Koffer

Flucht gestern und heute

Erinnerungskultur erhalten, junge Generation ansprechen - die Förderung von Projekten und Einrichtungen zum Thema Flucht, Vertreibung und Aussiedlung wurde neu ausgerichtet

Was können Jugendliche aus der Geschichte lernen?

Gerade heute, in Zeiten, in denen Menschen als Folge von Krieg und Unterdrückung weltweit flüchten müssen, ist es wichtig, sich die eigene Geschichte bewusst zu machen.

Auch nach dem zweiten Weltkrieg mussten Menschen fliehen - aus den ehemals deutschen Ostgebieten. Auch für sie war es eine Herausforderung, hier anzukommen und Nordrhein-Westfalen als neue Heimat anzunehmen. Sie haben zu dem Nordrhein-Westfalen beigetragen, wie wir es heute kennen. Wir nennen sie „Erlebnisgeneration“.

Zwar leben immer weniger Menschen, die eine Flucht nach dem zweiten Weltkrieg selbst erlebt haben. Ihre Geschichte und damit auch die von ihnen mitgebachte Kultur lebt aber in vielen Familien weiter. Gleichzeitig existieren leider auch heute weltweit Flucht und Vertreibung und viele Menschen kommen auf der Suche nach Sicherheit zu uns. Daher muss nun verstärkt die jüngere Generation angesprochen werden. Dabei kommt es darauf an, aus der Geschichte zu lernen und die Erfahrungen der älteren Generation mit heutigen Geschehnissen zu vergleichen.

Beispiele für das, was sich bei der Förderung gemäß § 96 BVFG schon alles verändert hat, findet man in der untenstehenden Bilanz, die im Downloadbereich heruntergeladen werden kann.