Diversität und Teilhabe_Performance

Diversitätsfonds Nordrhein-Westfalen

Neue künstlerische Perspektiven

Der neu eingerichtete „Diversitätsfonds NRW“ unterstützt die Sichtbarmachung unterrepräsentierter Künstlerinnen und Künstler und künstlerischer Perspektiven.

Landesförderung Landesförderung Diversitätsfonds NRW

Mit dem neuen Programm werden Künstlerinnen und Künstler und künstlerische Perspektiven gefördert, die bisher unzureichend in der Kunst- und Kulturszene in NRW vertreten sind. Ziel des Programms ist es, die Diversitätsentwicklung insbesondere im Bereich der freien Künste zu stärken.

Der Diversitätsfonds NRW ersetzt das bisherige Programm „Künste im interkulturellen Dialog“ und erweitert dieses um andere Diversitätsdimensionen (z.B. BiPoC, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder LSBTIQ*).
Vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel durch den Haushaltsgesetzgeber stehen insgesamt bis zu 1.000.000 EUR an Fördermitteln zur Verfügung.

Bewerbungsfrist ist der 15.10.2021

 

Formalia Die Förderziele und -voraussetzungen

Gefördert werden:

  • Künstlerische Projekte
  • Projekte von Kultureinrichtungen und anderen Kulturträgern aus Nordrhein-Westfalen, die unterrepräsentierten künstlerischen Perspektiven eine Plattform oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten (im Sinne einer glaubwürdigen „Anwaltschaft“)
  • Konzeptentwicklungen für künstlerische- oder Empowerment-Projekte, die kooperativ und beteiligungsorientiert erarbeitet und öffentlichkeitswirksam angelegt sind

Die Förderung ist spartenoffen angelegt.
Die Projektförderung von Gastspielen aus dem Ausland sowie von Maßnahmen, bei denen nicht die künstlerische Perspektive in NRW im Fokus steht, ist nicht vorgesehen (z.B. Projekte mit überwiegend sozialpolitischen Aspekten, Erinnerungskultur, internationale Projekte).

Die Förderung richtet sich in erster Linie an Kulturschaffende bzw. –initiativen. Es können aber auch Kultureinrichtungen oder –verbände Anträge stellen, die in Kooperation mit unterrepräsentierten Künstlerinnen und Künstlern Projekte durchführen und damit eine öffentlichkeitswirksame Plattform stellen oder Empowermentprozesse initiieren.
Explizit angesprochen werden auch Erstantragstellerinne und Erstantragsteller.

 

 

Grundlage für die Antragstellung und Förderung ist die Ausschreibung „Diversitätsfonds NRW“ (siehe Downloadbereich).

Projekte können einjährig (2022) oder überjährig (2022/2023) durchgeführt werden.
Es können in der Regel Fördermittel in Höhe von bis zu 20.000 EUR pro Jahr beantragt werden. In Ausnahmefällen, z.B. bei landesweiten (Pilot-)Projekten, kann die Förderhöhe mit einer entsprechenden Begründung überschritten werden.
Zusätzlich können bei Vorhaben von und für Menschen mit Behinderung pro Jahr bis zu 5.000 EUR Ergänzungsmittel für die Herstellung von Barrierefreiheit geltend gemacht werden. 

Die Bewerbung um Fördermittel erfolgt durch ein Projektdatenblatt, das unten im Downloadbereich zur Verfügung steht.  
Soweit Sie Maßnahmen für Barrierefreiheit planen, können Sie dafür zusätzlich für Ihr Projekt „Ergänzungsmittel für Barrierefreiheit“ bis zu 5.000 Euro pro Projekt beantragen. Bitte füllen Sie dann neben dem Projektdatenblatt auch die Anlage „Ergänzungsmittel Barrierefreiheit“ aus.  
 
Das Projektdatenblatt muss vollständig ausgefüllt und mit den nachfolgend genannten Anlagen bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung per Mail oder postalisch fristgerecht (d.h. spätestens bis zum 15. Oktober) eingereicht werden.

Bitte fügen Sie dem ausgefüllten Projektdatenblatt bei:

  • Kurz-Lebensläufe der im wesentlichen beteiligten Künstlerinnen und Künstler (pro Person max. eine Seite)
  • Einen aussagekräftigen Kosten- und Finanzierungsplan
  • Und - soweit geplant- die Anlage „Ergänzungsmittel Barrierefreiheit“

Die entsprechenden Antragsvordrucke sind hier im Downloadbereich veröffentlicht.

Die vollständig ausgefüllten Projektdatenblätter und die Anlagen müssen bis zum 15. Oktober per Mail oder postalisch bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht werden.

Juryverfahren

Die Projekte werden im landesweiten Vergleich durch eine divers besetzte Jury ausgewählt.
Die Jurysitzung findet voraussichtlich im November statt. Über das Ergebnis werden alle Bewerber*innen per E-Mail informiert.
Im Falle einer Juryempfehlung durch die Jury werden Sie aufgefordert, innerhalb von drei Wochen einen förmlichen Zuwendungsantrag auf der Grundlage des eingereichten Projektdatenblatts bei der für Sie zuständigen Bezirksregierung zu stellen.

Beratung

Eine Beratung erfolgt durch die jeweils zuständige Bezirksregierung. Dort muss ebenfalls der Antrag (Projektdatenblatt und Anlagen) postalisch oder per E-Mail fristgerecht eingereicht werden. Kontaktdaten und Ansprechpersonen finden Sie hier:

Bezirksregierung Arnsberg
Dezernat 48
59817 Arnsberg
Ansprechpartnerin:
Anja Heymann
Tel.: 02931 82-3092
Mail: anja.heymann[at]bra.nrw.de

Bezirksregierung Detmold
Dezernat 48
32754 Detmold
Ansprechpartnerin:
Annelore Ernst
Tel. 05231-714847
Mail: annelore.ernst[at]brdt.nrw.de  

Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 48
Postfach 30 08 65
40408 Düsseldorf
Ansprechpartnerin:
Simone Pleithner
Tel: 0211.475-1352
Mail: simone.pleithner[at]brd.nrw.de

Bezirksregierung Köln
Dezernat 48
50606 Köln
Ansprechpartnerin:
Anna-Maria Wagner
Tel: +49 (0) 221 - 147 – 3306 (mo-do 8-12)
Mail: anna-maria.wagner[at]brk.nrw.de

Bezirksregierung Münster
Dezernat 48
48128 Münster
Ansprechpartnerin:
Julia Oldiges
Tel: 0251 411 4466
Mail: julia.oldiges[at]brms.nrw.de

Sie haben Fragen? Ihr Kontakt im Ministerium

  • Catrin Boß
    E-Mail: catrin.boss[at]mkw.nrw.de (c)atrin.boss[at]mkw.nrw.de
  • Robert Hillmanns
    E-Mail: robert.hillmanns[at]mkw.nrw.de

  • Christine Holsträter
    Email: christine.holstraeter[at]mkw.nrw.de