Bunte Kabel.

Digitalisierungsoffensive

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert die Digitalisierung an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit einer Digitalisierungsoffensive. Es werden Vorhaben aus den Bereichen Studium und Lehre, Infrastruktur und Administration unterstützt.

Förderung an Hochschulen Vorgesehene Fördervorhaben

Die landesweite Digitalisierungsoffensive wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit der Digitalen Hochschule NRW (DH.NRW) durchgeführt: Auf Basis von Empfehlungen der DH.NRW trifft das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Förder-entscheidungen in der Digitalisierungsoffensive.

Für die Offensive werden bis 2021 jährlich 50 Millionen Euro und danach jeweils 35 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Ziel ist, die Voraussetzungen für ein hochschulübergreifendes Kompetenz- und Serviceportfolio in den Bereichen Studium und Lehre, Infrastruktur und Administration zu schaffen.

Kooperationsvorhaben und Förderlinien Studium und Lehre

Landesportal DH.NRW

Netzwerk Landesportal DH.NRW

Die Förderlinie „Netzwerk Landesportal DH.NRW“ soll zum Aufbau eines Netzwerkes aus Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern an den Hochschulen für das zukünftige Landesportal der DH.NRW dienen. Mehr Informationen

Vorprojekte

Ein neues landesweites Onlineportal für Studium und Lehre soll digitale Lehr- und Lernformate stärker in der Präsenzlehre verankern. Das Portal wird bestehende Angebote wie den „Studiport“ integrieren, auf den gesamten Student-Life-Cycle ausweiten und neue Funktionalitäten und Services umfassen. Für den Austausch freier Lern- und Lehrmaterialen zwischen den Lehrenden soll zudem ein OER-Bereich eingerichtet werden.

In zwei Vorprojekten wird in 2019 der Bedarf für ein solches Portal an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erhoben, ein Umsetzungskonzept und ein Prototyp für den OER-Bereich erarbeitet. Die notwendige Interoperabilität mit Projekten in anderen Bundesländern, insbesondere Baden-Württemberg, wird berücksichtigt.

Konsortialführerin: U Bochum (Landesportal) und U Duisburg-Essen (OER-Bereich)

Konsortium: RWTH Aachen, FH Aachen, HS Bochum, U Bochum, U Duisburg-Essen, hbz, TH Köln, U Paderborn

Laufzeit: 11/2018 – 10/2019

Link: heureka.blogs.ruhr-uni-bochum.de

OER.nrw

OERContent.nrw

Mit dem Förderprogramm „OERContent.nrw“ möchten das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Digitale Hochschule NRW im Rahmen der landesweiten Digitalisierungsoffensive die hochschulübergreifende Produktion und Nutzung von digitalen Lehr-/Lernangeboten für das Landesportal DH.NRW fördern.

1. Förderrunde 2019 (Förderbeginn: 1. März 2020 und 31. Mai 2020)

hm4mint.nrw

Es wird ein modularisierter Online-Kurs zur Höheren Mathematik I für die Ingenieurwissenschaften entwickelt und im zukünftigen landesweiten Online-Portal für alle Studierende in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Der Kurs wird unter den teilnehmenden Hochschulen curricular verankert, untereinander anerkannt und mit ECTS-Punkten bewährt. An zwei Terminen im Jahr werden Abschlussklausuren angeboten.

Konsortialführerin: RWTH Aachen

Konsortium: RWTH Aachen, FH Aachen, HS Bonn-Rhein-Sieg, HS Bochum, U Bochum, TU Dortmund, HS Düsseldorf, TH Köln, FH Münster, HS Niederrhein, HS Ostwestfalen-Lippe, HS Rhein-Waal, HS Ruhr-West, U Siegen, FH Südwestfalen, U Wuppertal

Laufzeit: 04/2019 - 12/2021

Link: www.hm4mint.nrw

digi-komp.nrw

Im Landesportal „heureka.nrw“ soll ein modular aufgebauter Grundkurs „Digitale Kompetenzen“ entstehen, der als Selbstlernangebot als auch zum Einsatz in der Präsenzlehre hochschulübergreifend einsetzbar sein wird. Das Kursangebot wird modularisiert aufgebaut und mit den bisherigen Angeboten aus dem „Studiport“, die in das neue Landesportal überführt werden, verknüpft sein.

Konsortialführerin: U Wuppertal

Konsortium: U Bochum, HS Bonn-Rhein-Sieg, HfM Detmold, U Duisburg-Essen, Folkwang U Essen, U Münster, FH Dortmund, TH Köln, U Köln, HfMT Köln, U Wuppertal

Laufzeit: 04/2019 - 03/2022

AdeLeBK.nrw

Entwicklung von E-Learning-Modulen für die kleinen beruflichen Fachrichtungen der Maschinenbautechnik und Elektrotechnik in der Lehramtsausbildung, welche ein integratives und adaptives Lernen der jeweiligen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Studieninhalte ermöglichen. Die Module werden so konzipiert, dass sie von allen Hochschulen in NRW mit entsprechenden Lehramtsstudiengängen genutzt werden können. Sie werden im zukünftigen Landesportal DH.NRW zur Verfügung gestellt.

Konsortialführerin: U Wuppertal

Konsortium: U Paderborn, Westfälische HS, U Wuppertal

Laufzeit: 06/2019 - 05/2022

PlagStop.nrw

Es sollen Plagiate und Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis an den Hochschulen des Landes präventiv vermieden und kurativ aufgefunden werden. Das Vorprojekt soll den Bedarf für die juristischen und technischen Rahmenbedingungen, sowie die Anforderungen für die Einführung eins landesweiten Service-Portfolios zur Prävention und Detektion von Plagiaten ermitteln.

Konsortialführerin: HS Niederrhein

Konsortium: HS Hamm-Lippstadt, FH Dortmund, U Duisburg-Essen, FH Münster, HS Niederrhein

Laufzeit: 09/2019 – 08/2020

Data Literacy Education.nrw

Mit dem Förderprogramm „Data Literacy Education.nrw“ möchten das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Digitale Hochschule Nordrhein-Westfalen im Rahmen der landesweiten Digitalisie-rungsoffensive einen Beitrag dazu leisten, den Erwerb von data literacy für Stu-dierende aller Fächer an den staatlichen Kunsthochschulen sowie den Universitäten und Fachhochschulen in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen zu etablieren. Das Förderprogramm mit einem Fördervolumen von insgesamt 3 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren wird in Kooperation mit dem Stifterverband durchgeführt. Mehr dazu

Digitale Werkzeuge für die Hochschullehre

Mit dem Förderprogramm „Digitale Werkzeuge in der Hochschullehre“ möchten das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Digitale Hochschule NRW im Rahmen der landesweiten Digitalisierungsoffensive die hochschulübergreifende Entwicklung und Verbreitung spezifischer digitaler Werkzeuge für die Hochschullehre fördern.

1. Förderrunde 2019 (Förderbeginn: 1. März 2020 und 31. Mai 2020)

Digitale Lehr-/Lerninfrastruktur

Der mit der Digitalisierung verbundene Umbruch in der Hochschullehre verlangt veränderte, neu konzipierte und adäquat ausgestattete Orte des Lehrens, Lernens und Prüfens an den Hochschulen. Zudem erhält das E-Assessment zur Durchführung digital unterstützter Diagnostiken, Übungen und Klausuren eine zunehmende Bedeutung an den Hochschulen.

Mit dem Förderprogramm „Digitale Lehr-/Lerninfrastrukturen: Infrastruktur für E-Assessments, digitale Labore und Lehr-/Lernorte“ möchten das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Digitale Hochschule Nordrhein-Westfalen dem großen Handlungs- und Förderbedarf in diesen Bereichen begegnen.

Mehr zu den Förderlinien erfahren Sie hier.

Kooperationsvorhaben und Förderlinien Infrastruktur

hochschulcloud.nrw

Mit der hochschulcloud.nrw wollen die Hochschulen die neuen Möglichkeiten der Dienstenutzung und -erbringung durch moderne Cloudtechnologien nutzen. In der hochschulcloud.nrw sollen sowohl etablierte Dienste wie der Cloudspeicher Sciebo integriert als auch zukünftig neue Dienste wie z.B. „Infrastructure as a Service“ (laaS), Backup, Spam- und Virenschutz, Groupware (E-Mail, Kontakte, Kalender etc.) als Clouddienste sukzessive angeboten werden. Die hochschulcloud.nrw wird als verteilte Cloud bei mehreren Hochschulrechenzentren aufgebaut, die sich schwerpunktmäßig als Betreiber mit bestimmten Diensten befassen. Folgende Dienste/Projekte sind bisher bewilligt worden:

sciebo.nrw

Der von der Universität Münster seit 2015 betriebene Cloudspeicherdienst „sciebo“
ermöglicht als nicht kommerzielle Filehosting Plattform die automatische Synchronisation von Daten mit verschiedenen Endgeräten (Sync) und die gemeinsame Arbeit an Dokumenten (Share). Der Dienst steht allen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen offen.

Das Projekt sieht im Wesentlichen die Fortführung des Dienstes im nunmehr etablierten Nutzungsumfang und mit absehbaren Zuwächsen vor. Der Betrieb erfolgt mit einem neuen effizienteren Architekturkonzept unter Nutzung aktueller Cloud-Technologie, das besonderen Wert auf Ausfallsicherheit und Redundanz sowie geringe Kosten legt. Zukünftig wird der Cloudspeicherdienst an der Universität Münster gebündelt. An zwei unterschiedlichen Standorten werden insgesamt 11 PB Speicher zur Verfügung gestellt.

Konsortialführerin: U Münster

Konsortium: U Münster

Laufzeit: 10/2019 - 12/2024

Link: www.sciebo.de

asc.nrw (Anti-Spam in NRW Hochschulclustern)

Es erfolgt eine einjährige Zwischenfinanzierung der „InternetSecurity.NRW“ zur Verlängerung der aktuellen Lizenz.
In der Zwischenzeit soll das Vorhaben „Förderung technischer IT-Sicherheit: Anti-Spam in NRW Hochschulclustern ‚asc.nrw‘“ erarbeitet werden. Ziel ist, in der hochschulcloud.nrw zukünftig virtuelle Appliances zur Abwehr von E-Mails mit schädlichem Inhalt, sogenannte Spammails, für ein Konsortium von Hochschulen zu betreiben.

Konsortialführerin: U Bonn

Konsortium: FH Aachen, RWTH Aachen, HS Bonn-Rhein-Sieg, U Bonn, TU Dortmund, FU in Hagen, HS Hamm-Lippstadt, DSHS Köln, TH Köln, U Köln, U Münster, HS Niederrhein, HS Rhein-Waal, HS Ruhr-West, U Siegen, Westfälische HS

Laufzeit: 07/2019 - 06/2020

security.nrw

Es erfolgt die Förderung eines Konsortiums für die Beschaffung einer Landeslizenz von Schutzsoftware. Der Sicherheitsschutz umfasst alle dienstlich genutzten Endgeräte. Zusätzlich wird der Maileingangsverkehr auf Schadsoftware und SPAM gefiltert. In Perspektive erfolgt eine enge Abstimmung mit dem geplanten Antrag asc.nrw (vgl. „hochschulcloud.nrw“). Innerhalb von fünf Jahren ist für den Bereich des zentralen E-Mailschutzes geplant, eine einheitliche Sicherheitslösung („asc.nrw“) in diesem Bereich an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zu nutzen.

Konsortialführerin: FH Dortmund

Konsortium: FH Dortmund, TU Dortmund, U Münster, HS Ostwestfalen-Lippe (+30 weitere Hochschulen als Lizenznehmer)

Laufzeit: 07/2019 - 06/2020 (06/2024)

hpc.nrw

Das aufzubauende und zu etablierende HPC-Kompetenznetzwerk schafft die personellen und organisatorischen Voraussetzungen, dass die Expertise der großen HPC-Zentren (Ebene 2) mit Beratungsdienstleistungen auf Ebene 3 der Versorgungspyramide kombiniert werden kann. Es bietet eine kompetente und thematisch breit aufgestellte Anlauf- und Beratungsstelle für die HPC-Nutzenden in NRW. Es wird ein Netzwerk thematischer Cluster für niederschwellige Ausbildungs-, Beratungs- und Coaching-Angebote geschaffen.

Ziel ist, die Hochleistungsrechen- und Speicheranlagen effektiv und effizient zu nutzen und auch frisch graduierte und promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen. Die vorhandenen Ressourcen und Angebote im Land werden zudem transparent dargestellt.

Für das Netzwerk wird eine Koordinierungsstelle an der RWTH Aachen eingerichtet. Alle 12 Standorte erhalten eine zusätzliche Personalstelle, die aus Eigenmitteln verdoppelt wird. Zur Sicherstellung der Grundversorgung für Standorte ohne Ebene 3-Zentren und der Fachhochschulen bieten die Ebene 2-Zentren einen einheitlichen, strukturierten Zugang für HPC-Nutzende aller Hochschulen in NRW an.

Konsortialführerin: RWTH Aachen

Konsortium: RWTH Aachen, U Bielefeld, U Bochum, U Bonn, TU Dortmund, U Düsseldorf, U Duisburg-Essen, U Köln, U Münster, U Paderborn, U Siegen, U Wuppertal

Laufzeit: 06/2019 – 05/2022

Weitere Informationen

idm.nrw

Der Aufbau einer „Digitalen Servicestruktur“ für die Hochschulen in NRW und die damit verbundene gegenseitige Serviceerbringung setzt ein föderiertes Identity Management an den Hochschulen voraus. Nutzerinnen und Nutzer erhalten über ihre zunächst lokale ID Zugang zu allen auch übergreifenden Services. Als Ziel gilt ein möglichst ortsunabhängiger und hochschulübergreifender Zugang zu den NRW-Diensten:

Machbarkeitsstudie föderiertes Identity Management

Erarbeitung und Konzeptionierung einer gemeinsamen Vorgehensweise zur Etablie-rung eines föderierten Identity Managements für die Hochschulen in NRW und in enger Abstimmung mit dem Deutschen Forschungsnetz (DFN).

Konsortialführerin: RWTH Aachen

Konsortium: RWTH Aachen, U Bielefeld, U Bochum, U Duisburg-Essen, U Köln

Laufzeit: 04/2019 – 03/2020

Weitere Informationen

AcademicGroupware.nrw

Auf Grund von sehr guten Skalierungseigenschaften von modernen Mail- und Groupware Systemen macht hier ein Betrieb für möglichst große Nutzergruppen Sinn, so dass sich hier ein hochschulübergreifender konsortialer Dienst anbietet.

Das Projekt konzentriert sich auf die Nutzung von Microsoft Exchange als vollwertiges Groupware System bzw. als zentrales Mailsystem inkl. Viren- und Spamabwehr über die zukünftige „InternetSecuritry.nrw“ für eine gesamte Hochschule. Dieser Service soll auf Basis der an der RWTH Aachen vorhandenen Infrastruktur entwickelt und anderen Hochschulen angeboten werden. Neben dem reinen Betrieb des Exchange Systems sind skalierende Prozesse für die Integration des hochschuleigenen Identitätsmanagementsystems zur Provisionierung von Benutzerdaten sowie deren Rechte und Rollen zu entwickeln und umzusetzen.

Um die notwendigen Prozesse zu definieren, Blaupausen für Konzepte zu erarbeiten und erste Migrationserfahrungen zu sammeln wird in 2019 mit der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Paderborn und der Fachhochschule Aachen als ausgewählte Piloten prototypisch im Rahmen eines Vorprojekts gestartet. Im Zeitraum von 24 Monaten sollen dabei neben der Konzepterarbeitung und Klärung technischer Fragestellungen auch exemplarisch die Migration von Postfächern durchgeführt werden.

Konsortialführerin: RWTH Aachen

Konsortium: FH Aachen, RWTH Aachen, U Bochum, U Paderborn

Laufzeit: 06/2019 – 05/2021

fdm.nrw

Die seit 2017 existierende Landesinitiative NFDI wird als eine zentrale Koordinierungsstelle, um die Hochschul- und Landesaktivitäten im Kontext Forschungsdatenmanagement (FDM) zu bündeln und strategisch weiterzuentwickeln, unter dem Namen „fdm.nrw“ fortgeführt. Sie fokussiert als Erweiterung ihres Aufgabenbereiches sowohl den für die Entwicklung von FDM grundlegenden Aspekt der Weiterbildung und Qualifizierung von FDM-Personal an nordrhein-westfälischen Hochschulen als auch die verstärkte operative und strategische Unterstützung der Fachhochschulen. Hier werden zusätzlich zu den bereits etablierten Vernetzungs- und Informationsveranstaltungen weitere Veranstaltungsformate und Netzwerkmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Fachhochschulen, insbesondere das Personal aus der Förderlinie „FDMScouts.nrw“, geschaffen. Aufgrund des Aufgabenzuwachses werden die bisherigen 2,5 VZÄ auf 5,5 VZÄ aufgestockt.

Konsortialführerin: U Duisburg-Essen

Konsortium: U Duisburg-Essen

Laufzeit: 09/2019 – 12/2021

CampusWLAN.nrw

Die digitale Infrastruktur an den Hochschulen ist eine wichtige Grundlage für alle Maßnahmen der Digitalisierung. Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones, Tablets und Notebooks, die oft keinen Netzanschluss mehr bieten, und die sich gleichzeitig verändernde Nutzung dieser mobilen Geräte steigt der Bedarf und die Anforderungen an leistungsfähigen WLAN-Zugängen an den Hochschulen sehr schnell. Zukünftig werden mobile Learning Apps und das Streamen von Lernvideos zum Alltag auf den Campi der Hochschulen gehören.

Mit dem Förderprogramm „CampusWLAN.nrw“ werden deswegen der Ausbau und die Modernisierung von WLAN-Netzen und deren Leistungsfähigkeit an den staatlichen Kunsthochschulen sowie den Universitäten und Fachhochschulen in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Mehr zu den Förderlinien erfahren Sie hier.

 

Kooperationsvorhaben und Förderlinien Administration

cris.nrw

Mit der Fortführung und Erweiterung der Landesinitiative CRIS.NRW von einer Beratungsstelle hin zu einem Voll-Service-Anbieter wird die grundlegende Zielsetzung verfolgt, mit der gemeinsamen Umsetzung des Kerndatensatz Forschung und der Etablierung landesweiter Betriebsstrukturen für FIS-Lösungen einen wesentlichen Beitrag zur Harmonisierung des Forschungsberichtswesens an den nordrhein-westfälischen Hochschulen zu leisten und auf diesem Weg die Auskunftsfähigkeit der Hochschulen zu verbessern sowie das Verhältnis von gesteigerter Auskunftsfähigkeit und dem damit verbundenen Aufwand zu optimieren.

Konsortialführerin: U Münster

Konsortium: RWTH Aachen, U Bielefeld, U Bonn, U Bochum, FH Dortmund, TU Dortmund, U Duisburg-Essen, U Düsseldorf, FernU Hagen, DSH Köln, U Köln, U Münster, HS Niederrhein, U Paderborn, HS Rhein-Waal, HS Ruhr-West, U Siegen, U Wuppertal

Laufzeit: 04/2019 - 12/2023

egovernment.nrw

Zur Vorbereitung auf eine vollständige Umsetzung des E-Government-Gesetzes NRW an allen öffentlich-rechtlichen Hochschulen und den staatlichen Kunsthochschulen erfolgt der Aufbau von Vernetzungsstrukturen und Kompetenzen sowie die Durchführung von Pilotierungen zum Thema E-Akte und E-Vorgangsbearbeitung.

Koordinierungsinstanz digitale Unterstützungsprozesse.nrw

Es soll ein Konzept erarbeitet werden, das die Aufgaben, den Aufbau, die organisatorische Verankerung, die Steuerung, die Arbeitsweise und die notwendige personelle und finanzielle Ausstattung einer hochschulübergreifenden „Koordinierungsstelle Digitale Unterstützungsprozesse" beschreibt. Ziel ist, bei der Umstellung auf die elektronische Aktenführung und Vorgangsbearbeitung sowie bei der Umsetzung der Anforderungen des E-Government-Gesetzes NRW eng zu kooperieren und hochschulübergreifend Synergien zu schaffen.

Konsortialführerin: U Bochum

Konsortium: U Bielefeld, U Bonn, U Bochum, FH Dortmund, TU Dortmund, U Duisburg-Essen, U Düsseldorf, FernU Hagen, U Münster, FH Münster, HS Niederrhein, U Paderborn, FH Südwestfalen

Laufzeit: 04/2019 - 12/2019

E-Akte.nrw

Das Vorprojekt schafft die Grundlage dafür, dass bei der Einführung der prozessorientierten elektronischen Aktenführung und der elektronischen Vorgangsbearbeitung an allen öffentlich-rechtlichen Universitäten und Fachhochschulen in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den staatlichen Kunst- und Musikhochschulen soweit, wie sinnvoll möglich, zusammenarbeiten und zugleich vorhandene Vorarbeiten der einzelnen Hochschulen hinreichend berücksichtigt werden.

Konsortialführerin: U Bielefeld

Konsortium: U Bielefeld, HS Düsseldorf, U Duisburg-Essen, HS Niederrhein, U Wuppertal

Laufzeit: 06/2019 – 12/2019

LVN.nrw

Ziel ist es zusammen mit dem Deutschen Forschungsnetz e.V. (DFN) eine Kopfstelle für die NRW-Hochschulen und dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) zum NdB-Verbindungsnetzt des Bundes zu erarbeiten und zu betreiben. Dies soll den Hochschulen und dem hbz ermöglichen, auf Fachverfahren im Landesverwaltungsnetz in Nordrhein-Westfalen zugreifen bzw. diese nutzen zu können.

Konsortialführerin: U Bielefeld

Konsortium: FH Bielefeld, U Bielefeld

Laufzeit: 06/2019 – 12/2019