Ein Kunstwerk aus vielen bunten Formen.

Interkulturelle Kulturarbeit

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft setzt sich für den Dialog zwischen Kulturen mithilfe interkultureller Kunstprojekte ein. Die Zukunftsakademie NRW forscht in diesem Bereich.

Kunst und Kultur Dialog von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern

Wie kaum ein anderes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen geprägt von Migration und Zuwanderung. Die Landesregierung fördert interkulturelle Kunstprojekte mit dem Ziel, die vorhandenen vielfältigen Impulse aufzunehmen und sichtbar zu machen und so das gegenseitige Verstehen, Offenheit und Toleranz zu unterstützen.

Förderung interkultureller Kunstprojekte

Das Ministerium fördert mit Mitteln der interkulturellen Kulturarbeit interkulturelle Kunstprojekte.

In einer großen Studie des Heidelberger Sozialforschungsinstituts Sinus Sociovision GmbH, an der sich die Landesregierung beteiligte, ging es deutschlandweit um Lebenswelten und Milieus von Menschen mit Migrationshintergrund. Ein wichtiger Teil beschäftigte sich mit der Einstellung der Befragten zu Kunst und Kultur, ihren kulturellen Präferenzen und Gewohnheiten, ihrem Informations- und Nutzungsverhalten und ihrer kulturellen Bildung. Eines der Ergebnisse ist, dass die große Mehrheit der Eingewanderten um die Bedeutung und Notwendigkeit von Bildung weiß und diese auch anstrebt.

Neue Wege zu Kunst und Kultur öffnen Zukunftsakademie NRW

Die Zukunftsakademie NRW (ZAK) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Mercator, der Stadt Bochum und des Schauspielhauses Bochum.

Sie versteht sich als Forschungsstätte für zukunftsrelevante Themen und widmet sich den Bereichen Stadtgesellschaft, kulturelle Bildung und Interkultur. Sie will den Zugang zu Kunst und Kultur für alle Mitglieder unserer Gesellschaft ermöglichen und dazu beitragen, dass umfassende Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Zentrale Vernetzung und professionelle Unterstützung stehen im Mittelpunkt

Die ZAK verbindet in ihrem Netzwerk Menschen und Einrichtungen, die sich in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus mit Zukunftsfragen zur Vielfalt der modernen Stadtgesellschaft beschäftigen. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, wie sich Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur auf die klassischen Kultureinrichtungen auswirken, welche Folgen dies für die Programmgestaltung, die Ansprache neuer Publikumsschichten und die kulturelle Bildung haben sollte.

Geschäftsführung und Vereinsmitglieder der Zukunftsakademie NRW

Seit 2016 ist Inez Boogaarts Geschäftsführerin der ZAK. Die Kulturmanagerin aus Rotterdam ist seit vielen Jahren beruflich mit Nordrhein-Westfalen verbunden und blickt auf langjährige internationale Erfahrungen in den Bereichen kulturpolitische Beratung, Programmentwicklung, Kulturmanagement und Kommunikation zurück. Unter anderem war sie fünf Jahre als Leiterin der Presse- und Kulturabteilung des Generalkonsulats der Niederlande in Düsseldorf tätig, wo sie insbesondere die Koordination und Kommunikation des niederländischen Beitrags für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 verantwortete. Inez Boogaarts tritt für den konsequenten Ausbau der ZAK als Plattform für den Austausch und die Unterstützung kultureller und schulischer Praxis ein.

Zu den Vereinsmitgliedern der ZAK gehören neben den Vertreterinnen und Vertretern der genannten Träger die Journalistin Aslı  Sevindim, Frauke Burgdorff (Geschäftsführerin der Montag Stiftungen), die Künstlerin Danica Dakić sowie Dietmar Osses (Industriemuseum Zeche Hannover).

Kontakt
Zukunftsakademie NRW – Interkultur, kulturelle Bildung, Zukunft von Stadtgesellschaft e.V.
Humboldtstraße 40
44787 Bochum
E-Mail: post[at]zaknrw.de
Internetseite: www.zaknrw.de