Eckpunkte des Programmes Die Förderung
Die Förderung erfolgt ausschließlich für Berufungen auf unbefristete W2/W3-Stellen. Die Berufung kann im Vorgriff auf eine künftig freiwerdende oder zu schaffende Stelle (vorgezogene Berufung) oder auf eine vorhandene freie Stelle (Regelberufung) erfolgen. Pro Hochschule können bis zu 3 Professuren gefördert werden. Hochschulen, deren Konzept mit dem Prädikat „gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet wurde, können zudem eine Förderung für eine zusätzliche Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin erhalten.
Die höchstmögliche Fördersumme beträgt 165.000 Euro pro Stelle pro Jahr (maximal 5 Jahre). Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte vom Bund und vom jeweiligen Land. Die höchstmögliche Fördersumme je zusätzlicher Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin beträgt 95.000 Euro jährlich, die je zur Hälfte von Bund und Land getragen wird.
Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule" Gleichstellungskonzepte für Parität an der Hochschule
- Voraussetzung für eine Förderung ist die positive Bewertung eines durch die Hochschule beschlossenen Gleichstellungskonzepts für Parität an der Hochschule durch ein unabhängiges Begutachtungsgremium.
- Das Begutachtungsgremium bestimmt je Einreichungsrunde die besten Gleichstellungskonzepte für Parität an der Hochschule. Die ausgewählten Hochschulen erhalten das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ und die Möglichkeit zur Förderung einer zusätzlichen Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin, die in eine unbefristete Professur münden sollte.
- Die Hochschulen haben die Möglichkeit, bei der Erstellung der Gleichstellungskonzepte zusammenzuarbeiten. Die Einreichung und Bewertung erfolgt aber hochschulindividuell.
- Am 31. August 2025 ist die Frist für den letzten von drei Calls abgelaufen. Die Fristen sind der Website des BMFTR zu entnehmen.
Erfolge des Programms Wo stehen wir in Nordrhein-Westfalen?
Die Gleichstellungskonzepte von 12 nordrhein-westfälischen Hochschulen konnten in der dritten und letzten Auswahlrunde eine Fachjury überzeugen. Zusammen mit den 20 erfolgreichen Hochschulen aus der ersten Auswahlrunde kommt das Land damit auf 32 erfolgreiche Anträge. Die Hochschulen können nun jeweils für bis zu drei mit Frauen neubesetzte Professuren eine Förderung von maximal rund 2,5 Millionen Euro über fünf Jahre bekommen.
Hervorzuheben sind die insgesamt 11 Hochschulen, die das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ erhalten haben. Hochschulen mit diesem Prädikat erhalten die Möglichkeit, Fördermittel für eine zusätzliche Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin zu erhalten. Das Prädikat wurde bundesweit an insgesamt 39 Hochschulen vergeben.
Im Überblick Alle Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen, die bislang erfolgreich waren
- Bergische Universität Wuppertal (Prädikat)
- Deutsche Sporthochschule Köln
- Fachhochschule Aachen (Prädikat)
- Fachhochschule Dortmund
- Folkwang Universität der Künste Essen (Prädikat)
- Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Hochschule Bielefeld (Prädikat)
- Hochschule Bochum
- Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
- Hochschule Düsseldorf (Prädikat)
- Hochschule für Musik Detmold (Prädikat)
- Hochschule für Musik und Tanz Köln
- Hochschule Hamm-Lippstadt
- Hochschule Niederrhein
- Hochschule Rhein-Waal
- Hochschule Ruhr-West
- Kunstakademie Düsseldorf
- Kunsthochschule für Medien Köln
- Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
- Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
- Ruhr-Universität Bochum (Prädikat)
- Technische Hochschule Georg Agricola
- Technische Hochschule Köln (Prädikat)
- Technische Universität Dortmund
- Universität Bielefeld (Prädikat)
- Universität Duisburg-Essen
- Universität Münster
- Universität Paderborn (Prädikat)
- Universität Siegen
- Universität Witten/Herdecke
- Universität zu Köln (Prädikat)
Zum Herunterladen Dokumente zum Download
Das könnte Sie auch interessieren Weiterführende Informationen
- Pressemitteilung „Bund und Länder bringen Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung weiter voran: Entscheidung in der 2. Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 getroffen - 56 Hochschulen überzeugen
- Pressemitteilung "Mehr Professorinnen für Nordrhein-Westfalen! 14 Hochschulen in Förderprogramm erfolgreich"