Kinder- und Jugendkulturland NRW: Ministerin Pfeiffer-Poensgen verleiht Preis für kulturelle Bildung

Insgesamt 90.000 Euro für innovative Ansätze - Minden, Güterslohund Kamp-Lintfort mit kommunalen Gesamtkonzepten erfolgreich

13.11.17

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat bei einer Festveranstaltung im Landestheater Neuss drei Kommunen und sechs Projekte mit dem Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die Landesregierung sowohl einzelne Kultureinrichtungen und -akteure als auch Städte und Kreise, die Kindern und Jugendlichen in modellhafter Weise die Teilhabe am kulturellen Leben in Nordrhein-Westfalen eröffnen.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft vergibt den Preis gemeinsam mit dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

"Alle Kinder und Jugendlichen müssen Zugang zu kulturellen Angeboten erhalten. Dafür braucht es die Zusammenarbeit und das Engagement vieler Akteure", sagte die Ministerin bei der Preisverleihung. "Die Preisträger stehen für kreative Ideen und Kooperationen. Sie fördern die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen und ermutigen andere, sich auch auf diesen Weg zu begeben."

Der mit jeweils 15.000 Euro dotierte Preis für kommunale Gesamtkonzepte geht an die Städte Minden, Gütersloh und Kamp-Lintfort. Ausgezeichnet werden Konzepte, die einen Schwerpunkt auf die Einbeziehung aller Akteure vor Ort legen und interkommunale Verbünde, die den kulturellen Bewegungsraum von Kindern und Jugendlichen nachhaltig erweitern.

Die Gewinner des mit je 7.500 Euro dotierten Projektpreises sind:

  • #BookChallengeMonheim
    Ulla-Hahn-Haus, Monheim am Rhein
  • PUSH-Festival / PUSH im Park / PUSH yourself
    PUSH e. V., Hilchenbach
  • Mein Dorenkamp – mit dem Mobilen Kunst-Container
    Manfred Webel, Rheine
  • Unter meiner Haut
    LAG Kunst und Medien NRW e. V., Dortmund
  • DAS GUTE DING
    Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e. V., Schmallenberg
  • Let´s Play
    UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U

Die sechs Projekte wurden in einem zweistufigen Verfahren von einer Fachjury ausgewählt. Die Gewinner zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl ästhetisch als auch künstlerisch neue Wege gehen. Zudem verbinden sie Methoden und Ansätze der Kunst- und Kulturvermittlung mit denen der kulturellen Jugendarbeit.