Die Mitglieder des Landesbeirats

Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen

Der Landesbeirat hat die Aufgabe, die Landesregierung in Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen zu unterrichten und sachverständig zu beraten. Amtierender Vorsitzender ist Heiko Hendriks.

Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen Der Landesbeirat

Der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen wurde von der Landesregierung im Jahre 1948 erstmals einberufen. In den Landesbeirat entsenden die Bezirksregierungen des Landes je ein Mitglied. Sechs Mitglieder beruft das zuständige Ministerium aus dem Kreis der auf Landesebene tätigen Organisationen der Vertriebenen, Flüchtlinge und Spätaussiedler und vier Mitglieder aus dem Bereich des wirtschaftlichen oder sozialen Lebens des Landes. Der amtierende Landesbeirat setzt sich aus insgesamt 15 Mitgliedern und 13 Stellvertreterinnen und Stellvertretern zusammen. Die Amtsdauer des Beirates beginnt mit der konstituierenden Sitzung und beträgt fünf Jahre. Die Mitglieder bleiben bis zur Konstituierung eines neuen Beirats im Amt.

Verordnung über die Beiräte für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen

Aufgaben, Ziele, Hintergrund Die Arbeit des Landesbeirats

Aufgaben und Ziele

Seit nunmehr 70 Jahren ist der Landesbeirat für die Belange des Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger, die als deutsche Vertriebene und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg oder als Aussiedlerinnen und Aussiedler, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler zu uns kamen, beratend und unterstützend tätig.

Er hat die Aufgabe, die Landesregierung in Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen zu unterrichten und sachverständig zu beraten. Er soll dabei einerseits die Interessen der Vertriebenen und der Aussiedlerinnen und Aussiedler in der Öffentlichkeit vertreten und andererseits bei ihnen Verständnis für Maßnahmen der Behörden wecken.

Der Landesbeirat engagierte sich bisher vor allem in den Bereichen der Aufnahme und der Unterbringung sowie der sprachlichen, schulischen, sozialen und gesellschaftlichen Eingliederung der Vertriebenen und deutschen Flüchtlinge, Aussiedlerinnen und Aussiedler und Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler.

Hintergrund

Im September 2017 ist der Landesbeirat aus dem Geschäftsbereich des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales in den Geschäftsbereich des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft übergegangen.

Mit dieser Veränderung verbindet die Landesregierung die Erwartung, dass der Landesbeirat  – neben Themen der Integration mit all ihren Facetten, der schulischen, sprachlichen sowie der beruflichen und der sozialpolitischen Dimension – neue wichtige Schwerpunkte, zum Beispiel in der Erinnerungskultur und der Bildungspolitik, setzt. In diesem Zusammenhang sind besonders die Erhaltung des historischen Gedächtnisses der Vertreibungsgebiete, die Wahrung der landsmannschaftlichen Identitäten und die politische Bildung zu nennen.

Die Sitzungen des Beirates finden mindestens zweimal im Jahr statt.

Die Geschäftsstelle des Landesbeirats befindet sich im Ministerium für Wissenschaft und Kultur, das auch die finanzielle Absicherung der Arbeit des Landesbeirats übernimmt.

Was gibt es Neues? Aktuelle Mitteilungen

31. Januar 2020 - Tag der neuen Heimat

Auf Einladung des Parlamentarischen Staatsekretärs im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Klaus Kaiser, und des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen des Landes Nordrhein-Westfalen feierten am 31. Januar 2020 in Düsseldorf über 100 geladene Gäste den „Tag der neuen Heimat“. Diesjähriges Thema war die „Integration und Darstellung der Deutschen aus Russland in den Medien“.

Klaus Kaiser betonte in seiner Begrüßungsrede, dass Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in Nordrhein-Westfalen „mit ihrem Engagement, ihrem Fleiß und auch ihrer Kultur in den vielen, für sie nicht immer leichten Jahrzehnten, in denen sie hier leben, das Gesicht unseres Bundeslandes – ihrer neuen Heimat – im positiven Sinne geprägt und bereichert haben. Diese Leistungen verdienen höchste Anerkennung.“

PStS Klaus Kaiser bei der Begrüßung
PStS Klaus Kaiser bei der Begrüßung (Foto: Zerwinski)

Heiko Hendriks, Vorsitzender des Landesbeirats, wies darauf hin, dass man unterscheiden müsse, „zwischen der Art der Mediennutzung der Deutschen aus Russland, die sich genau wie in der Gesamtbevölkerung radikal in den letzten 20 Jahren verändert hat, und dem oftmals sehr stereotypen Bild der Spätaussiedler, welches in den Medien gezeichnet wird. Dieses stereotype Bild entspricht oftmals nicht der Wirklichkeit und lässt außer Betracht, dass es zwar die Deutschen aus Russland gibt, aber nicht die Deutsche oder den Deutschen aus Russland.“

Vorsitzender Heiko Hendriks bei seiner Ansprache.
Vorsitzender Heiko Hendriks bei seiner Ansprache. (Foto: Zerwinski)

Den Festvortrag mit dem Titel „Bilder machen Leute. Russlanddeutsche in der öffentlichen Meinung“ hielt Tatjana Schmalz. „All die Beispiele zeigen, dass Russlanddeutsche in der öffentlichen Meinung streitbar, wenn nicht gar umstritten sind. Da hilft nur sachliche und flächendeckende Aufklärung über die Geschichte dieser Bevölkerungsgruppe, die von Wissenschaftlern und Selbstorganisationen gemeinsam forciert wird“, resümierte Tatjana Schmalz ihren Vortrag. Die russlanddeutsche Expertin verfasste bereits ihre Masterarbeit zu dieser Thematik und forscht derzeit an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) im Rahmen ihrer Dissertation zu Erinnerungskulturen in Einwanderungsländern am Beispiel der russlanddeutschen Volksgruppe in Deutschland.

Tatjana Schmalz spricht beim Tag der neuen Heimat
Tatjana Schmalz spricht beim Tag der neuen Heimat (Foto: Zerwinski)

In einer anschließenden Podiumsdiskussion tauschten Kornelius Ens, Leiter des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Katharina Heinrich, Osteuropahistorikerin und freie Journalistin, sowie Dietmar Schulmeister, Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Nordrhein-Westfalen e.V., und Igor Wenzel vom Verein zur Integration russlanddeutscher Aussiedler (VIRA) e.V. ihre unterschiedlichen Sichtweisen und Perspektiven aus Kultur, Bildung und Medien zu diesem Themenfeld aus.

Podiumsdiskussion mit Kornelius Ens, Leiter des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte (rechts im Bild), Katharina Heinrich, Osteuropahistorikerin und freie Journalistin (links) sowie Dietmar Schulmeister, Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland NRW e.V. (2.v.l.) und Igor Wenzel (2.v.r) vom Verein zur Integration russlanddeutscher Aussiedler (VIRA) e.V., Moderation von Heiko Hendriks (Bildmitte).
Podiumsdiskussion (Foto: Zerwinski)

Der „Tag der neuen Heimat“ wurde 2006 vom Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen ins Leben gerufen. Mit dieser Veranstaltung werden die Leistungen der Millionen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler für das Land Nordrhein-Westfalen gewürdigt und gleichzeitig die Erinnerung an ihre Geschichte und ihre Kultur wachgehalten. Der diesjährige „Tag der neuen Heimat“ wurde musikalisch begleitet von dem Akkordeonspieler Andreas Gutmann und von dem russlanddeutschen Chor „Heimatklänge“ aus Köln.

Zum Abschluss fanden sich alle Akteure zusammen mit den beiden Gastgebern, Klaus Kaiser (im Bild links) und Heiko Hendriks (Bildmitte), sowie den Landtagsabgeordneten Andres Bialas (3.v.r.) (SPD), Thorsten Schick (1.v.r.) (CDU) sowie Rüdiger Scholz (6.v.l.) (CDU) für ein gemeinsames Bild ein.
Gruppenbild (Foto: Zerwinski)
Der Landesbeirat tagte am 6.12.2019

Am 6. Dezember 2019 fand die dritte Sitzung des Landesbeirates in diesem Jahr statt. Der Landesbeirat tagte dieses Mal im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Auf der Tagesordnung standen neben dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Heiko Hendriks, der Austausch zu den Themen „Schülerwettbewerb Begegnung Osteuropa“ und „Darstellung der Deutschen aus Russland in den Medien“. Außerdem diskutierten die Mitglieder über die Gestaltung des nächsten „Tages der neuen Heimat“ am 31. Januar 2020.

An der Sitzung haben als Gäste unter anderem die beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft für die Themen „Schülerwettbewerb Begegnung Osteuropa“ sowie „Förderung der Kulturpflege der Vertriebenen“ zuständigen Ansprechpartner teilgenommen.

Gruppenfoto des Landesbeirats

 

Tagung des Landesbeirats, Männer und Frauen sitzen sich an u-förmig angeordneten Tischen gegenüber

 

28. Juni 2019: Sitzung des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen

Am 28. Juni 2019 fand die zweite Sitzung des Landesbeirats in diesem Jahr statt. Der Landesbeirat tagte unter seinem Vorsitzenden, Herrn Heiko Hendriks (5.v.l, Foto MKW), dieses Mal in der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne. Auf der Tagesordnung standen u.a. der Bericht über die Gespräche, die Herr Hendriks als Beauftragter der Landesregierung für die Belange der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler mit Vertretern der deutschen Minderheit in Siebenbürgen/Rumänien geführt hat, der neue Internetauftritt des Landesbeirats sowie Planungen zur Neugestaltung des Rundschreibens und zum „Tag der neuen Heimat“.

Unter der sachkundigen Führung des Direktors Dr. Hans-Jakob Tebarth (3.v.r., Foto MKW) lernten die Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer außerdem die Martin-Opitz-Bibliothek kennen, die öffentlich zugängliche Wissenschaftliche Spezialbibliothek mit ihren Sammelgebieten "Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa".

 

Dr. Hans-Jakob Tebarth zeigt den Sitzungsteilnehmenden die Martin-Opitz-Bibliothek
Der Landesbeirat tagte am 18. März 2019

Am 18. März 2019 ist der Landesbeirat zu seiner ersten Sitzung in diesem Kalenderjahr im Ministerium für Kultur und Wissenschaft zusammengekommen. Hier haben sich die Mitglieder über die aktuelle Situation in Bezug auf das Aufnahmeverfahren von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern in Deutschland sowie das Procedere bei der Verteilung auf die Kommunen ausgetauscht. Das Bundesverwaltungsamt in Köln und das Kompetenzzentrum für Integration hatten für die Versammlung ausgiebige Informationen zur Verfügung gestellt. Daneben haben sich die Mitglieder des Landesbeirats zu verschiedenen Aktivitäten der einzelnen Mitglieder sowie zum Projekt „Inter- und intrakulturelle Bildung von Spätaussiedlern“, welches im Auftrag des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration durch die Otto-Benecke-Stiftung in Kooperation mit russlanddeutschen Vereinen in NRW durchgeführt wird und über das Projekt „Jugendbegegnung“ im Rahmen des Weimarer Dreiecks, ausgetauscht.  Abschließend nahmen die Mitglieder des Landesbeirats an einer Führung durch die Präsenzbibliothek der Landeszentrale für politische Bildung teil.

Die nächste Vollversammlung des Landesbeirats wird am 28. Juni 2019 stattfinden.

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Meinungsaustausch zum Thema Aufnahme von Spätaussiedlern.
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Klaus Kaufmann (Mitte) informiert über Angebote der Bibliothek der Landeszentrale für politische Bildung.

 

Tag der neuen Heimat am 1. Februar 2019

Deutsche Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler engagieren sich auf vielfältige Art und Weise in Nordrhein-Westfalen. Um ihre Leistungen beim Wiederaufbau des Landes Nordrhein-Westfalen sowie ihre gelungene Integration zu würdigen und zugleich die Erinnerung an ihre Kultur und Geschichte wachzuhalten, lud der im Ministerium für Kultur und Wissenschaft angesiedelte Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen Vertreterinnen und Vertreter der Vertriebenen- und Spätaussiedlerverbände am 1. Februar 2019 in Düsseldorf zum „Tag der neuen Heimat“ ein.

"Für die über 2,5 Millionen deutschen Heimatvertriebenen, die während und nach dem 2. Weltkrieg in das heutige Nordrhein-Westfalen kamen sowie die über 700.000 Aussiedler und Spätaussiedler, davon viele aus der ehemaligen Sowjetunion, aus Rumänien und Polen, wurde das 1946 gegründete Nordrhein-Westfalen ihre neue Heimat und deshalb ist es gut, im Rahmen einen solchen Festveranstaltung daran zu erinnern und Dank zu sagen!", so Klaus Bösche, Abteilungsleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft,  der in Vertretung des Parlamentarischen Staatssekretärs Klaus Kaiser die Festveranstaltung eröffnete.

Heiko Hendriks, Vorsitzender des Landesbeirats, machte in seiner Ansprache vor über einhundert geladenen Gästen deutlich, "dass es ein stetiger Auftrag von Politik und Gesellschaft sei, an die geschichtlichen Fakten rund um die Vertreibung und die Aussiedlung deutscher und deutschstämmiger Frauen und Männer zu erinnern!"
 
Der vor einhundert Jahren unterzeichnete Versailler Vertrag war Thema des Historikers Prof. Dr. Winfrid Halder, der auch Direktor des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf ist. Unter der Überschrift „Versailles und wir – zur Aktualität eines 100 Jahre alten Vertrages“ legte er u.a. dar, welche Auswirkungen dieser Vertrag auf die Geschichte Deutschlands und Europas hatte und hat.

In einer anschließenden Talkrunde unter Moderation von Heiko Hendriks wurde die Frage diskutiert, wie die Vermittlung deutscher Geschichte im europäischen Kontext an die nachfolgende Generation erfolgreich gelingen kann.
Magdalena Oxfort, Kulturreferentin für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen am Westpreußischen Landesmuseum in Warendorf berichtete, dass sie seit Jahren mit Schulen in Deutschland und in NRW auch mit deren Partnerschulen und Organisationen in Polen zusammenarbeite. Studienreisen, Vorträge zur Geschichte, Dia-Vorträge oder Zeitzeugengespräche sind die Wege der Geschichtsvermittlung, auf die sie als Kulturreferentin Westpreußen seit vielen Jahren sehr erfolgreich setzt.

Silke Findeisen, Projektleiterin und Kuratorin am Haus Schlesien in Königswinter, berichtete von den erfolgreichen Seminaren mit polnischen Studenten und den Schülerprogrammen. Haus Schlesien vermittele zudem Zeitzeugen an Schulen; die Gespräche mit ihnen sind für die Schüler immer sehr beeindruckend. Schüler und Studenten nutzen zudem die umfangreiche hauseigene Bibliothek und den unkomplizierten Zugang zur Vorbereitung von Facharbeiten.

Esther Beucker, Lehrerin für Geschichte und Kunst am Cecilien-Gymnasium in Düsseldorf-Niederkassel, bringt Schüler durch „die Hintertür“ dazu, sich mit geschichtlichen Themen auseinanderzusetzen: Die Schüler, die sich vor allem für das freie Gestalten und Arbeiten interessieren, können bei Esther Beucker zunächst lernen, dass die Grundlage für richtiges künstlerisches Schaffen eine ausgiebige Recherche ist. So hat sich eine Schülergruppe mit Flucht und Vertreibung beschäftigt, um ein Kriegsbild nach dem Vorbild von Otto Dix zu gestalten. Derzeit arbeitet eine Schülergruppe am Projekt „Wie viele Heimaten braucht der Mensch?“ Schüler entwerfen Animationsfilme zum Thema „Heimat“ und beschäftigen sich mit „alter“ und mit „neuer“ Heimat. Esther Beucker bedauerte, dass es im Unterricht häufig nur wenig Zeit gibt, sich mit dem Thema „Flucht, Vertreibung und Aussiedlung“ zu befassen.

Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, berichtete, dass die breitenwirksame Vermittlung von Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen in verschiedenen Formaten sowie ein generationsübergreifender Dialog mit der Erlebnisgeneration, Jugend- und Erwachsenenbildung und Wissenstransfer an Multiplikatoren in der Bundesrepublik Deutschland Schwerpunkt seiner Arbeit ist. Der Fokus liege derzeit auf Projekten mit diversen Jugendorganisationen und Trägern der Jugendarbeit.

Der „Tag der neuen Heimat" wurde 2006 vom Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen ins Leben gerufen. Der diesjährige "Tag der neuen Heimat" wurde musikalisch begleitet von dem russlanddeutschen Akkordeonspieler Andreas Gutmann und des Chores Heimatklänge des Gesangsvereins Melodie 2004 Hamm e.V.!

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Abteilungsleiter im MKW, Klaus Bösche, eröffnete in Vertretung des Parl. Staatssekretärs Klaus Kaiser die Festveranstaltung.

 

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Landesvertriebenen- und Spätaussiedlerbeauftragter Heiko Hendriks bei seiner Ansprache.
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Prof. Dr. Winfrid Halder referierte zum Thema "Versailles und wir - zur Aktualität eines 100 Jahre alten Vertrages".

 

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Teilnehmer der Talkrunde: links nach rechts Esther Beucker, Magdalena Oxfort, Heiko Hendriks, Silke Findeisen, Edwin Warkentin
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Der Chor "Heimatklänge" des Gesangsvereins Melodie 2004 Hamm e.V. begleitete den Abend musikalisch.

 

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Klaus Bösche, Winfrid Halder, Esther Beucker, Magdalena Oxfort, Heiko Hendriks, Silke Findeisen, Edwin Warkentin,
6. November 2018 - Festveranstaltung "70 Jahre Landesbeirat" mit Ministerpräsident Armin Laschet

Auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Klaus Kaiser, und des Vorsitzenden des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, Heiko Hendriks, hat Ministerpräsident Armin Laschet im Rahmen seiner Ansprache bei einem Festakt am 6. November 2018 im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus zum 70-jährigen Bestehen die Arbeit des Gremiums gewürdigt.

„Seit sieben Jahrzehnten ist der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen starke Interessensvertretung und zuverlässiger Ratgeber, wenn es um die Belange von Aussiedlern und Vertriebenen geht. Der Landesbeirat weiß, was es für Menschen bedeutet, ihre Heimat zu verlieren, was für eine Herausforderung es ist, sich woanders eine neue Heimat aufbauen zu müssen. Damit sind diese Menschen Vorbilder für Integration in unserem Land. Überdies sind sie mit ihrem Engagement und Einsatz wichtige Botschafter für Frieden und Verständigung in Europa. Mein herzlicher Dank für die erfolgreiche Arbeit seit 70 Jahren und alles Gute für die Zukunft!" sagte Armin Laschet am Abend vor den über 100 geladenen Gästen.

Im Anschluss an die Festrede des Ministerpräsidenten nahm der Vorsitzende des Landesbeirats, Heiko Hendriks, in seiner Ansprache die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die letzten 70 Jahre. Er machte deutlich, dass in den Anfangsjahren Hilfen und Unterstützung bei Eingliederungsmaßnahmen für Millionen Deutscher Heimatvertriebener und Flüchtlinge aus dem historischen deutschen Osten die Hauptaufgabe des Gremiums gewesen seien. Die Aufnahme und Unterbringung sowie die sprachliche, schulische, soziale und gesellschaftliche Eingliederung der Aussiedler und Spätaussiedler seien die bestimmenden Themen in den 80er und 90er Jahren gewesen. Heute hingegen stünden Fragen der Erinnerungskultur, der Kulturpflege sowie der politischen Bildung von Aussiedlern und Spätaussiedlern im Vordergrund.

„Deutsche Vertriebene und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler haben wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg und zum kulturellen Leben von Nordrhein-Westfalen beigetragen. Es gilt, die Erinnerung an Flucht und Vertreibung im und nach dem 2. Weltkrieg wachzuhalten, die Leistungen dieser zu uns gekommenen Menschen anzuerkennen und zu würdigen. Das kulturelle Erbe zu bewahren, bedeutet zu wissen, woher man kommt. Denn nur, wenn man seine eigene Geschichte und Identität kennt, kann man sich kritisch und kreativ mit der heutigen Situation auseinandersetzen, um Zukunft gestalten zu können. Unsere Aufgabe war und ist es, sich um die Anliegen deutscher  Heimatvertriebener, Aussiedler und Spätaussiedler zu kümmern. In den letzten 70 Jahren hat der Landesbeirat viel erreicht, aber es liegen auch noch viele Aufgaben vor uns", so der Vorsitzende abschließend.

Kulturelle Darbietungen wie Tänze, Lieder sowie Theatersequenzen von Mitgliedern aus den verschiedenen Landsmannschaften rundeten das Festprogramm ab.

Fotos von der Veranstaltung

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Oliver Keymis MdL, Integrationsstaatssekretärin Serap Güler MdL, Ministerpräsident Armin Laschet, Heiko Hendriks, Klaus Kaiser.
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Der Parl. Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft Klaus Kaiser MdL begrüßte die Gäste.

 

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Herr Ministerpräsident Armin Laschet hält die Festrede.
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Der Vorsitzende des Landesbeirats Heiko Hendriks würdigt die erfolgreiche Arbeit der vergangenen 70 Jahre.
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Die Landsmannschaft Schlesien erinnert an Flucht und Vertreibung nach dem II. Weltkrieg aus Schlesien und das Kulturerbe.
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Die Landsmannschaft Oberschlesien bereichert das Programm mit humorvollen Geschichten und Witzen, u. a. von Antek und Franzek.

 

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Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen tanzen „ein Reklich Med“.
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Eine Theatergruppe interpretiert das Thema Flucht aus der SBZ/DDR.
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Das Theater á parte präsentiert einen Ausschnitt aus dem Theaterstück „2 x Heimat“ zum Thema Integration von Spätaussiedlern.
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Marie Zipp-Timmer und Nadine Reuth singen das bekannte deutsche Volkslied aus Schlesien „Die Gedanken sind frei“.

 

Landesbeirat tagte am 29. Oktober 2018 in Düsseldorf

Am 29. Oktober 2018 kam der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedler zu seiner Herbsttagung zusammen. Auf der Tagesordnung standen neben dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Herrn Heiko Hendriks, der Austausch zu den Themen „Schülerwettbewerb Begegnung Osteuropa“ und „Politische Bildung für Deutsche aus Russland“. Des Weiteren wurde das Projekt „Inter- und intrakulturelle Bildung für Spätaussiedler“ vorgestellt. Außerdem diskutierten die Mitglieder über die Gestaltung des nächsten „Tages der neuen Heimat“ am 1. Februar 2019.

An der Sitzung haben als Gäste unter anderem die beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft für die Themen „Politische Bildung“ und „Wettbewerb Begegnung Osteuropa“ sowie „Förderung der Kulturpflege der Vertriebenen“ zuständigen Ansprechpartner teilgenommen.

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29. Juni 2018 - Helmut Harbich feierlich als langjähriges Mitglied des Landesbeirats verabschiedet

Helmut Harbich war 38 Jahre lang ununterbrochen ordentliches Mitglied des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen - und zwar seit 1980 bis zur Neukonstituierung des Landesbeirats am 26. Februar 2018. Aus Altersgründen – wer kann es ihm verdenken, er wird demnächst 86 Jahre alt – hat er sich für eine erneute Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung gestellt. Am Donnerstag, dem 29. Juni 2018 ist er im Rahmen der Einweihung des Wappens der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland an der Fassade des Gerhart-Hauptmann-Hauses, feierlich aus dem Landesbeirats verabschiedet worden.

Der Vorsitzende des Landesbeirats, Heiko Hendriks, würdigte in seiner Laudatio das unermüdliche ehrenamtliche Engagement und den pausenlosen Einsatz Helmut Harbichs für die Belange der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler.

Während seiner fast 40-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit habe sich Herr Harbich unermüdlich für die Belange der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge sowie Aussiedler und Spätaussiedler im Landtag von Nordrhein-Westfalen, im Vorstand des Landesbeirats und als Vertreter des Landesbeirats im Vorstand der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus eingesetzt. Sein besonderes Interesse galt und gilt Fragen der sozialen und gesellschaftlichen Eingliederung der Ausgesiedelten, vor allem der beruflichen Integration sowie der Anerkennung der beruflichen Qualifikation. Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe, die sich mit dieser Thematik im Landesbeirat beschäftigt, hat er die Interessen der Betroffenen mit großer Sachkenntnis und politischer Klugheit in die Beratungen mit Vertretern der Landesregierung und anderen entscheidenden Gremien eingebracht. Herr Harbich hat vor allem auch in seiner Funktion als Vorsitzender verschiedener Arbeitsgruppen des Landesbeirats die Arbeit entscheidend mitgeprägt. Helmut Harbich wurde am 14. Oktober 1932 in Schnobolin (Slavonin, heutiges Tschechien) im Kreis Olmütz geboren. Nach dem 2. Weltkrieg sind seine Familie und er aus seiner Heimat Mähren vertrieben worden.

Heiko Hendriks mit Helmut Harbich bei der Ehrung

 

Landesbeirat tagte am 26. Juni 2018 in Wiehl-Drabenderhöhe

Jedes Jahr im Sommer wird sich der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen zu einer überregional stattfindenden Vollversammlung treffen, so lautete der Beschluss des Gremiums, welches sich am 26. Februar 2018 neu konstituiert hat. Am 26. Juni 2018 trafen sich die Mitglieder in Wiehl-Drabenderhöhe. Drabenderhöhe ist die größte geschlossene Siedlung der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

Nach ihrer Sitzung im Kulturhaus begrüßte Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker die Beiratsmitglieder mit ihrem Vorsitzenden Heiko Hendriks. Den Beirat, angesiedelt beim Landeskulturministerium, gibt es seit 70 Jahren. Er berät die Landesregierung.

Rainer Lehni vom Landesverband der Siebenbürger Sachsen fasste die 875-jährige Historie seiner Landsleute in wenigen Minuten zusammen. Über die Verbandarbeit vor Ort berichteten die Drabenderhöher Kreisvorsitzende Enni Janesch und ihr Bielsteiner Kollege Horst Kessmann – der gemeinsam mit seiner Frau Birgit typischen Baumstriezel aufgetischt hatte.

Nach den Vorträgen erlebten die aus ganz Nordrhein-Westfalen angereisten Beiratsmitglieder siebenbürgische Kultur hautnah. Im Heimatstuben-Museum sahen sie Trachten und nebenan auf dem Gelände des Altenheims Haus Siebenbürgen den Turm der Erinnerung, der in seiner Bauweise den Wehrtürmen aus der Heimat nachempfunden ist.

Die Siebenbürger Sachsen haben im Laufe der Jahrzehnte schon viele Besucher in Drabenderhöhe empfangen – bis hin zum Bundespräsidenten.

 

Gruppenfoto des Landesbeirats
Die Heimatstube wurde Heiko Hendriks (Mitte) von Rainer Lehni, Enni Janesch (2. und 3. v.l.) und Horst Kessmann vorgestellt.

 

26. Februar 2018 - Der neue Landesbeirat hat sich konstituiert

Der neue Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat sich am konstituiert. Damit bekennt sich die nordrhein-westfälische Landesregierung zur besonderen Verantwortung gegenüber den Heimatvertriebenen und Flüchtlingen, Aussiedlern und Spätaussiedlern.
 
Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat Heiko Hendriks zum Vorsitzenden des Landesbeirats ernannt. Hendriks ist auch neuer Landesbeauftragter für die Belange der deutschen Heimatvertriebenen, Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler.
 
Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft würdigte die Arbeit des Beirats: „Der Landesbeirat hat sich in den vielen Jahren seines Bestehens als wichtiges Gremium für die soziale Fürsorge und die gesellschaftliche Eingliederung von Vertriebenen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern in Nordrhein-Westfalen bewährt. Neben dem Thema der Integration werden auch neue Schwerpunkte wie Erinnerungskultur und Bildungspolitik hinzukommen.“
 
„Der Landesbeirat ist ein wichtiger Baustein in der konkreten Arbeit für die Heimatvertriebenen und Aussiedler, da er nicht nur ein Bindeglied zwischen dem Land und den Interessensverbänden darstellt, sondern nicht zuletzt auch aufgrund seiner Stellung Möglichkeiten hat, Ideen und Vorhaben in die politischen parlamentarischen Gremien einzubringen“, sagte der neue Vorsitzende Heiko Hendriks.

26. Januar 2018 - Tag der neuen Heimat

Deutsche Heimatvertriebene und Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler haben sich auf vielfältige Art und Weise in Nordrhein-Westfalen engagiert. Um die gelungene Integration, besonders der Spätaussiedler – die seit Ende der 80 er Jahre nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind - zu würdigen und zugleich die Erinnerung an deren Kultur und Geschichte wachzuhalten, lud Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, zum "Tag der neuen Heimat" nach Düsseldorf ein. Der Empfang erinnerte insbesondere an die Gründung der "Wolgadeutschen Republik". Vor 100 Jahren – am 19. Oktober 2018 – gewährte Revolutionsführer Lenin den Wolgadeutschen per Dekret die Rechte einer autonomen Arbeitskommune.

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde auch der neue Beauftragte der Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, Heiko Hendriks, vorgestellt. Er übernahm zum 1. Februar zugleich den Vorsitz des Landesbeirats.

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v.l.n.r. Heiko Hendriks und Klaus Kaiser während der Festrede.

Neuerscheinung Das neue Vertriebenen-, Aussiedler- und Spätaussiedlerjournal des Landesbeirats ist erschienen

Das neue Vertriebenen-, Aussiedler- und Spätaussiedlerjournal (VAS-Journal) ersetzt das bisherige Rundschreiben des Landesbeirats. Im VAS-Journal erwarten Sie künftig neben allgemeinen Informationen zu Statistiken und Neuerungen im Bereich der Spätaussiedler auch aktuelle Mitteilungen zu den Sitzungen und Projekten des Landesbeirats. Darüber hinaus wird im VAS-Journal auch über die Tätigkeiten des Landesbeauftragten für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern berichtet. Weiterhin finden Sie im Journal Artikel der Redakteurinnen und Redakteure aus dem Kreise der Vereine und Verbände der Vertriebenen und (Spät-) Aussiedler mit Hinweisen zu Kulturveranstaltungen, Fachtagungen, Buchempfehlungen u.v.m.!

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Aktuelles VAS-Journal

Titelblatt der VAS-Ausgabe 03/2019

 

 

 

 

Ältere Ausgaben des Rundschreibens

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Vorsitz

Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen
beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstr. 4, 40213 Düsseldorf

Portraitfoto Heiko Hendriks, Beauftragter für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern

Heiko Hendriks, Vorsitzender
Tel.: 0211-896 48 40
E-Mail: Heiko.Hendriks[at]mkw.nrw.de

Claudia Brecht, Geschäftsführerin
Tel.: 0211-896 48 74
E-Mail: claudia.brecht[at]mkw.nrw.de

Mitglieder des Landesbeirats
  • Jürgen Kraska, Arnsberg
    Leiter des Kompetenzzentrums für Integration bei der Bezirksregierung Arnsberg
  • Dr. Johannes Stefan Müller, Oerlinghausen
    1. Vorsitzender des Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus e.V.
  • Alexander Kühl, Neuss
    Vorsitzender der Vereinigung zur Integration der russlanddeutschen Aussiedler e.V. (VIRA)
  • Rainer Lehni, Köln
    Vorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen
  • Werner Jostmeier, Dülmen
    Vorsitzender des Vorstands Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus- Deutsch-osteuropäisches Forum
  • Dietmar Schulmeister, Solingen
    Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe NRW
  • Heinrich Zertik, Schieder-Schwalenberg
    Vorsitzender des Vereins Freundschaft-Druschba e.V.
  • Rudi Pawelka, Leverkusen
    Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen NRW sowie der Landsmannschaft Schlesien NRW
  • Sebastian Wladarz, Ratingen
    Beauftragter für Politik und Kommunikation der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. Bund
  • Silvana Schindel, Duisburg
    Stell. Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland NRW
  • Christian Gradt, Solingen
    Vorsitzender der djo - Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Elke Wegener, Dortmund
    Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) e.V.
  • Prof. Dr. Winfrid Halder, Düsseldorf
    Direktor der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus - Deutsch-osteuropäisches Forum
  • Pfarrer Edgar Ludwig Born, Hamm
    Aussiedlerbeauftragter der Evangelischen Kirchen von Westfalen (EkvW)
  • Kornelius Ens, Detmold
    Direktor des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold
Stellvertretende Mitglieder des Landesbeirats
  • Julia Iwakin, Oerlinghausen
    Bundesvorsitzende des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland
  • Otto Engel, Essen
    Verein Forum der Russlanddeutschen in Essen e.V.
  • Irma Meder, Köln
    Vorsitzende der Ortsgruppe Köln der Landsmannschaft der Russlanddeutschen
  • Egon Gärtner-Paul, Münster
    Konrektor Hauptschule Wolbeck
  • Roman Friedrich, Köln
    Vorsitzender der Jugend-Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe NRW
  • Lydia Bitsch, Düsseldorf
    Leiterin Netzwerk Kultur der Vereinigung zur Integration der Russlanddeutschen Aussiedler e.V. (VIRA)
  • Dr. Bärbel Beutner, Unna
    stellv. Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen NRW
  • Andreas Gundrum, Ratingen
    Vorsitzender der Landsmannschaft Oberschlesien, Landesgruppe NRW
  • Marina Mirau
    Vorsitzende des Forums für Russlanddeutsche in Essen e.V.
  • Alexander Münch, Düsseldorf
    Vorsitzender des Jugendklubs "Vergissmeinnicht" im Verband der russischsprachigen Jugend in Deutschland JunOst
  • Igor Wenzel, Essen
    Vorsitzender Forum Russlanddeutsche Essen e.V.
  • Pfarrer Rainer Hoverath, Köln
    Beauftragter im Erzbistum Köln für die Seelsorge der katholischen Deutschen aus den ehemaligen GU-Staaten
  • Robert Sander, Bielefeld
    stellv. Vorsitzender der Landsmannschaft Siebenbürger Sachsen, Landesgruppe NRW

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70 Jahre Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen

70 Jahre Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen
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