürlich nichts dagegen, bereits im Vorfeld mit diesen Kontakt aufzunehmen.

Bewerbungen waren bis zum 26. April 2020 möglich.