18.03.2019

Schülerlabore gestalten Zukunft: Bundesweit größtes Netzwerk außerschulischer Lernorte in Nordrhein-Westfalen

Zwei Tage lang diskutieren Fachvertreterinnen und -vertreter aus ganz Deutschland in Paderborn, wie Schülerlabore Kinder und Jugendliche zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft befähigen können. Mitveranstalter ist in diesem Jahr „Zukunft durch Innovation.NRW“, kurz zdi.NRW. Mit rund 70 Schülerlaboren bieten die außerschulischen Lernorte der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft geförderten Gemeinschaftsoffensive zdi.NRW bundesweit das größte Netzwerk.

„Naturwissenschaften und Technik in der Praxis erleben, selbst experimentieren und forschen, eigene Talente ausprobieren und entdecken – all das ermöglichen außerschulische Lernorte jungen Menschen. Auch für die Weiterentwicklung von MINT-Bildung bieten sie wertvolle, praxisnahe Ideen und wichtige Impulse. Ich bin stolz, dass wir mit zdi.NRW in Nordrhein-Westfalen über ein so dichtes, vielfältiges Netzwerk an Angeboten verfügen,“ so Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, bei der Eröffnung der 14. LeLa-Jahrestagung (LeLa, kurz für LernortLabor – Bundesverband der Schülerlabore e.V.), der bundesweiten Tagung der Schülerlabore.

Kooperation mit über 40 regionalen zdi-Netzwerken

Zwei Tage lang diskutieren Fachvertreterinnen und -vertreter aus ganz Deutschland in Paderborn, wie Schülerlabore Kinder und Jugendliche zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft befähigen können. Mitveranstalter ist in diesem Jahr „Zukunft durch Innovation.NRW“, kurz zdi.NRW. Mit rund 70 Schülerlaboren bieten die außerschulischen Lernorte der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft geförderten Gemeinschaftsoffensive zdi.NRW bundesweit das größte Netzwerk.

Gemeinsam mit über 40 regionalen zdi-Netzwerken fördern sie mit praktischen Angeboten junge Menschen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT. Die Angebote reichen von biologischen und chemischen Analysen im DNA-Labor, über Technikwerkstätten bis zu Laboren mit eigener Produktionsstraße und FabLabs, in denen Digitalisierung, Prozessautomation und Industrie 4.0 praktisch erlebbar werden. zdi-Schülerlabore befinden sich an Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen, aber auch in Museen, Berufskollegs, allgemeinbildenden Schulen, Unternehmen oder sind mobil im Land unterwegs.

Die jährliche LeLa-Tagung fördert die Vernetzung der Schülerlabore auf nationaler und europäischer Ebene. In Kooperation mit zdi.NRW findet sie in diesem Jahr im Heinz-Nixdorf MuseumsForum Paderborn statt, welches gemeinsam mit der Universität Paderborn Träger des zdi-Schülerlabors coolMINT ist.

Mehr als 300.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler im Jahr

Zum ersten Mal stellen bei der diesjährigen Tagung mobile Schülerlabore sich und ihre Arbeit vor – vom mobilen Experiment bis zum voll ausgestatteten Truck, in denen der Laborbetrieb stattfindet. In den Fachforen diskutiert werden unter anderem die Bedeutung von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und der Aufbau von regionalen Strukturen zur Bereicherung der Bildungslandschaft bundesweit.

zdi.NRW ist mit über 4.500 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und Gesellschaft die größte Gemeinschaftsoffensive zur MINT-Nachwuchsförderung in Europa. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mehr als 40 zdi-Netzwerke und rund 70 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, das Schulministerium und die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht aller Standorte unter www.zdi-portal.de.