Tanzaufführung

"Auf geht’s!"

Das Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Die Antragsfrist ist zum 30. Juni 2021 ausgelaufen. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

 

Die erste Runde des Stipendienprogramms „Auf geht’s“ wurde im August 2020 mit einer Gesamtsumme von 105 Millionen Euro ausgeschrieben und umgesetzt. Insgesamt 14.500 Künstlerinnen und Künstler haben bislang von diesen Mitteln profitiert. Die Landesregierung stellte  zusätzlich weitere 90 Millionen Euro für die Fortsetzung des Programms zur Verfügung und ermöglichte damit erneut 15.000 Stipendien für den Zeitraum April bis September.

Die Stipendien richten sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Künstlerinnen und Künstler, die bereits in der ersten Runde ein Stipendium erhalten haben, sind auch in der zweiten Runde weiterhin antragsberechtigt. Die Mittel sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren bzw. umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben.

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Stipendium und der Antragstellung finden Sie in unserer FAQ Liste auf dieser Seite.

Sollten sich daraufhin weitere Fragen ergeben, können Sie diese gerne per Mail an folgende E-Mailadresse schicken:
NRW-Kuenstlerstipendium [at] mkw.nrw.de

Mit dem umfangreichen Stipendienprogramm in Höhe von 90 Millionen Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen und ihr künstlerisches Potential wieder zu entfalten.

Das Stipendienprogramm ist teil des NRW-Stärkungspakets "Kunst und Kultur".

FAQs zum Sachbericht Für das "Auf geht's!" Stipendium

Für das Stipendienprogramm 2021 ist der Sachbericht über ein Online-Formular bis zum 31.12.2021 einzureichen. Ende September erhalten Sie per E-Mail einen persönlichen Link zu einem Online-Formular für den Sachbericht.
        
Bezüglich des Sachberichts für das Stipendienprogramm 2020: Am 9.6. und 28.6. wurden Erinnerungsmails mit dem Link zum Sachbericht versendet. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spamordner!
Sollten Sie den Link nicht erhalten haben, schicken Sie uns Ihren Sachbericht bitte per Mail als PDF zu.

Um das Eingabeformular aufzurufen, geben Sie bitte zunächst Ihre Postleitzahl ein. Wenn Sie in der Zwischenzeit umgezogen sind, probieren Sie bitte sowohl die alte als auch die neue Postleitzahl aus.
Klicken Sie dann auf „Absenden“. Das Formular wird sich dann öffnen. Gegebenenfalls müssen Sie hier ein wenig scrollen, da das Formular nicht als Ganzes auf dem Bildschirm erscheint. Nach einem kleinen Text beginnt das Eingabefeld.
Sollten Probleme beim Aufrufen des Formulars auftreten, kann dies daran liegen, dass Sie eine veraltete Browserversion verwenden. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser oder nutzen Sie einen anderen.
Bitte beachten Sie, dass Sie das Formular nur einmal abschicken können. Nach Abschicken des Sachberichts kann an diesem keine Änderung mehr vorgenommen und der Link nicht mehr verwendet werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie das Formular nur einmal abschicken können. Nach Abschicken des Sachberichts kann an diesem keine Änderung mehr vorgenommen und der Link nicht mehr verwendet werden!
Bitte schicken Sie in diesem Fall eine Mail an NRW-Kuenstlerstipendium [at] mkw.nrw.de . Wir werden Ihnen dann zeitnah einen neuen Link zusenden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dies nur in Einzelfällen möglich ist.

Der Link kann mehrmals verwendet werden. Sobald Sie den Sachbericht/das Formular jedoch abgeschickt haben, kann der Link nicht noch einmal verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass die Eingaben nicht gespeichert werden können.

Nein, dies ist nicht möglich. Es empfiehlt sich daher, die Bearbeitung in einer Sitzung abzuschließen.

Nein, dies ist nicht möglich.

Sollten Sie das Stipendium nicht in Anspruch genommen und den Betrag zurückgezahlt haben, bitten wir Sie dennoch darum, den Link zum Sachbericht aufzurufen und die Rückzahlung im Formular zu bestätigen. Nur so kann der Vorgang abgeschlossen werden. Sie müssen lediglich das entsprechende Feld ankreuzen, weitere Angaben sind nicht erforderlich.

Grundlage für die Programmierung des Sachberichts waren die Formulare für die NRW-Soforthilfe. Um eine schnelle Programmierung des Sachberichts zu gewährleisten, mussten die abgebildeten Soforhilfe-Logos und als Absender „noreply [at] soforthilfe-corona.nrw“ übernommen werden. Bei den Künstlerstipendien handelt es sich nicht um die NRW-Soforthilfe. Auch werden diese nicht auf die Soforthilfe angerechnet.

Wir behalten uns vor, die ordnungsgemäße Mittelverwendung zu prüfen. Sollen Sie innerhalb von sechs Monaten nach Abgabe des Sachberichts keine weitere Nachricht von uns erhalten, gilt Ihr Fördervorgang bei uns als abgeschlossen.

Fragen und Antworten zum "Auf geht's" Stipendium

Antragsberechtigt sind freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten als Einzelperson. Ihr Hauptwohnsitz muss in Nordrhein-Westfalen liegen (der Antrag an das Einwohnermeldeamt muss vor dem 31.12.2020 gestellt und positiv beschieden worden sein) und die künstlerische Tätigkeit muss im Haupterwerb (s. dort) betrieben werden.

Die Mittel sollen helfen, schon vor der Corona-Pandemie begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren bzw. umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben.

 

Ja, auch wenn Sie bereits 2020 ein „Auf geht’s“-Stipendium erhalten haben, sind Sie im Rahmen des aktuellen Programms antragsberechtigt. Voraussetzung ist, dass Sie sich mit einem neuen Projekt bewerben. Dieses neue Projekt kann auch die Weiterentwicklung eines Vorhabens sein, das bereits 2020 mit einem „Auf geh’s“-Stipendium gefördert wurde.

 

„Jein“. Das Stipendienprogramm richtet sich entsprechend dem Ressortzuschnitt des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft ausschließlich an Künstlerinnen und Künstler. Das Berufsbild "klassischer" Journalistinnen und Journalisten unterscheidet sich deutlich von dem frei schöpferischer Künstlerinnen und Künstler, deren Unterstützung zum Aufgabengebiet des Ministeriums gehört. Journalistinnen und Journalisten sind zwar gemäß § 1 KSVG in der KSK versichert, aber ausdrücklich keine Künstlerinnen und Künstler. Die KSK ist doppelspurig für Künstlerinnen und Künstler auf der einen Seite und Publizistinnen und Publizisten im Sinne des § 2 KSVG angelegt.
Als Journalistin oder Journalist sind Sie daher nur antragsberechtigt, wenn Sie im Haupterwerb künstlerisch tätig sind und sich mit einem künstlerischen Projekt bewerben.

 

Ja, Sie sind antragsberechtigt, sofern Sie im Haupterwerb künstlerisch tätig sind und sich mit einem künstlerischen Projekt bewerben.

 

Eine Antragstellung ist bis zum 30.06.2021 möglich. Die Bewilligungen erfolgen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, die ggf. auch vor Ende dieser Frist ausgeschöpft sein können. Die Anträge werden nach Eingang bearbeitet und beschieden.

 

Es können bis zu 15.000 Stipendien vergeben werden, die mit je 6.000 Euro ausgestattet sind.

 

Gefördert werden künstlerische Vorhaben bzw. Projekte. Dazu gehört auch die Entwicklung oder die Umsetzung neuer kreativer Ansätze der Kunstvermittlung.
Beispiele für förderfähige Vorhaben: Online-Konzerte, Formatentwicklung für die zukünftige Arbeit, Online-Ausstellung, Online-Mitmachprojekte, Recherchearbeiten für künftige Projekte, Schreiben von Manuskripten und Konzepten, Komponieren, Online-Kurse, interaktive Projekte, Online-Kooperationen bei interdisziplinären Arbeiten etc. Anschaffungen.
Anschaffungen sind förderfähig, wenn sie für die Umsetzung des Projekts erforderlich sind.

 

Eine Antragstellung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich, das auf der Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft zu finden ist. Eine anderweitige Antragstellung (z.B. per Mail, postalisch oder telefonisch) ist nicht möglich.
Bitte beachten Sie, dass die Antragsbearbeitung bei Inaktivität nach 30 Minuten gestoppt wird. Dies hat technische Gründe und kann nicht verändert werden. Wenn Sie innerhalb der 30 Minuten Einträge vornehmen, verlängert sich die Bearbeitungszeit jeweils. Außerdem lässt sich die Session mit einem Click auf den Neuladen-Knopf in der rechten oberen Ecke des Bildschirms verlängern.

 

•    persönliche Angaben (Name, Vorname, Steuernummer oder Steuer-ID, etc.)
•    Bankverbindung
•    ggf. KSK-Versicherungsnummer
•    ggf. Mitgliedschaft in einem Künstlerverband
•    künstlerische Vita (max. 800 Zeichen)
•    zwei Referenzen
•    Sparte
•    Beschreibung des Vorhabens; Projektskizze (max. 1.500 Zeichen)

Nachweise und andere Unterlagen müssen auf Anforderung vorgelegt werden. Dem Antrag selbst können keine Anlagen beigefügt werden.

 

Nein, das geht leider nicht. Wenn Sie nach Absenden des Formulars eine Fehlermeldung erhalten oder die Antragsbearbeitung wegen des Time Out gestoppt wurde, können Sie die Antragstellung wiederholen. In allen anderen Fällen sehen Sie bitte von einer erneuten Antragstellung ab, um Missverständnisse und Verzögerungen in der Antragbearbeitung zu vermeiden! Machen Sie sich möglichst vor Beginn der Eingabe mit dem Formular vertraut und halten Sie die notwendigen Unterlagen bereit, damit Sie die Eintragungen fehlerfrei vornehmen können.

Ja, es können leider keine Daten aus dem ersten Antrag automatisch übernommen werden.

Ja, Sie bekommen eine Antragsbestätigung per Mail und das ausgefüllte Antragsformular als PDF.
Es kann vorkommen, dass im PDF Ihre Projektskizze oder Ihre Vita nicht vollständig zu sehen ist. Das ist technisch bedingt und kein Anlass für eine erneute Antragstellung: Die Bewilligungsbehörde sieht in jedem Fall den ganzen eingegebenen Text.
Bitte prüfen Sie Ihren Spam-Ordner, wenn Sie die Eingangsbestätigung nicht in Ihrem Posteingang finden!

 

Es kann bis zu 30 Minuten dauern, bis die Bestätigungsmail eingeht. Leider scheint es auch bei einigen Mailprovidern ein Problem beim Empfang der Bestätigungsmail zu geben, auf das wir allerdings keinen Einfluss haben. Sollten Sie die Mail nicht innerhalb der erwartbaren Zeit erhalten, bitten wir um eine kurze Mitteilung an NRW-Kuenstlerstipendium [at] mkw.nrw.de.
Bitte sehen Sie von einer erneuten Antragstellung ab. Wenn die Absendung des Antrags möglich war, können Sie davon ausgehen, dass dieser eingegangen ist.

Grundsätzlich müssen Sie nicht Mitglied in der KSK oder einem Künstlerverband sein, um antragsberechtigt zu sein. Auch die künstlerische Vita kann ausreichen, um Ihre professionelle Künstlerschaft nachzuweisen. Im Antrag müssen Sie aus technischen Gründen allerdings eines der Felder (KSK oder Künstlerverband) ausfüllen. Es reicht, wenn Sie in diesem Fall „XXX“ eintragen.

 

Als Nachweis gilt die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (der Antrag auf Mitgliedschaft muss vor dem 31.12.2020 gestellt worden sein) oder in einem einschlägigen Künstlerverband (muss vor dem 31.12.2020 bestanden haben). Auch die künstlerische Biographie kann als Nachweis dienen.
Was bedeutet „künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb“?
Das Stipendienprogramm richtet sich ausdrücklich an Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend von ihren Einnahmen aus künstlerischer Tätigkeit leben und die durch die Corona-Krise in ihrer Berufsausübung erheblich eingeschränkt und dadurch in eine existentielle Notlage geraten sind.
Teilzeitanstellungen oder (auch mehrere) kleine Nebenbeschäftigungen sind nicht förderschädlich, wenn durch sie nicht mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Jahreseinkommens erzielt wird.
Menschen, die durch einen Hauptberuf finanziell abgesichert und sozialversichert und nur gelegentlich künstlerisch tätig sind, sind nicht antragsberechtigt.
Studierende sind in der Regel ebenfalls nicht antragsberechtigt. Für sie gibt es verschiedene andere Unterstützungsangebote. Eine Ausnahme bilden Studierende an einer Kunsthochschule in NRW, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums bestehen und ihren Lebensunterhalt bereits zu mehr als der Hälfte durch eigene künstlerische Arbeit erzielen. 

Nein, das ist nicht möglich.

Einschlägige Künstlerverbände sind z.B.
•    Berufsverband Kinematografie
•    Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK),
•    Bundesverband Schauspiel
•    Deutsche Jazzunion
•    Deutsche Orchestervereinigung
•    Deutscher Künstlerbund e.V.
•    Deutscher Rock- und Popmusikerverband
•    Deutscher Tonkünstlerverband (DTKV)
•    Deutscher Verband für Fotografie
•    GEDOK
•    Künstlerkarte Düsseldorf
•    PEN
•    Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS),
•    Vereinigung Alte Musik

Die Liste ist nicht abschließend. Eine Prüfung erfolgt im Rahmen der Antragstellung.
Nicht ausreichend für eine Antragstellung ist die Mitgliedschaft in einer Rechteverwertungsgesellschaft wie z. B. der GEMA, der VG-Bild oder der VG-Wort, da eine solche Mitgliedschaft nicht nur professionellen Kulturschaffenden offensteht.

Bitte geben Sie hier zwei Kontakte von Einrichtungen oder Personen an, die eine qualifizierte Auskunft über Ihre künstlerische Tätigkeit geben können. Ansprechpersonen können auch englischsprachig sein. Im Antrag sind die vollständigen Kontaktdaten einzutragen. Schriftliche Referenzen können nicht beigefügt werden.

Für die aussagefähige und inhaltlich nachvollziehbare Projektskizze ist im Antrag ein Textfeld für bis zu 1.500 Zeichen vorgesehen.
In der Beschreibung Ihres Vorhabens sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:
•    Idee und Zielsetzung Ihres Vorhabens: Worum geht es?
•    Was haben Sie konkret vor?
•    Auf welche Vorerfahrungen können Sie zurückgreifen?
•    Gibt es Einrichtungen oder Personen, mit denen Sie zusammenarbeiten? Wenn ja, welche sind das?
•    Planen Sie eine abschließende Präsentation Ihres Vorhabens?

Nein, eine Prüfung der Projektidee vor der eigentlichen Antragstellung ist weder durch das Ministerium noch durch die Bezirksregierungen möglich. Die Prüfung erfolgt ausschließlich im Rahmen der Antragsprüfung.

Nein. Sie müssen lediglich ein Projekt inhaltlich skizzieren. Wie Sie dies realisieren, bleibt Ihnen überlassen.

Nein, die Zusendung von Arbeitsproben, Katalogen, Büchern, Datenträgern o.ä. ist nicht möglich. Ungebeten zugesandte Materialien werden bei der Vergabe der Stipendien nicht berücksichtigt und nicht zurückgeschickt.

Nein, dem Antrag müssen keine Belege über Honorarausfälle, Kontoauszüge oder Kostenkalkulationen oder sonstiges beigelegt werden. Allerdings müssen Sie bestätigen und auf Anforderung nachweisen können, dass Ihre künstlerische Tätigkeit bedingt durch die Corona-Pandemie wesentlich beeinträchtigt ist, dass Sie Ihre künstlerische Arbeit als Haupterwerb betreiben (siehe oben) und dass Sie durch die Corona-Krise erhebliche Einnahmeausfälle haben. Der Vergleichszeitraum ist in der Regel die Jahre 2018 und 2019, also die Zeit vor Beginn der Corona-Pandemie. Für den Nachweis sollten Sie neben Kontoauszügen und schriftlichen Absagen auch E-Mails und eigene Notizen über ausgefallene Einnahmen (Bezeichnung der mit Ihnen vorgesehenen Aufführung/Maßnahme etc. unter Angabe von Datum, Titel/Arbeitstitel, Veranstalter und Veranstaltungsstätte sowie Honorarvereinbarung netto/brutto/Spesen, Ansprechpartner) vorhalten.

Die Finanzverwaltung hat ein neues bundeseinheitliches Schema für die Steuernummer mit einer fixen Länderkennung am Beginn eingeführt. Steuernummern für Menschen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen beginnen daher immer mit einer 5, auch wenn noch nicht alle Finanzämter dieses neue Schema in ihren Schreiben verwenden.
Im Antragsformular muss die Steuernummer nach dem neuen bundeseinheitlichen Schema eingegeben werden. Die führende 5 ist voreingestellt und darf nicht überschrieben werden. Nach folgendem Muster können Sie Ihre bisherige („alte“) Steuernummer selbst in das neue Format überführen:
FFF/BBBB/UUU => 5FFF0BBBBUUUP
Alternativ können Sie Ihre Steuer-ID verwenden. Das ist in jedem Fall sinnvoll, wenn Sie erst vor kurzem nach Nordrhein-Westfalen gezogen sind und noch keine neue Steuernummer erhalten haben.
 

Nein. Sie können das Stipendium nur einmal und nur für ein Projekt beantragen.

Die künstlerische Vita soll der bewilligenden Stelle einen Eindruck Ihres bisherigen Schaffens vermitteln. Hilfreich sind (stichwortartige) Informationen zu
•    Ausbildungs-/Studienzeit(en) mit der entsprechenden Fachrichtung,
•    Veröffentlichungen / Ausstellungen / Konzerten / Engagements,
•    Aktivitäten im Bereich der kulturellen Bildung,
•    Beteiligungen an öffentlich geförderten Projekten im Bereich von Kunst und Kultur,
•    Stipendien, Preisen oder anderen Auszeichnungen,
•    Auslandsaufenthalten.

Für die künstlerische Vita ist im Antrag ein Textfeld mit max. 800 Zeichen vorgesehen.

Das Stipendienprogramm richtet sich ausschließlich an Einzelkünstlerinnen und -künstler; Gruppen oder juristische Personen sind nicht antragsberechtigt. Der Projektantrag muss individuell verfasst sein, die eigene Arbeit soll deutlich ausgearbeitet sein. Dennoch können Sie natürlich im Zuge Ihres Projekts mit anderen zusammenarbeiten.

Die Bezirksregierung prüft die Anträge und sendet als bewilligende Stelle einen Bescheid mit der Zusage oder Ablehnung per E-Mail zu.

Die Stipendien werden zeitnah nach der Antragsprüfung ausgezahlt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Bearbeitung des Antrags aufgrund der hohen Zahl der eingehenden Anträge mehrere Arbeitstage in Anspruch nehmen wird. Zwischen der Zusendung des Bewilligungsbescheids und der Auszahlung selbst können dann drei bis vier Wochen liegen. Von Nachfragen vor Ablauf dieses Zeitraums bitten wir abzusehen.

 

Nein, das Stipendium kann auf ein Privatkonto ausgezahlt werden. Wenn Sie allerdings ein Gewerbe angemeldet haben und Sie wollen, dass das Stipendium auf Ihr Geschäftskonto ausgezahlt wird, beachten Sie bitte, dass das Geschäftskonto bereits vom dem 10. März 2020 bestanden haben muss. 

Ja, die Mittel müssen im Laufe des Jahres 2021 verbraucht werden.

Der Nachweis erfolgt durch einen Sachbericht, der der bewilligenden Stelle (Bezirksregierung) bis zum 31.12.2021 zugeleitet werden muss.  

Ende September erhalten Sie per E-Mail einen persönlichen Link zu einem Online-Formular für den Sachbericht. Andere Formen für die Einreichung des Sachberichts sind nicht vorgesehen! Bitte sehen Sie daher davon ab, Sachberichte direkt an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft oder die Bezirksregierungen zu schicken.

Da die erneute Zusendung für den Sachbericht einen hohen Aufwand erfordert, bitten wir Sie herzlich, die Mail mit dem persönlichen Link zum Online-Formular sorgfältig aufzubewahren.

Der Sachbericht (bis maximal 10.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) sollte u.a. folgende Angaben beinhalten:

  • Titel des Werkes (falls vorhanden)
  • Ziel, Durchführung und Ergebnis Ihres Projektes im Vergleich zum Antrag
  • Wer hat sich mit Ihrem Projekt beschäftigt?
  • Über welchen Zeitraum hat sich die Arbeit an Ihrem Projekt erstreckt?
  • Haben Sie bei Ihrer Arbeit Perspektiven für die Zukunft gewonnen?

Bei zweckmäßiger Verwendung müssen die Mittel nicht zurückgezahlt werden.
Das Stipendium wird allerdings zurückgenommen, wenn Angaben nicht wahrheitsgemäß gemacht wurden und die Vergabe des Stipendiums somit zu Unrecht erfolgte. Auch kann eine Rückforderung erfolgen, wenn kein Sachbericht bis zum 31.12.2021 eingereicht wurde. Die Mittel sind dann unverzüglich in voller Höhe, einschließlich Zinsen, zurückzuzahlen.

Eine Umsetzung ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Das Stipendium kann also auch für vorbereitende Arbeiten genutzt werden.

 

 

 

Ja, das ist möglich. Bitte verwenden Sie dazu die Formulierung „Gefördert durch ein Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen“ und das Logo des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, das hier als Download zur Verfügung steht. Alternativ erhalten Sie das Logo auch bei Ihrer Bezirksregierung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja. Das Stipendium können alle freischaffenden, professionellen Künstlerinnen und Künstler aller Sparten als Einzelperson beantragen, wenn ihr Hauptwohnsitz Nordrhein-Westfalen liegt und die künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betrieben wird.

Grundsätzlich ist es möglich, das Stipendium zu beantragen und gleichzeitig Arbeitslosengeld I zu beziehen. Wichtig ist hier, dass Ihre Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt durch die Arbeit an Ihrem Projekt nicht beeinträchtigt wird. Auch dürfen Sie keine Einnahmen aus dem Projekt generieren bzw. müssen diese Ihrer zuständigen Arbeitsagentur mitteilen.
Falls weitere Fragen zu der Kombinierbarkeit bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur. Dieser wird Ihnen im Einzelfall weiterhelfen können.

 

Ja. Das Stipendium können alle freischaffenden, professionellen Künstlerinnen und Künstler aller Sparten als Einzelperson beantragen, wenn ihr Hauptwohnsitz Nordrhein-Westfalen liegt und die künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betrieben wird.

 

Nein, das Stipendium wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

 

Die Stipendien dienen nicht der Absicherung des Lebensunterhalts. Sie verfolgen einen darüberhinausgehenden Zweck.

Bei der „Neustarthilfe“ der Bundesregierung (nicht zu verwechseln mit „Neustart Kultur“!) werden Stipendien nicht berücksichtigt, d. h. sie zählen nicht als Einkommen oder Umsatz. Das „Auf geht’s“-Stipendium wirkt sich daher nicht auf die Höhe der Neustarthilfe aus.

Wenn Ihre Angaben bei der Beantragung eines Stipendiums richtig und vollständig sind, besteht die Gefahr des Subventionsbetrugs nicht. Nur wer vorsätzlich oder leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben macht oder es vorsätzlich oder leichtfertig unterlässt, Änderungen zu diesen Angaben der Bezirksregierung mitzuteilen, muss mit Konsequenzen rechnen. 

Künstlerstipendien sind nach § 3 Nr. 11 EStG steuerfrei. Zahlungen aus dem Künstlerstipendium sind dennoch in Zeile 15 der Anlage EÜR einzutragen. Betriebsausgaben, die Sie mit dem Stipendium beglichen haben, sind – je nach Verwendung – in die entsprechende Betriebsausgabenzeile einzutragen.

Da die Einnahmen steuerfrei sind und die damit in Zusammenhang stehenden Ausgaben steuerlich nicht abgezogen werden dürfen, müssen Sie die Einnahmen zusätzlich in Zeile 92 und die Ausgaben zusätzlich in Zeile 95 eintragen. Die Gewinnermittlung wird dadurch für steuerliche Zwecke korrigiert.

Dieses Vorgehen ist mit dem Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Der Hinweis im Bescheid dazu ist leider missverständlich.

Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt.

Das Stipendium wird nicht gewährt, wenn Ihnen für das beantragte Projekt bereits eine Förderung im Rahmen eines anderen Förderprogramms, z. B. NEUSTART KULTUR zugesagt oder in Aussicht gestellt ist. Wenn Ihnen eine projektunabhängige Förderung wie z. B. die Neustarthilfe bewilligt wurde, ist das nicht förderschädlich.

Das Stipendienprogramm richtet sich ausdrücklich an Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend von ihren Einnahmen aus künstlerischer Tätigkeit leben und die durch die Corona-Krise in ihrer Berufsausübung erheblich eingeschränkt und dadurch in eine existentielle Notlage geraten sind. Relevant sind hier in der Regel die Jahre 2018 und 2019, also die Zeit vor Beginn der Corona-Pandemie.
Teilzeitanstellungen oder (auch mehrere) kleine Nebenbeschäftigungen sind nicht förderschädlich, wenn durch sie nicht mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Jahreseinkommens erzielt wird.
Menschen, die durch einen Hauptberuf finanziell abgesichert und sozialversichert und nur gelegentlich künstlerisch tätig sind, sind nicht antragsberechtigt.
Studierende sind in der Regel ebenfalls nicht antragsberechtigt. Für sie gibt es verschiedene andere Unterstützungsangebote. Eine Ausnahme bilden Studierende an einer Kunsthochschule in NRW, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums bestehen und ihren Lebensunterhalt bereits zu mehr als der Hälfte durch eigene künstlerische Arbeit erzielen.  

 

Haben Sie noch Fragen?

Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne mit einer E-Mail an NRW-Kuenstlerstipendium [at] mkw.nrw.de oder an unser Service-Telefon unter der Nummer 0211 - 46 844 999.